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Leitartikel > Leitartikelarchiv Im Folgenden werden die nach Datum sortierten Titel und Beschreibungen der vorherigen Leitartikel angezeigt. Um einen kompletten Leitartikel zu lesen klicken Sie bitte auf seinen Titel. - Kinder und Kommunikationsmittel (20.5.2007)
Seit 1967 feiert die Kirche am Himmelfahrtssonntag ausserdem den Welttag der sozialen Kommunikationsmittel als eine Aufforderung zur Betrachtung und zum Gebet für den Gebrauch der Kommunikationsmittel im Dienst der Wahrheit und des Guten. Es ist traurig anzusehen wie Kinder von eben diesen Medien oft nur im eigenen Interesse um jeden Preis “ausgenutzt” werden, um unbedingt “Erfolg” zu erlangen, ohne darauf zu achten ob im Ende sogar dabei Kinder und Jugendliche zerstört werden. Betrachten wir den Gebrauch der verschiedenen Kommunikationsmittel, aber den Gebrauch den an erster Stelle wir Erwachsenen von ihnen in unseren Familien, in unserer Umgebung machen, damit wir auch Vorsicht walten lassen und unsere Kinder und Jugendlichen im rechten Gebrauch der Medien erziehen und fördern können. |Lesen|
- Fatima und seine aktuelle Botschaft (13.5.2007)
Am dreizehnten Mai ehren wir die Muttergottes unter der Advokation Unserer Lieben Frau von Fatima, im Gedenken an die Erscheinungen Mariens vor drei Kindern, kleinen Schäfern in Fatima, Portugal. Neunzig Jahre sind seitdem vergangen, und wenn es auch jedem freisteht an die konkreten Fakten dieser Erscheinungen zu glauben oder nicht, so ist doch die von uns empfangene Botschaft wahr: die Aufforderung zum Gebet, besonders des Rosenkranzes, vor allem für Frieden zu einer Zeit als sich der Erste Weltkrieg abwickelte. Die Gottesmutter hat in Fatima nichts anderes getan als uns an daran zu erinnnern, dass der Weg zu einem glücklichen, friedvollen Leben nicht “weitab von Gott” gefunden werden kann, und das die beste “Methode” um die höchsten Ziele zu erreichen nur durch Gebet, durch eine tiefgründige Zwiesprache mit Gott führen kann, der es ist der uns gewähren kann was wir ersehnen. Die “Fatimabotschaft” ist heute noch so aktuell wie vor 90 Jahren, und sie ist es weil nach wie vor die Welt in sich verschlossen ist, sie versucht ohne Gott auszukommen, versucht dass Er sich nicht in unser Leben mischt, und deshalb hören bewaffnete Auseinandersetzungen nicht auf, wiederholen sich Konfrontationen und Kriege. Wenn wir wollen, dass etwas sich zu ändern beginnt, dann müssen wir ernstlich die Botschaften Marias in Fatima wiederaufnehmen, in denen sie uns auffordert unsere grosse “Kraft” in unserer Reichweite zu nutzen, die im Gebet besteht. |Lesen|
- Liebt einander (6.5.2007)
Im Augenblick als Jesus im Evangelium im Olivenhain Getsemani schon fast im Todeskampf lag, hinterlässt Er uns das “grosse Gebot der Liebe” als Zeichen unseres Glaubens: “Daran wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.” Wenn Jesus von Liebe spricht, dann fordert Er uns auch auf “den Nächsten wie sich selbst zu lieben”, und dies ist eine der ersten Fragen die wir uns stellen sollten wenn wir unsere Einstellung zum Leben betrachten: “Würde es mir gefallen wenn man mit täte was ich tue? Würde es mir gefallen wenn man von mir so spräche wie ich von anderen spreche?” Eine einfache und schwere “Formel”: “Anderen so zu tun wie wir uns selbst tun würden; von anderen sagen was wir von uns selbst sagen würden”. |Lesen|
- Tag des Tieres (29.4.2007)
In Argentinien wird am 29. April der “Tag des Tieres” (“Día del Animal”) gefeiert, zur Ehrung des am 29. April 1926 verstorbenen Dr. Ignacio Lucas Albarracín, dem Anreger des im Jahr 1981 erlassenen Tierschutzgesetzes. Ohne zu befürchten auf dem Holzweg zu sein kann ich mir denken, dass angesichts vieler unserer Haltungen es garnicht so schlecht wäre wenn wir uns Tieren ähnelten, oder wenigstens vielen von ihnen. Ich denke, dass ein “Tier” nie kaltblütig auf seinesgleichen schiessen wird nur weil es “anders denkt” oder andere politische, ideologische, religiöse, oder sportliche Farben hat. Nicht viele “Tiere” hindern andere daran ihren Weg fortzusetzen, lassen sie nicht weitergehen, und angesichts einer wenn auch noch so gerechten “Beschwerde” sich gegen andere, die auch ihre Rechte haben, frech verhalten. Ach so, fast hätte ich es vergessen... Wenn zu Ihnen heute jemand “du bist tierisch” sagt, dann ist das nicht unbedingt eine Beleidigung, oder man müsste wenigstens herausfinden, was dieses Tier dazu meint. |Lesen|
- Wahrer Reichtum (22.4.2007)
In der Zeit in der wir leben wird uns als wahre Erlangung des Glücks “haben” und “konsumieren” dargestellt, so dass viele Menschen unzufrieden sind mit dem was sie haben, deshalb kommt es mir passend vor, dass wir uns fragen was eigentlich wahrer Reichtum ist. Ich denke an den Reichtum einen Freund zu haben, sich nicht alleine zu fühlen, ich denke auch an die vielen Leute die ein sicheres Leben führen, die aber niemand haben mit dem sie ernstlich einen tiefgründigen Augenblick teilen können, eine Weile die von nichts Materiellem abhängt. Ich denke daran, wie gut uns ein Buch, ein gutes Musikstück, oder das Teilen einiger Augenblicke mit denjenigen die wir lieben tun kann. Es gibt viele “Reichtümer” die uns wirklich glücklich machen und die “fast kostenlos” sind, und wir bemerken sie nicht einmal. |Lesen|
- Gläubiger Katholik? (15.4.2007)
Vielmals hören wir jemand sagen er sei “gläubiger Katholik”, oder andere die sagen “ich bin katholisch, aber nicht gläubig”. Gläubig zu sein heisst ein Leben zu leben, das mit dem Glauben zu dem man sich bekennt so sehr als möglich zusammenhängt, was schliesslich nichts anderes als die Suche nach der Nachahmung Jesu ist, der Gottes Offenbarung ist dem wir folgen müssen. Heute mehr denn je wird das Zeugnis der Katholiken benötigt, derer die in jedem Augenblick ihres Lebens, an jedem Ort an dem sie sich befanden, im Erlebnis ihrer Verantwortung und ihrer Pflichten zeigen, dass das Leben dem Glauben gemäss möglich ist. Dann bin ich sicher, dass man sagen kann es gäbe “gläubige Katholiken”. |Lesen|
- Die Wahrheit der Auferstehung (8.4.2007)
Es ist Ostern! Jesus ist auferstanden. Es ist die grosse Wahrheit und die Grundlage selbst unseres Glaubens. Die Auferstehung Jesu ist die Grundlage unsere Glaubens weil Jesus als grössten Beweis seiner Vermittlung und seiner Gottheit seine eigene Auferstehung einsetzte. Der Auferstandene Jesus lebt weiterhin in der Kirche und in uns, die wir sie aufbauen, in unserem Leben, unseren Gesten, unseren Worten. Wir müssen heute Zeugen dieser grossen Wahrheit der Auferstehung sein, um der Welt einen Weg der erneuten Hoffnung zu zeigen. |Lesen|
- Das Kreuz (1.4.2007)
Wir begehen die Karwoche, die grosse Woche unseres Glaubens, die unmittelbar zur Auferstehung Christi führt. Es ist die Woche in der Jesus selbst, der menschgewordene Gott, “sein Kreuz aufnimmt” und Sein Leben für alle Menschen, für den Menschen schlechthin hingibt, und uns mit Seiner Auferstehung ab Ostern unsere Hoffnung wiedergeben wird. Alle haben wir ein Kreuz, es genügt unser Leben und das Leben derer um uns anzusehen: Krankheit, Vernachlässigung, Verleumdung... alles ist ein Kreuz, und wenn es auch eine “Vielfalt an Kreuzen” gibt, so sind es doch alle Kreuze. Die Karwoche, die Woche in der unser eigenes Kreuz seinen wahren und tiefen Sinn bekommt, den, den ihm Jesus gibt der “sein Kreuz trug” und sein Leben hingab. Aber nicht alles endet am Karfreitag, der ein nötiger und angebrachter Schritt zur Auferstehung war von der aus alles einen neuen Sinn bekam. |Lesen|
- Tag des ungeborenen Kindes (25.3.2007)
Schon vor einigen Jahren wurde in unserem Land der 25. März als Feier des “Tages des ungeborenen Kindes” eingesetzt, und auch andere Länder halten diese “Feier” ein. Die Erinnerung und eine gewisse “Feier” dieses Tages ist anregend, wenn es auch schwerfällt zu verstehen wie einerseits der Staat einen Tag zum Gedächtnis und zur Überlegung über das “ungeborene Kind” einsetzt, und andererseits derselbe Staat einige Jahre später alle Art Argumente und Gesetze einführt um vielfach zu “fördern” und straflos freizugeben, dass Kinder endgültig nicht geboren werden. Möge dieser Tag uns zur Besinnung, zum Gebet und zu unserem weiteren Engagement zur “Verteidigung des Lebens” von Nutzen sein. |Lesen|
- Man spricht über alles, nur nicht... (18.3.2007)
Wir sind von Worten, Lauten, Meinungen überflutet, aber es fällt uns sehr schwer über wirklich wichtige oder wesentliche Dinge in unserem Leben zu sprechen. Es scheint, dass es uns von Anderen “enfernt” wenn wir zeigen was wir zutiefst fühlen, man sieht uns dann als “komische Käuze” an. Wenn man uns fragt: “bist du katholisch?”, werden wir gewiss Ja sagen, aber “auf meine Art”, “aber ein Heiliger bin ich nicht”, “mehr oder weniger”, und uns wird nicht einfallen zum Beispiel zu sagen, dass wir beten, dass wir im Innersten jeden Tag Gott um Kräfte bitten. Alles kommt oft daher, “den Anderen gleich zu sein”, oder dass man uns in einem gewissen Licht ansieht. Und dasselbe geschieht auch in anderen Ansichten: wir glauben an Liebe, aber nicht allzusehr; an Treue als etwas Wichtiges, aber nur bis dahin; an Arbeit, aber... Sprechen wir auch über tiefsinnige und wichtige Dinge, denn wenn wir nicht mit anderen teilen was wir in Herz und Seele haben, besteht das Risiko, dass wir dort leer bleiben. |Lesen|
- Der tägliche Frieden (11.3.2007)
Es ist nicht das erste Mal, dass ich mit Ihnen eine Betrachtung über den Frieden teile und dabei diesen Frieden hervorhebe den jeder erreichen muss, diesen “inneren” Frieden der, wenn er sich mit dem Anderer verbindet, ohne Zweifel schliesslich das erreichen wird was wir schon lange in unserer heutigen Welt ersehnen, nämlich den totalen und endgültigen Frieden. In einer derartig verkrampften Welt frage ich mich, warum viele der “führenden” Länder Gewalt anwenden, und vielleicht können wir die Antwort darauf finden indem wir bemerken, dass wir in einer gewalttätigen Welt leben, und dass diese Welt gewalttätig ist weil wir Menschen oft in uns Zeichen von Gewalt, von Friedlosigkeit haben. Man müsste überlegen welches Verhalten uns dies in-Frieden-leben erlaubt. Dies Verhalten, aus unserem Inneren stammend, bewirkt, dass man bemerkt, dass man in Frieden lebt und ihn auch weitergeben kann indem man auf Andere strahlt. Dies Verhalten muss aus einer Seelenhaltung stammen, in der man zum Lächeln, zur Vergebung, zum Verständnis und zum Zuhören bereit ist, und sich ausserdem Zeit nimmt um die “kleinen Dinge” zu “geniessen” auf die wir jeden Tag stossen und die dafür sorgen, dass wir wahren Frieden erleben und ihn dieserart Tag für Tag aufbauen können. |Lesen|
- Im Wesentlichen erziehen (4.3.2007)
Über das Thema “Erziehung” wird viel gesprochen und erörtert, man denkt sich Taktiken aus, man schafft Gesetze, man macht -manchmal zu viele- Umstellungen, und es kommt der Zweifel auf, ob all dies wirklich den Zweck hat eine bessere Erziehung zu erreichen, oder besser ausgedrückt, “im Wesentlichen zu erziehen”. In der Welt breitet sich die Idee der Erziehung ohne die Einbeziehung der religiösen Seite des Menschen aus, als ob diese ein Hemmnis sei, anstatt etwas, das das Wachstum des Menschen fördert. Von der ihnen übermittelten Erziehung hängt ab, wie die Erwachsenen der Zukunft sein werden. Die Aussicht ist zweifellos sehr gefährlich, wenn die Erziehung alles ausser dem Menschen und sein wahres Glück zum Mittelpunkt hat. Wenn man nicht lehrt sich dem Anderen, sich dem “Menschen” zu “öffnen”, dann kann man schon Doktor-, Ingenieurs-, Anwalts-Titel oder Priesterwürde haben... aber die Folgen werden für die Gesellschaft weiterhin “unheilbringend” sein, wenn wir uns nicht bemühen für das Wesentliche zu erziehen. |Lesen|
- Fastenzeit (25.2.2007)
In diesem Monat beginnen wir die Fastenzeit, ein neuer Augenblick den uns Gott und die Kirche für unser Geistesleben gönnt damit wir wir einen Schritt mehr tun in unserer Beziehung zu Ihm. Das Wort Gottes spricht an diesem Anfang der Fastenzeit zu uns von den “Versuchungen Jesu” und wie man sie überwinden kann. Versuchungen die “durch den Glauben” überwunden werden müssen, dieser Glaube in die Göttliche Vorsehung die “alle Dinge zum Guten bewirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind”, die immer ans uns denkt, die “alle unsere Haupthaare gezählt hat”. Derselbe Glaube lehrt uns, dass auch wir diese Art Versuchungen überwinden können wie Jesus es tat. Die drei Versuchungen die Jesus überkamen beziehen sich auf das Brot: nach so vielen Tagen Fastens fühlte Er sich hungrig; auf den Stolz, “wenn Du Gottes Sohn bist, dann stürze dich hinab...”, und auf die Macht: “Alle Reiche der Welt will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst”. Alle diese Versuchungen wird Jesus überwinden und sie mit Gottes Wort abweisen, mit dem Blick immer auf Gott gerichtet, und dies ist der Weg den uns jede Fastenzeit wieder vor Augen hält und ihn vorzeigt: die Vertiefung unserer Beziehung zu Gott, die Lektüre und die Besinnung Seines Wortes, und gemäss Jesu Vorbild, die Suche nach der Abtötung des materiellen Begehrens um dieserart mitzuhelfen unsere Beziehung zu Ihm an den ersten Platz zu stellen. |Lesen|
- Was du nicht willst, dass man dir tu... (18.2.2007)
...das füg auch keinem anderen zu. Diese so einfach geschriebene oder ausgesprochene “Lebensweisheit” hat uns, wenn auch etwas anders formuliert, Jesus im Evangelium hinterlassen. Weit über alle Religionen hinaus ist dies eine goldene Regel die erreichen könnte, dass jeder Mensch erfüllt und glücklich leben könnte, wenn man sie wirklich anwenden würde. Wenn Jesus sich auf dies bezieht ist Er sehr klar und anspruchsvoll. Er sagt wir sollten “barmherzig” sein, “nicht richten um nicht gerichtet zu werden”, “nicht verurteilen um nicht verurteilt zu werden”, “verzeihen um verziehen zu werden”, “geben um zu bekommen”. Wie oft setzen wir uns als Richter über Andere ein, verurteilen vom blossen Hörensagen oder weil es uns so vorkommt, wir fühlen uns als “Besitzer” der Verzeihung, weswegen wir nicht imstande sind zu verzeihen, wir schliessen uns in unsere Selbstsucht ein und sehen nicht die Not um uns herum. Und wenn wir einmal in der Lage dieser “Anderen” sind, wenn wir selbst nicht bekommen was wir unfähig waren selbst zu geben, dann bemerken wir das sicher und wir werden dann von Anderen eine andersartige Einstellung fordern. Zu verstehen, zu verzeihen, zu geben, dem Anderen das Gleiche zu tun wie man es für sich selbst wüscht, dass man einem täte, ist nichts anderes als eine scheinbar enfache und sogar “logische” Einstellung, und man würde viel glücklicher leben wenn man imstande wäre sie in die Praxis umzusetzen. |Lesen|
- Glück baut man Tag für Tag auf (11.2.2007)
Als Jesus die Seligpreisungen ausspricht hat er eine grosse Menschenmenge vor sich in der es gewiss Arme und Reiche gab, Gesunde und Kranke, einfältige Gemüter und andere mit vielen Problemen aller Art, kurz gesagt, es war eine Gruppe von Leuten mit all ihren Sorgen und Mühen. Das Gleiche geschieht heute. Und zur Zeit Jesu, wie heute auch, hatten die Menschen die gleiche Bestrebung: “sie wollen glücklich sein”, und gewiss bringt jeder dazu die nötigen Mittel auf um das zu erreichen. Aber, Kann man glücklich werden?, Wirklich glücklich? Nun, diese Frage beantwortet Jesus mit den “Seligpreisungen”: “Selig die Armen, die Weinenden, die, die Hunger nach Brot und Gerechtigkeit haben...” Jesus lehrt uns, dass wahres Glück nicht in einem fertigen “Palast” liegt den jemand uns schenkt, sondern, dass man das Glück Tag für Tag durch unsere “persönliche Erfüllung” aufbaut, durch die Suche nach Leben gemäss tiefgründigen und bleibenden Werten, und nicht solcher die nur für eine Weile “befriedigen” oder die einem nicht helfen das zu erhalten was uns wirklich erfüllt: Familie, Zuneigungen, persönliche Fähigkeiten, das “Gefühl, erfüllt zu sein”, aber durch Kampf und Bemühung erreichte Ziele die “nicht der allererste Wind umwirft”. |Lesen|
- Hüten wir unser Leben (4.2.2007)
In Hinsicht auf das, was diesertags in unserem Land vorgeht, was mit der Anzahl der Unfälle mit tragischen Auswirkungen zusammenhängt, beziehe ich mich diesmal auf den Tod vieler Menschen, oder auch auf die nicht tödlichen Auswirkungen welche auch tragisch sind weil viele Menschen mit körperlichen, seelischen, und Familien-Folgeerscheinung belastet werden. Ich sprach von Unfällen, und wenn man sie auch sofort nach ihrem Geschehen so nennt, sieht man später doch, sobald man Einzelheiten kennt, dass sie oftmals vermieden hätten können, und dass diese “Unfälle” nichts anderes als leidliche Auswirkungen unserer Nichtachtung unserer selbst und anderer sind, der Nichtbefolgung der Verkehrsregeln, des nicht darüber nachdenkens ob man in Ordnung zum Fahren ist, so wie man auch auf Leute stiesst die im Dienst anderer öffentliche Verkehrsmittel fahren und bei ihrer Arbeit überfodert werden, oder an deren Fahrzeugen nicht alles in Ordnung ist wie es sich gehört. Dann kommt mir die Frage, wie sie gewiss auch anderen kommen kann: Was ist mit uns los? Würdigen wir nicht mehr das Leben? Geht es uns nicht mehr an es zu schützen? Oder glauben wir uns vielleicht “allmächtig”, so dass uns nichts geschehen kann? |Lesen|
- Zu leben verstehen (28.1.2007)
Wenn jemand dieses Thema anschlägt, nämlich zu leben verstehen, was man auch oft “das Leben leben” nennt, verursacht dies bestimmt vielerartliche Reaktionen und verschiedenartige Auslegungen was man darunter versteht: Für viele heisst das Leben zu leben, es auf jede mögliche Art zu geniessen und alles Mögliche auszunützen, denn man sagt “das Leben ist kurz” und es muss gelebt werden. Meine Betrachtung erinnert mich in diesem Fall an etwas, was ich vor schon langer Zeit las, was sich auf uns Menschen bezieht, die sich oft anstatt “damit abgeben, zu leben”, immer darauf achten “besser als andere zu leben”, und dies ist möglicherweise einer der Gründe die uns von der Erreichung des Glücks, oder wenigstens von einem nicht “trübsinnigen” Leben abbringen. Man sehnt sich nach dem was man nicht hat, oder anders gesagt, was der Andere hat oder erreicht hat, denn “das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner”, und so wird man das Glück nie finden, man wird nie zu leben verstehen, man wird nie glücklich weil man immer daran denkt was einem fehlt, was oft gerade das ist was der Andere hat, und man bemerkt dabei nicht, dass man das was man besitzt geniessen kann und mit dem man glücklich sein kann. Wahres Glück besteht darin, sich an dem was man hat zu erfreuen und nicht sich mit dem zu quälen was man selbst nicht hat, der Andere aber, und darin, dass man denkt, dass der grösste Reichtum in dem besteht was man besitzt, was man mit Anstrengung erreicht hat, ohne sich mit anderen zu messen, auf diese Art werden wir vom Glück erfüllt werden und werden verstehen, “das Leben zu leben”.
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- Gleichgewicht ist nicht in Mode (21.1.2007)
Die Betrachtung des Verhaltens vieler Menschen hat mich zum nachdenken darüber gebracht worin Gleichgewicht besteht, dass jemand in seinem Verhalten, seinem Denken, seiner Sprache “ausgewogen” ist. Dabei bemerkte ich wie schwer es ist auf diese Art zu leben. Es scheint so als ob das was hervorsticht nur aus Ausschweifungen, extravaganten Gesten, hitzigen Diskussionen besteht, als ob dies alles auffälliger wäre. Es reicht sich die “Idole” anzusehen denen die Jugend folgt, im Normalfall bemerkt man, dass viele von ihnen derartig “agieren” und in ihrem Privatlebem “ruhige und ausgewogene” Menschen sein mögen, dass diese auffällige Art aufzutreten eben nichts als eben das ist: ein “Auftritt”. Was ist wahre Persönlichkeit, wahre Reife? Es sieht so aus als ob man uns aufgezwungen hätte mit Beklommenheit, angespannt zu leben, immer “wie auf dem Pulverfass sitzend”, in der Meinung, dass “Vitalität” gleichbedeutend mit Ausschreitungen, mit einer gewissen “Neurose” ist, als ob dies die wahren “grossen Menschen” wären. Für mich ist wirklich gross wer die Stille liebt, wer unermüdlich arbeitet, wer Geduld hat und warten kann und der nicht in andauerndem “Getöse” lebt. |Lesen|
- Die Ruhe geniessen (14.1.2007)
Mancher benutzt den Urlaub als ein Mittel um neue Kräfte zu sammeln, um einer Tätigkeit gründlicher nachzugehn als man dies das Jahr über durch das viele Tun möglich ist, z. B. lesen, ein wenig mehr beten, sich mehr um seine Lieben zu kümmern...Unser Sinn der Ruhezeit ist oftmals ein “endlich höre ich auf zu arbeiten”, so dass wir nicht richtig den Augenblick der Ruhe geniessen, weil wir möglicherweise den wahren Sinn der Ruhe nicht gelernt haben, nämlich das, was wir besitzen und getan haben, weiterhin zu lieben und zu geniessen. Nutzen wir unsere Ruhezeit um das was wir getan haben und das was wir haben, die Menschen rund um uns mehr zu geniessen, sei es, dass wir an einen Ort gehen an dem wir die gottgegebene Natur bewundern, oder dass wir zuhause bleiben und mehr Zeit andersartig für die Menschen mit denen wir leben aufwenden können, was wir das Jahr über durch das Tempo in dem wir leben nicht können. |Lesen|
- Könige die ein Beispiel geben (7.1.2007)
Die Weisen machten sich auf eine lange Reise auf um das neugeborene Gotteskind zu suchen, sie waren davon überzeugt, dass dies das beste war was sie tun konnten. Der Begegnung der Drei Könige mit dem Jesuskind gedenkend meine ich, dass man über einige der Eigenschaften die diese Männer hatten nachdenken kann, und wenn wir diese auch hätten, dann wären gewiss viele Sachen in unserem Leben anders und besser. Mir kommt in den Sinn, dass sie ein gutes Geschenk für einen jeden von uns wären. |Lesen|
- Könige die ein Beispiel geben (7.1.2007)
Die Weisen machten sich auf eine lange Reise auf um das neugeborene Gotteskind zu suchen, sie waren davon überzeugt, dass dies das beste war was sie tun konnten. Der Begegnung der Drei Könige mit dem Jesuskind gedenkend meine ich, dass man sich einige der Eigenschaften die diese Männer hatten nachdenken kann, und wenn wir diese auch hätten wären gewiss viele Sachen in unserem Leben anders und besser. Mir kommt in den Sinn, dass sie ein gutes Geschenk für einen jeden von uns wären. |Lesen|
- Die Geltung der Familie (31.12.2006)
Zwischen den Festen der Weihnacht und des Neuen Jahres fordert uns die Kirche auf die Heilige Familie zu preisen. Nach Jesu Geburt ist dies ein Augenblick um die Familie die Ihn aufnahm zu ehren, sich ihrer zu besinnen, denn wir könnten seine Menschwerdung und Geburt nicht feiern ohne an Maria zu denken, die Ihn neun Monate in ihrem Schoss trug, und an Josef, der mit soviel Liebe und Zurückhaltung das Geheimnis Seiner Geburt behütete. Indem die Kirche uns das Erlebnis jener Familie Jesu vor Augen hält, möchte sie uns ein Vorbild für unsere eigenen Familien zeigen. Indem wir die Heilige Familie Jesu betrachten sehen wir wie der Herr ihr dreissig Jahre seines dreiunddreissig-jährigen Lebens weiht um sie zu heiligen, gegenüber den dreien seines Erlösungswerks. Wir müssen erkennen wieviel Zeit wir für Andere aufwenden, für die “Aussenstehenden”, und wie wenig oftmals für die, mit denen wir unser Leben teilen... und uns unserer Familie zu erfreuen, sie zu “heiligen” wie es Jesus selbst tat. |Lesen|
- Ehre sei Gott in der Höhe... (24.12.2006)
Wir erleben die Tage der Geburt Jesu, in der “sich alle Dinge erneuern”... aber ich frage mich, erneuern sie sich wirklich? Erneuern wir uns wirklich zu dieser Weihnacht? Hat sich von jetzt an wirklich etwas in jedem Menschen geändert? Und die Antwort müsste sein Ja, natürlich, wie können wir uns nicht erneuern wenn wir doch das Geheimnis der Weihnacht erleben, in der Gott sich zum Menschen macht um uns mit seinem Frieden und seiner Liebe zu erfüllen, in der Er kommt um uns zu sagen, dass unsere Erlösung naht, dass wir nichts fürchten sollen. Ich stelle mir also vor, dass all dies mithilft um uns zu erneuern, zu erfreuen, zu bemerken, dass sich etwas in unserem Leben ändern kann und muss. Von Herzen, wenn wir es verstehen eine derartige Freude zu teilen, dann wird der Ausdruck wahr, dass wir alle, die unseren Weg teilen “anrufen” und ihnen eine FROHE WEIHNACHT wünschen, sonst ist es nur ein anderer “Ruhetag” mehr an dem wir mit unserer Familie ausruhen, aber wir werden die Chance verpasst haben den, “in dem sich alle Dinge wirklich erneuern” in unserem Herzen aufzunehmen. |Lesen|
- Eine Zeit der Freude und der Bekehrung (17.12.2006)
So wie Johannes der Täufer das Volk Israels durch eine Aufforderung zur Freude und zur Bekehrung ihres Lebens auf das Kommen des Messias vorbereitete, so sind wir als Kirche zu eben dieser Tätigkeit berufen. Wir müssen der Welt zeigen, dass das Kommen der Weihnacht etwas Besonderes auslöst, etwas das uns mit Freude erfüllt weil die von Gott allen Menschen durch die Sendung Seines Sohnes, des menschgewordenen Gottes, gewährte Erlösung “zur Freude unserer Herzen gereicht”. Freude nicht nur wegen der nahen Weihnacht, sondern auch weil wir zu Überbringern dieser Freude der Erlösung berufen worden sind. Es ist schliesslich eine Zeit der Aufstellungn, eine Zeit der Vorbereitung auf das Kommen Jesu, eine Zeit die uns zweifellos zur Betrachtung unserer Haltungen führt um zu untersuchen welche von diesen geändert werden müssen, weil wir dadurch die Erlösung erlangen die jeder von uns benötigt, und wir dieserart die Freude dieses “Erneuerns aller Dinge und unseres ganzen Lebens” erleben können, das uns die Weihnacht bringt. |Lesen|
- Wohin die Menschheit geht (10.12.2006)
Eine der Fragen die ich mir gewohnheitsmässig, aber mehr noch in dieser Zeit des “Kalenderwechsels” stelle, ist warum so viele Leute enttäuscht, beklommen, ängstlich sind, so viele keinen Sinn ihres Lebens finden, so viele sich nicht ernstlich mit ihrem Leben “wohlzufühlen” scheinen. Ich glaube, dass man intuitiv erkennt, dass wenn die Menschheit sich nicht gründlich im Erlebnis ihrer Werte und in der Einstellung des Herzens ändert, der menschliche Fortschritt selbst zu ihrer “Vernichtung” führen kann. Ich glaube, dass wir Gläubige etwas besitzen das diese menschliche Rastlosigkeit auf der Suche nach dem vollen Glück befriedigen kann, das ist die “Liebe”, aber die ernst zu nehmende, grossgeschriebene Liebe, denn wir haben von Gott die Fähigkeit bekommen sie zu geben und zu erhalten. Dafür müssen wir bei denen anfangen die uns nahestehn, unsere Familie, unsere Freunde, unser Arbeitskollegen, unsere Nachbarn. Und vielleicht weil die Weihnacht naht, in der die Worte Liebe und Jesus gleichbedeutend sind, ist es auch der richtige Augenblick um zu überdenken wie wir diese Liebe erleben. Vielleicht müssen wir uns fragen ob Jesus (die Liebe) wirklich unser Leben erfüllt, und von dieser Frage ab werden wir die anderen Antworten und den wahren Sinn des Lebens finden, und wohin die Menschheit geht. |Lesen|
- Eine Zeit der Vorbereitung und der Hoffnung (3.12.2006)
In diesen Tagen beginnen wir die Adventszeit, in der uns die Kirche vier Wochen lang auffordert uns auf das grosse Ereignis der Weihnacht, das Kommen Jesu vorzubereiten. Es ist die Zeit unserer Gewissenserforschung, der Erkennung welche Dinge uns vom Herrn trennen um zu versuchen alles was uns von Ihm entfernt abzulegen. Unsere Vorbereitung auf die Weihnacht wird in dieser Zeit fruchtbar sein wenn wir imstande sind zu verstehen, dass der Herr seine Anwesenheit in unserem Leben erneuert, und dass er uns auffordert etwas Konkretes zu tun damit andere Seine Anwesenheit fühlen, andernfalls ist die Weihnacht nur eins von vielen Festen die wir feiern und es wird in uns zu keinem Glaubenserlebnis, ganz zu schweigen von einer tiefgreifenden Wandlung. |Lesen|
- Christus König (26.11.2006)
Die Kirchenliturgie feiert mit dem Fest Jesu Christi des Königs des Universums, oder Christkönigsfest wie es allgemein bekannt ist, die letzte Woche des Kirchenjahres. In der nächsten Woche beginnen wir die sogenannte Adventszeit, mit der wir ein neues Kirchenjahr beginnen. Jesus hat sich mit den Ärmsten gleichgesetzt, und daher ist Sein Königtum in ihnen enthalten, wenn es uns auch schwerfällt in jemand der in seiner Krankeheit, in der Einsamkeit eines Altenheims oder eines Hospitals, oder in den Kindern die um zu überleben zum Betteln gezwungen sind, zur “Arbeit” eines Fensterputzers, einen “König” zu sehen. Zum Glück gibt es Orte in denen diese “Könige” der Art Jesu begleitet werden und diese Würde wiedererlangt haben, die vielen Heime, Cottolengos, die Heime der Felices los Niños Stiftung, und viele andere mehr. An diesen Orten und nahe der vielen solidarischen Herzen spürt man, dass viele das wahre “Königtum” Jesu verstanden haben, das für eine Welt in welcher Liebe, Gerechtigkeit, Wahrheit, Leben, und Friede herrscht kämpft. Seien wir dann mit unseren Taten ein Teil dieses Universalkönigtums Jesu. |Lesen|
- Den Leidenden begleiten (19.11.2006)
Was kann man schon angesichts gewisser Leiden, Erprobungen, und Kreuze sagen? Im Allgemeinen sind unser Worte unnütz, oftmals sogar lächerlich und ohne jeden Sinn. Angesichts des Leids kann sich alles was man sagen könnte anders anhören, so gültig es auch sein mag, mit dem “zur Seite stehen” ist es etwas anderes, es ist Begleitung und vielleicht sogar für uns ein inneres Leid. Höchstwahrscheinlich weiss der Betroffene, dass nicht ich es bin der ihm eine Lösung bringen oder ihn “magisch” diesen Augenblick überwinden lassen kann, was er wohl wirklich sucht ist sich von jemand der wohl nichts weiter kann als “dabei zu sein” begleitet zu fühlen, was aber in Wahrheit “alles” ist was ein leidender Mensch in diesem Augenblick bedarf. |Lesen|
- Das Bild Gottes (12.11.2006)
Oft wird die Frage gestellt warum gewisse Dinge auf der Welt geschehen wenn es Gott wirklich gibt, besonders wenn man so viel Ungerechtigkeit und soviel Leid sieht, wo man uns doch gelehrt hat, dass Gott die Guten die ihn lieben beschützt und liebt. Gott ist gut wenn er unsere Probleme auf sozusagen “magische” Art und Weise “löst”, und viel mächtiger, wenn er sie uns schnell löst. Der Glaube an Gott, seine Liebe, die Hoffnung auf Gott sind Dinge die ganz anders sind als das, was viele Christen sich darunter vorstellen. Christ sein heisst oftmals zu verstehen, dass Gott zulassen kann dass uns gewisse Dinge zustossen die aus menschlichem Gesichtspunkt unverständlich erscheinen, die aber in Gottes unendlicher Liebe zu uns einen tiefgründigen Sinn erhalten, der im Grunde das Beste für unser Wohl ist. |Lesen|
- Warum ärgern wir uns? (5.11.2006)
Seit schon einiger Zeit sind wir Zeugen vielen “Ärgers”. Wenn der Mensch auch aufbrausendes Temperament hat, was sich auf der Suche des Besten für sich und für andere in Ärger äussert, so habe ich doch das Gefühl, dass wir in dieser Zeit “empfindlicher” sind, so dass wir auf jeden Grund reagieren und uns derartig ärgern, dass andere oftmals fast erbarmungslos “angefallen” werden. Die erste “Versuchung” kann darin bestehen, nach oben oder auf die Seite zu sehen und auf diejenigen mit grossen Verantwortungen zu achten, und vielleicht ist das gut so, aber wir dürfen unsere naheliegenden Verantwortlichkeiten nicht vergessen, die von uns eine Antwort verlangen die oftmals engagiert und anders als “blosser Ärger” darüber ist, dass Dinge nicht geraten sind oder nicht getan werden, so dass wir nicht bemerken, dass es möglicherweise in unserer Reichweite steht sie in Erfüllung zu bringen. |Lesen|
- Nicht einfach vorübergehen (29.10.2006)
Eine Erzählung im Evangelium hat mich stets geschnappt, nämlich die Heilung des Bartimäus, eines Blinden der am Wegesrand um Almosen bat, und als er hörte, dass Jesus vorbeikam, laut um Hilfe schrie. Zuletzt wirkt Jesus das Wunder durch das Bartimäus wieder sehen kann. Die Scene aber bringt mir manche Betrachtungen wie sie ein jeder aufstellen kann; sehen zu können, welche Rolle wir einnehmen, wenn wir oftmals dieses vorbeigehenden Jesus bedürfen und sogar manchmal “schreihen” damit er uns hört und nicht vorbeigeht, oder wenn wir ein anderes Mal diejenigen sind die anderen helfen, mit dem Herrn zusammenzutreffen, und vielleicht vielmals auch Mittel sind, damit der vorbeigehende Herr auf seine notleidenden Brüder trifft. |Lesen|
- Erziehen oder uns selbst ausbilden? (22.10.2006)
Seit schon langer Zeit arbeitet man an verschiedenen Alternativen zur schulischen Geschlechtserziehung, bis hin zu Gesetzen welche diese Fächer in Schulen als Pflichtfächer schon vom Anbeginn der Erziehung der Kinder einsetzen. In vielen Fällen, wohl den meisten, betrachten diese Gesetze nicht die unabänderliche Rolle der Familie in der ganzheitlichen Erziehung der Kinder, also auch in Geschlechterziehung, die sich im Rahmen einer “Erziehung zur Liebe” halten sollte. Ich frage mich warum die Familie abseits gelassen wird, weswegen man etwas als “vorgegeben” annimmt, ohne dass die Mittel und Wege gesucht werden, damit die Eltern sich auch in diesem Fach “ausbilden” können um dann die Urheber der Erziehung ihrer Kinder sein zu können, und zwar als erste Verantwortliche, unter Berücksichtigung dessen, dass die Anderen (Schulen, Gesellschaft, Kirche, usw.) Mitarbeiter am Erziehungswerk sind. Ich bin nicht mit einer “Sexerziehung” einverstanden die nur versucht zu erklären wie gewisse Handlungen mit dem geringsten Risiko vollzogen werden, sondern ich stehe zu einer “Erziehung zur Liebe” als ein Wert derer die von Gott diese Fähigkeit zur Liebe erhielten die den Menschen dazu bringt sich frei und ohne jede Selbstsucht hinzugeben, denn in dieser Hingabe liegt das volle Glück, aber selbstverständlich muss man dazu erstmal feststellen, ob wir Erwachsene “erzogen” wurden, um danach in der Lage zu sein “erziehen” zu können. |Lesen|
- Mutterblick und Mutterherz (15.10.2006)
Es fällt schwer zu verstehen, dass manche Frauen denken, dass Mutterschaft eine “Last” sei, und dass man in dieser wunderbaren Gabe nicht den wichtigsten Grund zur vollen Erfüllung sieht. Mutterblick und Mutterherz sind Verhalten die wir und viele im Leben brauchen, manchmal denke ich, dass wir all die Ungerechtigkeiten und den Schmerz überwinden könnten, wenn viele diese Tugenden ausübten, und dass dadurch viel Leid vermieden werden könnte. Mutter zu sein ist eine wunderbare Gabe die Gott auf der Erde verlieh, die aber eine volle Annahme und volles Öffnen des Herzens benötigt, volle Liebesfähigkeit die sie oftmals bis zum Leid und Schmerz bringt, zur Erkenntnis, dass mit den Jahren Runzeln kommen die nicht nur ein Zeichen des “Alterns” sind, sondern dass jeder dieser “Stempel” die ganze und volle Hingabe zu den Kindern zeigt. |Lesen|
- Angst vor Kindern? (8.10.2006)
In letzter Zeit wird viel über das Thema Leben gesprochen, oder genauer über neues Leben, man versucht, “Sexualerziehung” einzuführen, während man in Wirklichkeit nur versucht zu “lehren” wie man risikolos “Sex” geniessen kann, und wenn ich von “Risiken” spreche beziehe ich mich nicht nur auf Krankheiten, sondern man spricht oft von “Schwangerschaftsverhütung” als ob Schwangerschaft eine “Krankheit” wäre, schon garnicht zu sprechen von der unendlichen Zahl Theorien die aus welch auch immer einem Grund die “Abtreibung” rechtfertigen wollen. “Leben zu geben” ist eine Handlung der tiefsten und erhabensten Grosszügigkeit, selbstverständlich nicht nur für einen Augenblick, sondern es ist eine Verpflichtung fürs Leben, weil ein auf die Welt kommendes Kind ein Wesen ist welches stark benötigt, dass man es behütet, ihm im Wachstum hilft, es beschützt, es begleitet. Für jemand der den “Egoismus” des an-sich-selbst Denkens vorzieht ist dies selbstverständlich eine “Unannehmlichkeit”. Angst vor Kindern? Ich kann es kaum glauben, wenn es auch viele Lagen gibt die anscheinend diese Frage bejahen, wenn wir uns allerdings darüber besinnen, dass “Selbstsucht” das schlimmste für einen Menschen ist, dann werden wir verstehen, dass es nicht “das Kind” ist das man fürchten soll, sondern diese Krankheit die bewirkt, dass das Herz des Menschen sich abschliesst und ihm nicht erlaubt das volle Glück zu finden, das darin besteht, sich anderen zu öffnen. |Lesen|
- Mutter, lehre uns brüderlich zu leben (1.10.2006)
Wie jedes Jahr hat der Anfang des Monats Oktober für die Kirche Argentiniens, und besonders in Buenos Aires eine besondere Bedeutung, es ist der Augenblick der jährlichen Jugendwallfahrt zur Nationalbasilika in Luján, in der hunderttausende junge Menschen, sei es dem Alter oder ihrer Seele nach, sich zusammenfügen um die 70 km zurückzulegen die das Heiligtum St. Gaietans in der Stadt Buenos Aires von der Basilika Unserer Lieben Frau von Luján in der gleichnamigen Stadt trennen. Dieses Jahr hat die Wallfahrt das Motto: “Mutter, lehre uns brüderlich zu leben”. Eine Bitte die tief aus dem Herzen eines jeden Argentiniers kommt um Maria anzuflehen, dass wir lernen wie wahre BrÜder zu leben. Mutter, wir bitten dich daher, dass du uns lehrst wie Geschwister zu leben, öffne unseren Verstand und unser Herz damit wir lernen brüderlich zu leben. |Lesen|
- “Lebender Eltern Waisen” (24.9.2006)
Dies ist ein Ausdruck den ich vor langem hörte, der sich an erster Stelle auf die vielen Kinder und Jugendlichen bezieht deren Eltern zwar nicht verstorben sind, die aber aus verschiedenen Gründen nicht mit ihnen zusammenleben können, und die deshalb jemand nötig haben der gewissermassen diese Stelle “einnimmt”. Aber dann gibt es auch solche die als “Waisenkinder” leben weil sie keine Leitbilder haben, diejenigen die “leer” ins Leben schreiten, die nur ziellos “durchs Leben gehen”. Dies ist nichts anderes als ohne Hoffnung zu leben, und deshalb nehme ich es mir heraus es als “Waisenkinder sein” hinzustellen, denn man blickt rückwärts und sieht, dass es so aussieht als ob es keine Geschichte gäbe, und wenn man vorwärts sieht, dann nur “bis hier”, und so findet man keinen Sinn dafür weswegen oder für wen man lebt.
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- Hört Gott uns wirklich an? (17.9.2006)
So viele Menschen haben um Gesundheit für ein ihnen liebes Wesen gebeten, um Arbeit für einen Sohn, um Sicherheit usw., und es sieht so aus als ob Gott “taub wäre”, oder so als ob ein Gebet doch nicht sehr wirksam ist. Auf diese Weise kommt zu dieser Wirklichkeit unter der so viele Menschen leiden noch eine Art “Glaubenskrise” hinzu, was auch sehr schmerzlich ist. Gott ist kein Wesen das mit der Lösung unserer Schwierigkeiten beauftragt ist, um uns von unserem Ringen und unseren Leiden zu befreien, auch ist Er nicht deren Ursache, sondern Er ist es der ihnen wahren Sinn gibt, und schliesslich ist die “Güte” Gottes nicht nur vorhanden wenn Er uns alles zur Zeit und in der Weise verleiht um was wir Ihn bitten. Unsere Beziehung zu Gott darf nicht in eine “Geschäftsbeziehung” ausarten, in der wir Ihn “lieben” solange Er uns liebt, sondern in unserer gänzlichen Hingabe, genau wie es bei wahrer zwischenmenchlicher Liebe nicht um Interesse oder Selbstsucht geht, sondern um die reine Gabe der Liebe. |Lesen|
- Man spricht nur von oberflächlichen Themen (10.9.2006)
In unserer “modernen” Welt fällt es immer schwerer von tiefsinnigen Dingen zu sprechen, vom für unser Leben Wesentlichen, man spricht von allem, aber immer oberflächlich, oder “von oberflächlichen Themen”. In Extremsituationen, bei grossen auftretenden Schwierigkeiten oder in schmerzlichen Augenblicken spricht man vielleicht von dieser Tiefgründigkeit oder man bemerkt sie, als ob es “schlimmer Schläge” bedürfte damit man das Wesentliche bemerkt das unser Leben aufrecht hält und ihm wahren Sinn gibt. Man fragt uns ob wir katholisch sind, oder gläubig, und vielleicht schämen wir uns davor es zuzugeben, denn es ist fast sicher, dass wir uns wie “von einer anderen Welt” fühlen werden. |Lesen|
- Wir sind am Leben... aber sind wir auch lebendig? (3.9.2006)
Heute hat der “Anstoss” dieser Betrachtung mit der Frage zu tun, ob wir wirklich “lebendig sind”, ob wir unser Leben vorwärts führen oder ob es so aussieht als ob wir es “anschleppen”, wie es oft vorkommt. Wenn ich mich auf das Leben und auf die Art wie man es lebt beziehe, dann denke ich nicht nur an Entwicklung, Wachstum, an das Organische, sondern an den “Lebenseifer”, wie soll ich sagen, an die “Leidenschaft” zu allem was für uns wichtig ist, an die Kraft die man fühlt wenn man seinen Tätigkeiten nachgeht, daran, dass man sich ernstlich “erfüllt fühlt”, an das Gefühl der “Fülle” das mit den in unserem Leben erarbeiteten Dingen zusammenhängt, mit der Bemerkung, dass wir von uns selbst und von den Dingen leben die wir erarbeiten, und zwar nicht nur in einem materiellen Sinn der zwar wichtig ist, aber noch viel wichtiger ist es zu bemerken, dass das was man tut einem wirklich das Dasein “erfüllt”. Wer kann schon über ein “vollkommen erlebten” Leben Zweifel haben wenn man sich auf Persönlichkeiten unserer Geschichte bezieht, auf Musterbeispiele unserer Kirche oder auf uns nahestehende geliebte Menschen die ihr Leben für ein Leitbild oder für ihre Familie “hergaben”, oder sich einer ihnen anvertrauten Aufgabe vollkommen hingaben, so dass man durch ihren Anblick eine gewisse Lust bekommt sich von ihnen “anstecken zu lassen” und sich dadurch angeregt fühlt und bemerkt, dass das Leben verdient erlebt und hingegeben zu werden. |Lesen|
- Der Wert der Selbstüberwindung (27.8.2006)
Selbstüberwindung ist ein Wert der einen zur ständigen Übertreffung in allen Hinsichten unseres Lebens bringt, wobei man Hindernisse überwindet und man sich anstrengt um das zu erreichen was man sich vorgenommen hat. Persönliche Selbstübertreffung hat viel mit der Haltung eines Menschen zu tun, es ist ein andauernder Wunsch nach “Besserung” der einen davon abhält ein “Konformist” zu sein. Man wird immer im Leben Hindernisse antreffen die manche eigene Projekte “abbremsen”, aber man darf nie vergessen, dass alles von einem selbst abhängt, von der Eignung diese augenscheinlichen Hemmnisse zu überwinden, im Wissen, dass nicht alles leicht ist, aber das alles mit Mühe und Beständigkeit erreicht werden kann.
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- Die Wirklichkeit spricht uns weiterhin an (20.8.2006)
Während Tage, Wochen und Monate dahinfliessen, während wir auf Antworten auf die grosse Zahl der immer anfallenden Notwendigkeiten warten, während wir weiterhin neue Theorien über was alles angesichts derer die Not leiden und dulden zu tun ist, sehen wir weiterhin, dass in Wirklichkeit sich nicht vieles ändert, dass die Anzahl der immer noch duldenden gross ist, und dass sie vielleicht vor uns vorbeigehen, und dass wir nicht fähig sind etwas für sie zu unternehmen, oder es kommt uns wenigstens so vor. Wir gehen vorbei und sehen viele verlassene Greise, ganze Familien die ihr Bestes tun um zu überleben, und vielleicht schmerzt uns diese Wirklichkeit gar nicht weil wir uns schon an dieses “Landschaftsbild” unserer Städte gewöhnt haben, wie an so vieles das wir täglich sehen. Wir dürfen nicht denken, dass wir nichts tun können, denn zweifellos können wir vom Glauben den wir bekennen aus unser Gebet emporheben damit die Herzen sich “erweichen” und der Verstand sich erhellt, aber wir können auch etwas konkretes unternehmen für diejenigen die in unserer Umgebung dulden, indem wir unsere Hilfe und unseren Beistand geben ohne daran zu denken ob es viel oder wenig ist was wir geben, oder ob es grundlegende Probleme löst oder nicht, denn während wir auf “grundlegende” Lösungen warten können wir vielleicht ein konkretes Problem irgendeines konkreten Menschen zu einer konkreten Zeit lösen. |Lesen|
- Was wir unseren Kindern und Jugendlichen übereignen (13.8.2006)
Die Feier des “Tags des Kindes” bringt uns jedes Jahr zu einer Betrachtung über unsere Stellungsnahme als Gesellschaft, als Kirche, als Erwachsene, was wir für sie tun. Sind wir davon überzeugt, dass sie für uns Erwachsene unsere wesentliche Besorgnis sein müssen, dass sie wirklich “bevorrechtigt” sein müssen, und dass deshalb alles was wir tun mit einem Blick auf die Welt die wir ihnen überlassen werden getan werden muss? Kinder, Heranwachsende und Jugendliche haben die ihrem Alter entsprechende Tatkraft, sie sind voller Träume und Ideale, und zweifellos müssen sie ohne Irreführung, mit der Wirklichkeit angespornt werden, aber auch zu “grossen Vorhaben” ermuntert werden. Verkennen wir nicht unsere Kinder und Jugendlichen, “beschwichtigen” wir nicht ihre Wunschbilder indem wir sie mit unserem Pessimismus und unserer Entmutigung anfüllen, sondern prägen wir in sie den Wunsch nach einer ausgiebigen Suche nach wahrem Glück ein, und seien wir bereit sie auf diesem Weg zu begleiten. |Lesen|
- Man muss die Herzen wandeln (6.8.2006)
Es ist erstaunlich zu sehen wie viele Gläubige, manche von ihnen sehr stark im Glauben, feste Anhänger Jesu und des Evangeliums denken, dass der beste Weg um die Menschheit zu wandeln in Äusserlichkeiten wie Kämpfe, Auseinandersetzungen, oder Vorgehen besteht, anstatt als Erstes einen tiefen Wandel zu suchen der seinen Ursprung im Herzen hat, in dem was wir “Bekehrung” nennen, was mitten in unserem Leben seinen Ursprung hat, was wir als “Wandel des Herzens” zusammenfassen. Gewalt, Hass, Klassenkämpfe können nur durch innere Überzeugung überwunden werden, vom “Herzen” aus, weil, wie Jesus sagt, “sich dort die guten und schlechten Meinungen der Menschen begegnen”. Wir Gläubigen müssen die Ersten sein die sich davon überzeugen, um dann auch andere zu überzeugen, dass der “Wandel, der vom Herzen ausgeht” das sicherste Mittel ist um später Strukturen und Systeme wandeln zu können. |Lesen|
- Verstehen wir es Fehler zu begehen? (30.7.2006)
Ich frage mich oftmals ob es eine Tugend oder ein Defekt ist ein “Perfektionist” zu sein. Ich glaube, dass etwas von beidem hat. Ich denke immer, dass das Wichtige im Leben nicht darin besteht sich nie zu vertun, “nicht zu fallen”, sondern darin, wie man auf einen Fehler reagiert, ob man fähig ist sich nach einem Fall zu erheben. Deshalb finde ich, dass es wesentlich in der Erziehung ist die wir unseren Kindern und Jugendlichen erteilen sie auf diese Möglichkeit des Irrtums vorzubereiten, dass sie verstehen einen Fehler zu überwinden, ihn “auf sich zu nehmen”, eigene Fehler “zu übernehmen”, anstatt sie davon überzeugen zu wollen sie wären “quasi allmächtig” bis hin zu der Idee, dass wenn sie mal einen Fehler begehen man schon von “Scheiterung” sprechen muss. Ich hoffe, dass wir verstehen unseren jungen Menschen beizubringen, dass es ein “problemloses” Leben ohne Irrtumsmöglichkeit nicht gibt, aber dass jeder Mensch die Fähigkeit hat Irrtümer zu überwinden. |Lesen|
- Die Wahrheit über das Wort LIEBE (23.7.2006)
Ich glaube, dass das Wort Liebe eins der Meistbenutzten in unserem Wortschatz ist, und möglicherweise eines der “schlechtbenutzten”. Wie oft wendet man das Wort “Liebe” an um sich auf Dinge oder Lagen zu beziehen die mit mit seinem wahren Sinn überhaupt nichts zu tun haben. Man muss zwischen “Liebe” und “Verliebtheit” zu jemand unterscheiden, denn “lieben” heisst das volle Glück des geliebten Wesens zu suchen, es ist eine Gabe, ein Sich-Hingeben ohne etwas als Gegengabe dafür zu erwarten. Verliebtheit dagegen ist vom “Gefühl” zum Anderen erfüllt, von dem was “er oder sie mir geben kann”. |Lesen|
- Das Innere freilegen (16.7.2006)
Erziehung heisst nicht so sehr etwas von aussen “dazuzufügen”, sondern zu helfen das Innere blosszulegen. Tatsächlich besagt das lateiniche Wort für erziehen, “educere” wörtlich “von innen heraus zu nehmen”. Wie wunderbar ist es für Erwachsene, gleich ob Eltern oder Erzieher, zu bemerken, dass was wir Erziehung nennen nichts anderes ist als den Kindern oder jungen Menschen darin beizustehen, ihr Inneres zu entdecken und ihnen zu zeigen wie sie “es ans Licht zu bringen” können. Der Erzieher ist ein “Bildhauer” der mithilft das Innere nach aussen zu wenden und Überflüssiges dabei abzutragen, er ist kein “Maler”, der von aussen Farben zugibt. |Lesen|
- Unabhängigkeit und Freiheit (9.7.2006)
Zweifellos kann man sich über das Thema der Freiheit viele Gedanken machen, und zwar auf verschiedene Weise. Ich werde mich nicht nur auf die Unabhängigkeit welche die Länder erzielten oder um die sie noch kämpfen, wessen wir siche sind, dass es ein Völkerrecht ist. Wo führt Freiheit hin? Zur “Ausschweigung” bei der man tut was man will, bei der man denkt und tut indem man selbstverständlichste Regeln des menschlichen Zusammenlebens oder einer geordneten Gesellschaft verschmäht? Oder führt sie zur Achtung der Regeln die zum Leben in einer Welt aufgestellt wurden, die die Würde aller Menschen sucht, aber so, dass was Gott in Seiner Weisheit in der Natur eingesetzt hat nicht verschmäht wird oder man ihm Gewalt antut? Freiheit ist eine “wunderbare Gabe” die wir empfangen haben, aber zu ihrer Ausübung muss man von der Achtung der objektiven Wahrheit der Dinge ausgehen, von der Achtung der Natur und von der Achtung eines selbst und der Anderen, sonst werden wir “auf freie Art” zu “Knechten”.
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- Die Gegenwart würdigen (2.7.2006)
Eines der Dinge die uns Menschen schwerfallen, ist es zu verstehen die Gegenwart zu würdigen und zu erleben, nicht immer von unserer Vergangenheti “unterjocht” zu sein, oder über die Zukunft besorgt oder “gelähmt” zu sein. iele Menschen leben an die Vergangengenheit gebunden, manche sind vielleicht verbittert und trauern Dingen nach die sie verloren haben oder vielleicht nie besassen weil sie einen Fehlschlag erlitten und nicht wissen wie sie dies überwinden und etwas Neues beginnen können, und sind auch nicht fähig diese “Bitterkeit” mit der sie in der Vergangenheit leben zu überwinden. Nur die Gegenwart liegt vor, die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht da, weswegen das Erlebnis des “Heute”, der “Gegenwart” uns glücklich macht und uns fühlen lässt “dass wir leben”, deswegen gibt es keine andere Art glücklich zu sein als es heute zu sein, als sich lebendig zu fühlen indem man die Gegenwart lebt. |Lesen|
- Sich nicht vom Schein trügen lassen (25.6.2006)
Wie oft lassen wir uns von Äusserlichkeiten bedingen um danach eine Beurteilung abzugeben, jemand in Verruf bringen, oder einfach nicht zuzuhören, wobei wir uns möglicherweise vorenthalten viele Dinge zu lernen die man uns lehren könnte! Geschweige denn davon, dass viele unserer leitenden Persönlichkeit über andere sprechen und diese wegen ihrer “Vergangenheit” verschmäht werden, wegen der Stellung die sie einnahmen oder einnehmen, oder weil sie dieser oder jener Religion zugehören, weil sie diese oder jene Ideen haben, oder ganz einfach weil sie anders denken oder auch “nicht dasselbe denken als ich”. Ich glaube, dass man den grössten Teil der Gedanken auf den ersten Eindruck zurückführt, auf das, dass man sieht, auf Äusserlichkeiten, und dass es einem nicht durch den Kopf geht wieviel Dinge sich ändern könnten oder anders wären wenn man bemerkte, dass das Wesentliche nicht in der Kleidung, im Äusseren liegt, oder wie in anderen Zeiten in der Länge der Haare, sondern dass der Wert eines Menschen darin liegt was er denkt, wenn es auch nicht mit unseren Auffassungen übereinstimmt, aber das wichtige ist was jemand denkt, was von ihm ausgeht, kurz gesagt, was jemand “ist”, und nicht so sehr was man von aussen sieht. |Lesen|
- Der “Gabe” der Vaterschaft Wert zusprechen (18.6.2006)
In vielen Ländern ist dieser dritte Sonntag im Juni der Feier des “Vatertags” gewidmet, und ohne Furcht vor Wiederholung in diesen Betrachtungen die ich mit ihnen wie immer teile glaube ich, dass man diese Gelegenheit etwas über die wunderbare “Gabe” der Vaterschaft zu sagen nicht unbenützt vorbei gehen lassen sollte. Vater sein heisst von Gott selber die Fähigkeit bekommen zu haben Seine eigene Vaterschaft zu teilen, weil wir durch die Offenbarung Jesu erfahren, dass Gott Vater ist, dass er “der Vater” ist, und dass er als solcher uns an dieser Gabe und all dem was sie bedeutet teilhaben lässt. Es ist deshalb mein Wunsch, dass jedermann den Wert der Vaterschaft erkennt und diese gottgegebene Gabe ausüben kann, und dass hierdurch Kinder weiterhin die Wohltat der Vaterschaft geniessen und sich dadurch auf ihre zukünftige Ausübung vorbereiten. |Lesen|
- Geld kauft nicht alles (11.6.2006)
In der heutigen Welt sind wir Zeugen des Abgrunds zwischen denen die viel haben und denen, die immer weniger haben, von letzteren empfinden viele es als ein “Unglück”, dass sie nur beschränkte Mittel haben. Ich beziehe mich natürlich nicht von die, die nicht das Lebensnotwendige haben, sondern ich spreche von denen die sich als “geringgeschätzt” fühlen weil sie nicht reich genug sind und daher denken, dass ihr Leben ganz anders sein könnte... und das stimmt gewiss. Ich frage mich aber, ist alles mit Geld käuflich? Diese Frage beantworten wir alle sicherlich mit nein, und versichern, dass nicht alles vom Geld abhängt, dass es vieles gibt das damit nicht kaufen kann. Lasst uns die wirklich wichtigen Dinge bewerten, die, die uns voll erfüllen, deren Mehrzahl nicht “käuflich” ist, warten wir nicht bis zum “Verlust” dessen was wir besitzen, um ihm dann erst Wert zuzusprechen. |Lesen|
- Freude: Eine Frucht des Geistes (4.6.2006)
Diese Woche beenden wir die sogenannte Osterzeit mit dem Pfingstfest das uns an das Kommen des Heiligen Geistes über die versammelten Jünger erinnert, die von da an durch Seine Anwesenheit gekräftigt waren und denen Er in ihrer Aufgabe der Welt die Gute Botschaft Jesu zu verkünden, die sie sofort begannen, beistand. Die Gaben der Weisheit, des Verstandes, des Rates, der Stärke, der Wissenschaft, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht werden denen geschenkt die den Heiligen Geist empfangen, um ihnen auf dem Weg der Treue zu Gott zu helfen, um Seinen Willen zu verstehen, um Stärke ihn zu erleben zu haben. Die Freude des Geistes, die Freude Christ zu sein, die vom Glauben ausgeht und die in uns der uns beistehende Geist erwirkt, ist eine der grossen Früchte die andere von uns erwarten. Möge der Heilige Geist uns ernsthaft beistehen, damit wir in einer oftmals verwirrten und verzweifelten Welt Zeugen sein können. |Lesen|
- Gehet hin in alle Welt (28.5.2006)
Mit dem Fest Christi Himmelfahrt begehen wir die Endtage der Osterzeit. Nach Seiner Auferstehung blieb Jesus noch vierzig Tage bei Seinen Jüngern und ermahnte und lehrte sie, und bereitete sie auf ihre Aufgabe vor die Er ihnen hinterliess, die Mitteilung der Frohen Botschaft in dieser jungen Kirche die sich bald zu erkennen gab. Wie werden andere glauben, dass Jesu Botschaft wahr ist, dass es wahr ist, dass wir eine andere Hoffnung haben, dass wir zur Erlösung berufen sind und dass uns deshalb etwas viel bedeutsameres erwartet als das wir mit unseren gewöhnlichen Sinnen erkennen können? Durch unserer Werke werden sie glauben, deshalb lasst uns zur Mitarbeit an eine der vielen Stellen gehen die auf uns warten, und wenn wir gefragt werden warum wir es tun... lasst uns ganz einfach sagen: ”Weil ich Christ bin und Jesus uns diese Aufgabe übergab”. |Lesen|
- Nicht ihr habt mich erwählt (21.5.2006)
Im Evangelium sagt Jesus zu uns: “Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt”. Das Gebot der Liebe das Jesus uns stellt hat seinen Ausgangspunkt in der Wirklichkeit, dass Gott uns zuerst liebte, und dass diese Liebe bewirkte, dass Er uns erwählte und uns aufs Früchtebringen vorbereitete. Wir müssen ernstlich davon Kenntnis nehmen, dass wir “auserwählt sind”, dass unser Leben einen Sinn hat weil Gott uns zu etwas in die Welt setzte, unser Sein ist kein Zufall, und deshalb müssen wir unserer erhaltenen Aufgabe treu bleiben. |Lesen|
- Der Ursprung des Übels auf der Welt (14.5.2006)
Heute kommt mir diese Frage in den Sinn: Woher kommt das Übel das wir auf der Welt finden? Es tut sich als ob Gewalt, Machtsucht, hemmungslose Suche nach Genuss, Kinderausbeutung, Arbeitsmangel, gespaltene Familien, usw. etwas wären das man hoffnungslos “erleiden” müsste, als ob der Mensch gar nichts damit zu tun hätte. Es ist der Mensch der stiehlt, tötet, und andere ausbeutet. Wie viele unserer Haltungen bringen andere zum “leiden”, wieviel unserer Selbstsucht erreicht, dass andere nicht genug haben um anständig leben zu können, wieviele Dinge die die Not anderer lindern könnten “werfen wir weg”. Es wäre schon ein guter Schritt vorwärts wenn jeder von uns versuchte nicht zur Zunahme des Übels beizuhelfen. |Lesen|
- Es gibt nur wenig Arbeiter (7.5.2006)
Die Kirche bietet uns in diesen Tagen als Grund zum Gebet und zur Betrachtung das Thema der Berufung als vollständige Hingabe an Gott zum Dienst an den Mitmenschen. “Es gibt nur wenig Arbeiter” sind Worte Jesu selber, der die Wirklichkeit eines so grossen “Feldes” für die Saat der Guten Botschaft sah, dass es andererseits aber wenige zur Arbeit entschlossene Leute waren, um die Ernte zu bewältigen. Sicher können wir durch unser Verhalten vieles tun um diese Wirklichkeit zu fördern, sei es durch Begleitung, Aufrechterhaltung, Ansporn, und gutes Beispiel das wir den jungen Menschen geben, bis hin zur Möglichkeit “die nötige Stimmung” für ein Klima zu bilden in dem sich diese Aufrufe geben können und besonders die jungen Leute einen Augenblick und einen Ort finden in dem sie zur Besinnung kommen und das annehmen können was Gutt ihnen für ihr Leben vorschlägt, und von dort aus Ihm grosszügig antworten können. |Lesen|
- Man lebt “gelangweilt” (30.4.2006)
Etwas das man in der heutigen Welt bemerkt ist die Zahl der Menschen die aus verschiedenen Gründen nicht mit dem zufrieden zu sein scheinen was sie sind und was sie tun, und deren Leben sich dadurch in <>“Langeweile” verwandelt hat. Das kann man ganz klar bei vielen Heranwachsenden und jungen Menschen beobachten, aber auch bei Erwachsenen “denen nichts anderes übrigbleibt” als ihr Leben so zu nehmen wie es ist, die sich aber für nichts “begeistern” können. Vielleicht mag man in Langeweile leben weil man nicht bemerkt, dass eine der wichtigsten Haltungen im Leben, die auch wir haben müssen, im “Geben” besteht, im geben unserer selbst, im uns-geben, im Verständnis dessen, dass unser Leben “kurzweilig” wird wenn wir fähig sind es anderen zu widmen, es hinzugeben, und nicht eine selbstsüchtige Haltung annehmen durch die wir uns, trotz der Unmenge der mitreissenden Dinge die wir besitzen, leer fühlen und nichts tun. |Lesen|
- Wer sind die “Bevorrechtigten”? (23.4.2006)
Wir hören und lesen dauernd über Kinder die verhungern, über die Tatsache, dass 60% der Kinder in der Provinz Buenos Aires arm oder mittellos sind, über die Vermehrung der Jugendkriminalität, usw., und das bezieht sich nur auf Argentinien, was könnte man schon über die ganze Welt sagen, wo Millionen und Abermillionen an Hungertod sterben oder bestenfalls im Elend leben. Viele mögen sagen: “Was können wir für so viele Notleidende tun?” Oftmals bleiben wir bei der “Theorie” der Sache, wir sprechen, äussern unsere Meinung, diskutieren, rechtfertigen auch manchmal, und sind blosse Beobachter dessen was in unserer Nähe geschieht, aber das reicht nicht, es ist für alle unzureichend und ganz besonders für diejenigen die vor einigen Tagen “freudestrahlend” über Jesu Auferstehung waren, die uns mit Hoffnung erfüllt, denn Auferstehung ist keine theoretische Angelegenheit, sondern wir müssen sie in konkrete Werke umwandeln, und etwas konkretes könnte darin bestehen, dass wir endlich versuchen, dass “Kinder die einzigen Bevorrechtigeten sind” in Wirklichkeit zu wandeln, anstatt diesen Spruch als ein schönes Motto der Vergangenheit zuzusprechen. |Lesen|
- Ostern, ein Fest der Freude (16.4.2006)
Es ist Ostern, das Fest der Auferstehung, des endgültigen Sieges Jesu über den Tod, das Übel, die Sünde, und wir sind dazu berufen Zeugen zu sein; dazu müssen wir die vielen Gründe zur Freude wahrnehmen, die in diesem “Übergang” Jesu und unserer selbst fussen, dann werden wir uns in Zeugen der Auferstehung wandeln, denn, wer ist nicht dazu fähig mit anderen seine wahren und tiefen Gründer zur Freude zu teilen? Ostern muss uns nicht nur wegen seiner Bedeutung der Auferstehung Jesu erfreuen, sondern auch weil wir von diesem Ereignis aus vieles von dem was wir erleben und was uns Grund gibt uns zu erfreuen, bemerken und verstehen können. Wir müssen uns der “vielen erlangten Gaben” erfreuen die wir nicht uns selbst verdanken, sondern die einfach konkrete Gesten der überströmenden “Liebe Gottes” sind: das Leben, der Glaube, die Tatsache selber “von Gott geliebt zu werden”, und auch, dass wir selbst der Liebe fähig sind. |Lesen|
- Eine besondere Woche (9.4.2006)
Wir begehen die Karwoche, die Woche in der wir Jesus in seinem letzten Ende begleiten, in dem Er Sein Leben für die Menschheit hingibt damit wir die Möglichkeit haben die Erlösung zu erreichen. Ich glaube, dass diese Woche unsere Mühe sich darauf konzentrieren sollte, dass es nicht eine Woche mehr ist, wenn wir auch in ihr unseren Glauben bezeigen, dass es nicht ein einfaches Andenken sei, das alles was der Herr für uns litt “uns Leid tut”, dass wir uns an die Brust schlagen und dass wir am Ende dieser Woche schon “zufrieden” sind eine Woche der Betrachtung erlebt zu haben. Möge diese Karwoche für jeden wirklich andersartig sein, möge sie ein Augenblich der tieferen und näheren Zusammenkunft mit Dem sein der “Sein Leben hingab” damit wir “Leben in Fülle” haben, aber möge diese Zusammenkunft nicht nur in der Theorie der Betrachtung bestehen, sondern Wirklichkeit werden durch die Nähe derer, die sch mit dem Herrn identifizieren und ihren eigenen Kreuzweg erleiden, so dass wir dermassen die Anwesenheit des auferstandenen Jesus in uns erleben können, denn wir dürfen nicht vergessen, dass nicht alles am Kreuz aufhört, sondern dass Jesus aufersteht um uns mit Hoffnung zu füllen. |Lesen|
- Nicht vergessen (2.4.2006)
Seit Tagen ist viel davon zu hören “man solle nicht vergessen”, in Bezug auf viele Geschehnisse die wir als Land erlebt haben, an viele “Augenblicke des Schreckens” die nicht ins Vergessen fallen sollen. Viele Augenblicke der Geschichte unseres Landes sind mit Blut getränkt, viele haben ihr Leben hingegeben, oder richtiger, man hat es ihnen genommen, oftmals in Zusammenstössen unter Brüdern gleichen Bodens, in anderen Fällen weil sie verteidigten was sie für richtig hielten. Gedenken wir und sehen wir vorwärts damit wir keinen Krieg nötig haben um den grossen Wert eines Lebens zu erkennen, oder das grosse Potential, dass wir als Land haben. |Lesen|
- Im Alltagsleben gut sein (26.3.2006)
Warum sind so viele Leute nicht vollkommen glücklich mit dem was sie tun oder was sie haben? Ich glaube, dass wenn sich jeder von uns rundherum umsehen würde, wir erkennen könnten, dass die Mehrheit der Menschen die uns umringt gut und grosszügig ist, und versucht anständig und mit guter Absicht zu leben. Woher dann dieses “traurige” Gefühl das uns oft begegnet, als ob das Glück nicht gefunden werden könnte, es sieht ganz so aus als ob wir nicht glücklich lebten. Könnte es vielleicht sein, dass es uns so schwerfällt “im Alltagsleben gut zu sein”, so dass wir nur angesichts “ausserordentlicher” Sachverhalte handeln können? |Lesen|
- Was es heisst, sich zu bekehren (19.3.2006)
Wir begehen die “Fastenzeit”, und wer von uns sich in dieser Zeit dem uns von der Kirche zur Betrachtung vorgebrachten Wort Gottes naht findet oft eine Aufforderung zur “Bekehrung”. Und es kommt mir die Frage: Was verstehen wir unter Bekehrung? Vormals las ich, dass wenn man von Wechsel nach einer “Bekehrung” spricht zu der uns die Heilige Schrift aufruft, man damit nicht meint sich “gegen die eigene Natur aufzulehnen”, so als ob Gott sich in der Art in der Er uns schuf “geirrt” hätte, denn wenn Er gewollt hätte, dass wer langsam ist es nicht sein sollte, Er ihn behende geschaffen hätte, oder den Aufbrausenden beschaulich geschaffen, wenn Er ihn so gewollt hätte. Die Herausforderung besteht darin, seinen Weg zu gehn indem man das Gute benützt, das heisst, “von Gottes Standpunkt aus sehen” was alles man ist, auch jenes Verhalten das sich nur als zu berichtigenden “Mangel” zeigt, und man darf nicht warten diesen erst zu berichtigen um dann “etwas anderes” anzufangen. |Lesen|
- Unsere Besorgnis, die Kinder (12.3.2006)
Es ist äusserst wichtig, dass wir uns unter allen Gesichtspunkten fragen ob Erziehung für uns wirklich Vorrang hat. Staat und Gesellschaft müssen sich an Seiten der Familie immer mehr um Kinder und Jugendliche, und um ihre Erziehung sorgen, da diese ein Grundpfeiler der Gesellschaft ist. Man sprach einmal von den “Vorrechten” der Kinder, und ich bin der Ansicht, dass wir, wenn wir heute darüber nachdenken, alle damit übereinstimmen, dass es so sein muss, dass sie es sind, die in einer Gesellschaft welche sich nicht nur um die Gegenwart kümmert, sondern vor allem um die Zukunft, Vorrechte haben, und doch fehlt oft noch sehr viel bis sich diese Bedingungen geben. |Lesen|
- Den “Blick” Jesu haben (5.3.2006)
In der Fastenzeit wird von uns ein innerlicheres Gebet verlangt, als ein Mittel uns mit Dem zu treffen, der Sein Leben für die Menschen hingab; man verlangt von uns, dass wir fasten als Zeichen unseres Blickes nach oben, und zu zeigen, dass wir durch unseren Verzicht auf gewisse menschliche Gelüste unser Herz nach den “Dingen in der Höhe” gerichtet haben; und an dritter Stelle spricht die Fastenzeit von “Almosen” zu uns, als Sorge um diejenigen, die am meisten brauchen. Es ist die Berufung die wir immer erhalten, uns um die zu sorgen die am meisten nötig haben, in dieser jetzt beginnenden Zeit bedenken wir welche konkrete Geste, welches effektives Verhalten wir den uns so nahen Leidenden und Notleidenden gegenüber haben können, so dass unsere Busszeit wirklich gut erlebt wird. |Lesen|
- Grundlösungen muss man suchen (26.2.2006)
Wir sind dabei, uns an eine “Flickenkultur” zu gewöhnen, statt unsere Energie in der Suche nach engültigen und andauernden Lösungen anzuwenden, die zu wirklich tiefgreifenden Änderungen beitragen. Es sieht immer so aus als ob es leichter und direkter wäre “Flicken” anzulegen, aber der Mensch wurde “vom Anbeginn” dafür geschaffen, dass er in seinem Leben seine “Erfüllung” sucht, was er aber nicht kann wenn keine Lösungen von Grund auf gesucht werden. |Lesen|
- Darf man Kritik ausüben? (19.2.2006)
Heute geht es um das, was man normalerweise Kritik nennt, ums “kritisieren” als ein Wert, wenn es auch scheint sobald man dieses Wort hört oder liest, dass man auf etwas negatives Bezug macht, mehr noch, wenn uns jemand “kritisiert” so scheint es als ob er es nur tut um uns zu sagen was wir schlecht tun. Vor erhaltener Kritik Demut zeigen, ruhig zuhören, nachdenken, dasjenige filtern und nutzen, was einem helfen kann, ganz davon abgesehn von wem und wie die Kritik kam, und davon das nutzen was für die persönliche Entwicklung förderlich ist. |Lesen|
- Und wir warten immer noch (12.2.2006)
Einige Tage des neuen Jahres sind schon vergangen, und wie immer wenn etwas neues beginnt, hat sich auf der Suche nach einer Besserung in unserem alltäglichen Leben die Hoffnung erneuert. Manche “Kennzahlen” oder “Statistiken” mögen zeigen, dass die Dinge sich bessern, und es mag auch so sein, aber es stimmt auch, dass wir im Alltagsleben immer noch die harte Wirklichkeit sehn die uns zeigt, dass der von uns so sehr erhoffte Wechsel noch nicht stattfindet und dass wir deshalb das Gefühl haben weiter warten zu müssen. Hoffnung ist eine der grossen Tugenden, aber das Warten, dass viele unserer Brüder ausüben müssen ist schon ein Dringlichkeitsfall der oft beansprucht, dass wir uns mit ihnen abgeben, denn es wird ihnen immer viel schwerer weiter zu warten. |Lesen|
- Gott ist Liebe (5.2.2006)
Vor einigen wenigen Tagen erhielten wir von Papst Benedikt XVI sein erstes grosses Geschenk, seine Erste Enzyklika, sie bezieht sich unter dem Titel “Gott ist Liebe” auf eben diese Liebe. Heute spricht man viel von Liebe, man benutzt dies Wort auf viele Arten und manchmal auch um sich auf “was immer schon” zu beziehen, man könnte schon sagen, dass es sich um ein sehr “abgegriffenes” Wort handelt. Das Wort Liebe auf das sich die Enzyklika bezieht, das zusteht wenn es benutzt wird um von der Wiklichkeit Gottes zu sprechen, ist gerade das grossgeschriebene Wort das sich auf die von Gott selbst ausgehende Liebe bezieht, mit der Gott zuerst den Menschen liebte und das später zum Gebot Jesu wurde: “Liebt euch einander” als Erkennungszeichen seiner Jünger. Es ist unser Wunsch, dass diese grossartige Einladung die Benedikt XVI uns macht dazu beiträgt dieses “Gebot” des Herrn tiefgreifender zu erleben, das der wahren Liebe, die sich ernstlich um andere sorgt und die ein Ausdruck Gottes selber, der selber Liebe ist und der sie mit den Menschen teilt, und der sie dazu befähigt hat “diese Liebe an andere weitergeben zu können”. |Lesen|
- “Propheten” der heutigen Welt (29.1.2006)
Im genauen Sinn der uns durch die Bibel übertragen wird, ist ein Prohet derjenige zu uns “in Gottes Namen spricht”, der uns Seine Botschaft bringt. Zweifellos ist Jesus der “grosse und einzige Prophet”, Gottes Wort selbst das Mensch wurde und uns Seine Botschaft hinterliess. Er ist es, der uns mit Befugnis “lehrte”, er ist es, der zu uns vom “neuen Gesetz” sprach, dass auf Liebe fusst. Wir müssen uns vor “falschen Propheten” hüten, solche denen wir vielleicht folgen, die uns aber ein verlogenes Glück an Stelle des wahren Glücks vorgaukeln, die uns vom wirklich Wahren fernhalten wollen, und auch von den Worten mit denen Jesus selbst mit “Befug” zu uns spricht. |Lesen|
- Besser alleine...? (22.1.2006)
Der Mensch wurde geschaffen um zusammen mit anderen zu leben und mit ihnen tätig zu sein, er ist von Natur auf ein Gesellschaftwesen, er wurde geschaffen um in Gemeinschaft zu leben, er braucht andere und andere brauchen ihn. Das grösste Beispiel, dem wir nichts entgegensetzen können und ihm folgen müssen, ist Jesus selbst, niemand ausser Ihm konnte alleine “auskommen”, und trotzdem begann Er, möglicherweise durch Seine unendliche Liebe angeregt die Ihn dazu brachte mit anderen zu teilen was er war und tat, sein Leben als Wanderprediger indem Er sich mit Jüngern umgab und damit eine Gemeinschaft gründete damit sie Ihm Gesellschaft leiste. Wir wurden erschaffen um mit anderen zu leben und uns zu entwickeln, in einer Gemeinschaft und nicht abgeschlossen, wir benötigen andere und wissen, dass es unser Beitrag an andere ist, was uns wachsen und uns entwickeln lässt. Halten wir deshalb jede Versuchung fern zu glauben, dass wir alleine etwas besser machen können als mit anderen zusammen. |Lesen|
- Der hinwegnimmt die Sünde der Welt (15.1.2006)
Im Evangelium hören wir diesen Ausdruck aus dem Mund Johannes des Täufers, der das Volk Israels auf das Kommen des Erlösers vorbereitete, und es fällt mir auf, dass es “die Sünde” der Welt heisst, und nicht “die Sünden” der Menschen oder der Welt. Die Menschheit begeht heute eine grosse Sünde, nämlich der Dünkel eine Welt ohne Gott zu bauen, und diese Sünde ist ohne Zweifel der Ursprung der Verstösse des Einzelnen. Was wir sehen ist eine Welt ohne Gott, in der der Mensch ohne Ihn leben will, aber während wir dies sehen erkennen wir auch, dass es dem Menschen nicht gelingt besser zu leben, und dass er dies nicht erreichen wird solange er die Wege zurückweist die ihm der Schöpfer als Mittel zur Erlangung des vollen Glücks zeigt. |Lesen|
- Das Leben bejahen (8.1.2006)
In der Betrachtung der vorigen Woche besprach ich unter anderem, dass immer der erste Tag des Jahres Bezug auf das Gebet für den Frieden nimmt, womit wir hoffnungsvoll darum bitten, dass in dem beginnenden Jahr wirklich Friede erreicht werde. Nun möchte ich an diesem Jahresanfang auch hoffen, dass man dieses Jahr nicht unterlässt das Leben zu verteidigen, dieses kostbare Gut das wir erhielten und das uns nicht selbst gehört, weswegen alles was wir unterlassen um es zu verteidigen sich gegen das Leben wendet. |Lesen|
- Ein neues Jahr... ein neues Leben? (1.1.2006)
Die Überschrift bezieht sich auf eine am Jahresende in der Vorbereitung zum Jahresanfang vielgehörte spanische Redensart, “Año nuevo, vida nueva”, aber eigentlich stellen wir zum Jahresanfang nicht unbedingt unser Leben um, wenn wir uns auch oftmals vornehmen einiges zu ändern was sich auf unser eigenes Leben bezieht. Eigentlich bleibt das Leben selbst unverändert, was wir ändern können ist unsere Einstellung gegenüber den Geschenissen die auf uns zukommen können, oder wie wir davor unser Gemüt einstellen. Ein neues Jahr, ein neues Leben ist zweifellos möglich; wenn der Mensch es will ist er es, der zeigt ob es möglich ist dies zu erlangen. |Lesen|
- Ein Kind ist uns geboren... (25.12.2005)
Die Geburt eines Kindes ist etwas gewohntes, das uns ausserdem hocherfreut, besonders diejenigen die es in ihrer Familie empfangen, und jeder ist zu einem Kleinkind zärtlich, und wenn man “tiefer” sehen will, dann ist es auch ein Zeichen des Vertrauens Gottes zum Menschen, den er weiterhin zur Mitarbeit an seinem Schöpfungswerk auffordert. Es ist Weihnacht: aus der Stille und der Bescheidenheit der Krippe sieht uns Gott an, lächelt und weint, aber vor allem erneuert er unsere Hoffnung darauf, dass eine bessere Welt möglich ist weil Er selber “Mensch geworden ist und unter uns gewohnt hat”. Wären wir fähig diese Geburt und ihre Konsequenzen mit den Menschen rund um uns zu teilen? |Lesen|
- Was werden wir tun? (18.12.2005)
Schon ist die Hälfte des letzten Monats des Jahres vorbei, mit allem was sich auf Vorbereitungen der Weihnachtsfeier und dem Abschluss eines Jahres und dem Beginn eines Anderen bezieht, und wie jede endende Etappe ist dies eine Zeit der “Bilanz” und auch der Vorausschau auf das was uns bevorsteht. Für uns, denen es nicht an Glauben fehlt, basiert gewiss eine der ersten Antworten auf der kommenden Erneuerung unseres Glaubens und auf der Hoffnung mit der wir diese Zeit erleben. In diesem Sinn haben wir wohl den Menschen rund um uns vieles mitzuteilen, da wir wissen, dass wir eine Aufgabe haben, nämlich Zeugnis abzulegen durch unser Leben, durch das was wir glauben und in Worten ausdrücken. Vielleicht sollten wir nicht unterlassen uns zu fragen ob wir als Gläubige damit zufrieden sind mit dem was wir dieses Jahr über getan haben, mit der Art wie wir gehandelt, gebetet, und gesprochen haben; ob wir empfinden, dass wir genug taten, und wenn wir etwas unterliessen, warum wir es taten. Wenn wir entdecken, dass wir in unserer Aufgabe, die schliesslich ein Geschenk Gottes ist und die deshalb für uns verpflichtend ist, nicht beständig und zusammenhängend waren, dann kann uns das nicht in Ruhe lassen. |Lesen|
- Wird etwas beginnen sich zu ändern? (11.12.2005)
In diesen Tagen gibt es in Argentinien einige politische Wechsel. Die anfallenden Änderungen beruhen auf dem Amtsantritt neuer Parlamentsmitglieder und auf der Erneuerung von Staatsbeamten, etwas was einer Demokratie eigen ist. Wir haben viele bei Gott, beim Vaterland, und bei den Heiligen Evangelien schwören hören, und auch “so wahr mir Gott helfe” sagen für den Fall, dass sie ihre Ämter nicht gut und würdig ausüben sollten. Sicher wird Gott diese Eide vergegenwärtigen und verlangen, dass sie eingehalten werden. Wenn wir alle dies etwas ernster nehmen würden, dann würde zweifellos etwas “beginnen sich zu ändern”. |Lesen|
- Kann Hoffnung erneuert werden? (4.12.2005)
Jede neue Etappe die beginnt, wie dieses neue Jahr, ist immer ein Grund unsere Hoffnung darauf zu erneuern, dass sich die Änderungen zuwege bringen, auf die wir immer hoffen. Und die Frage ob es möglich sei diese Hoffnung zu erneuern, kann gewisse von irgendeinem Gesichtspunkt bejaht werden, denn es ist immer möglich sie zu erneuern, beonders für uns, die wir glauben, dass die Hoffnung ausserdem eine Tugend ist. Aber unter anderen Gesichtspunkten sind wir “versucht” zu denken, “dass alles beim alten bleiben wird”. Deshalb erhält die Frage ob Hoffnung erneuert werden kann, vom Glauben aus eine bejahende Antwort, denn “Hoffnung ist das letzte was man verliert”... aber es fehlt an Handlungen damit unsere Hoffnung aufhört Hoffnung zu sein und sich in harte Tatsachen umsetzt. |Lesen|
- Eine Zeit der Hoffnung (27.11.2005)
Der Advent ist eine Zeit die uns der Herr schenkt, als eine Aufforderung uns angemessen auf unsere eigene Erlösung vorzubereiten die mit der Geburt Jesu kommt, deshalb ist es eine Zeit der “Erwartung” und der “Hoffnung”. Wir bereiten uns in dieser Zeit auf die Ankunft des Erlösers vor, es ist die Zeit der Hoffnung; unser Empfang Jesu der uns die Erlösung bringt hängt von unserer Vorbereitung und der Art ab wie wir diese Zeit erleben, sonst ist dies möglicherweise eine Zeit die unbemerkt wie jede andere vergeht, in der wir wegen der vielen Äusserlichkeiten dieser Zeit uns zerstreuen und nicht das innere Erlebnis dieser Augenblicke haben. |Lesen|
- König des Weltalls (20.11.2005)
An diesem Wochenende feiern wir zusammen mit der gesamten Kirche das Christkönigsfest, eine in unserem Glauben fest verankerte Feier. Jesus hat sich uns als derjenige gezeigt, der kam um das “Himmelreich” zu gründen, und Er wurde als Haupt und König des gesamten Weltalls eingesetzt, aber nicht als ein König so wie man ihn sich herkömmlich vorstellt, sondern als ein König der sich für “sein Reich” hingab und hingibt, der, wenn auch sein endgültiges Dasein bei und neben Gott ist, doch schon inmitten der Welt anwesend ist. Uns Gläubigen, als den Urhebern dieses Reichs Jesu auf Erden, bleibt die Aufgabe durch unseren Dienst an denen die es nötig haben zu erreichen, dass Er sich wirklich unter den Menschen befinden kann. |Lesen|
- Treu sein ist möglich (13.11.2005)
Wir sehen heutzutage, dass das Thema Treue als erlebter Wert sehr in Frage gestellt wird. Trotz allem finde ich, dass der Mensch der weiterhin sein Glück sucht, es in der beständigen Hingabe zu seinen Idealen und zu seinen Verpflichtungen findet, wenn es auch “nach aussen” so aussieht als ob er Zeit verlöre. Die Zahl der Männer und Frauen die sich in der Gesellschaft dem Dienst an anderen, oder in der Kirche der Wohltätigkeit hingeben, oder der Erziehung an weitab gelegenen Orten, ohne einen anderen “Preis” zu bekommen als die erfüllte Berufung und die getane Arbeit, sind immer noch ein klares und unmissverständliches Zeichen dessen, dass es möglich ist hochgesteckten Zielen treu zu sein, weil man dadurch glücklich wird. |Lesen|
- Maria, unsere Fürbitterin (6.11.2005)
November hat schon begonnen, der Monat der in Argentinien der besonderen Ehrung Marias gewidmet ist, den wir “Marienmonat” nennen, der am 7. mit dem Fest Maria Mittlerin aller Gnaden beginnt. Unseren Völkern in Amerika ist diese mittelnde Anwesenheit Marias sehr bewusst, sie haben sie von Anfang an als Mutter angefleht und sie greifen unablässig auf sie zurück um zu ihren Füssen alle Bedürfnisse und ihren Dank niederzulegen. Wir bitten Dich, Mutter, um alle unsere Bedürfnisse die Du besser als niemand kennst, tritt für uns vor Deinem Sohn Jesus ein, und verleihe uns die Kraft und den Trost die wir als Volk suchen. |Lesen|
- Und jetzt... Wie gehts jetzt weiter? (30.10.2005)
In Argentinien haben wir eine Wahlsaison geschlossen, wir wissen jetzt schon wer diejenigen sind, die uns vertreten werden um uns weiterhin auf der Suche nach dem Gemeinwohl zu leiten. Manche mögen sich als Sieger fühlen, und wieder andere werden die Enttäuschung fühlen “verloren zu haben”, wenn ich auch wirklich dessen sicher bin, dass wir dadurch, dass wir an diesen Wahlen teilnehmen konnten, alle gewonnen haben. Jetzt müssen wir an das kommende Vorgehen denken, darüber hinaus ob wir der für gewisse Ämter gewählten Fraktion angehören oder nicht, vielmehr müssen wir unsere Beteiligung am Aufbau unseres Landes von dem wir wünschen, dass es besser wird, vor Augen halten damit auch die Welt besser wird. Das Allgemeinwohl zu suchen und zu erreichen ist die Aufgabe aller, und diejenigen, die auf ihren Schultern die Verantwortung die wir als Bürger ihnen erteilt haben, müssen Rechenschaft über ihre Handlungen ablegen wie sie diese Verantwortung ausüben, und wir müssen sie darin begleiten indem wir sie daran erinnern und von ihnen verlangen, ihrer Aufgabe treu zu sein, wir dürfen uns nicht erlauben im Angesicht dieser Wirklichkeit die uns alle angeht, gleichgültig zu sein. |Lesen|
- Freude an den Wahlen (21.10.2005)
In Argentinien ist dieser 23. Oktober ein Tag parlamentarischer Wahlen. An diesem Tag ehren wir durch unsere Chance mittels unserer Wahlzettel zu bestimmen wer uns vertreten wird, das demokratische System. Trotz vieler skeptischer Betrachtungen über die Wahl dürfen wir nicht vergessen, dass dies der Augenblick ist in dem wir durch unsere Beteiligung mithelfen, dass sich die Demokratie festigt, und dass wir das “Belohnungs- und Strafsystem” gewissermassen in unseren Händen haben. Sagen wir also Dank und freuen wir uns über diesen neuen “Tag in Demokratie” der uns dazu gebracht hat, unseren Beitrag auf der Suche nach einem besseren Land zu tun. |Lesen|
- Mutter sein (16.10.2005)
Zweifellos empfing die Frau, als sie die Gabe erhielt Mutter zu sein, eine bevorrechtigte Gnade und eine besondere Bevorzugung von Gott, der sie beruft mit Ihm das Leben zu teilen. Mutterschaft ist keine “Last”, wer sie so sieht hat noch nicht den tiefen Sinn dieser Aufgabe verstanden, die darin besteht, Werkzeug des “Leben Gebens” zu sein. Ausserdem wird die Gabe “Mutter zu sein” nicht bloss von der Empfängnis und der Entbindung gewährleistet, heute gibt es viele “Herzensmütter” die durch ihre Berufung, ihre Hingabe, ihren Beruf dazu beitragen, dass viele Kinder aufwachsen können ohne das Fehlen der Mutter zu spüren, die aus gewissen Gründen die wir nicht beurteilen sollen, nicht imstande war diese wertvolle “Gabe” auf sich zu nehmen. |Lesen|
- Und viele warten noch (9.10.2005)
Wir befinden uns mitten im Wahlkampf, und sind schon durch die endlosen Versprechen “verstört”, durch die Anstrengung mit der alle Kandidaten versuchen uns zu überzeugen, dass sich alles verändern wird wenn wir sie wählen. Was verwunderlich daran ist, ist dass viele von ihnen schon der Regierung angehören, in dieser oder der anderen Staatsgewalt, und deshalb frage ich mich was sie denn bis jetzt getan haben? Wenn sie schon ein Teil der Regierung sind, warum sind sie dann nicht still, wenn sie schon viel zugunsten des Volkes getan haben, könnten sie doch ruhig sein und dies enfach bekanntmachen, damit hätten sie garantiert schon viele Stimmen. Was uns aber bleibt ist der Eindruck, oder vielleicht auch die Gewissheit, dass es “mehr vom Selben” ist, Worte, Reden, und nichts weiter. |Lesen|
- Mutter, lehre uns das Leben zu schützen (1.10.2005)
Dies ist das Motto unter dem die Jugendwallfahrt zu Fuss nach Luján stattfindet, die wie schon seit 31 Jahren hauptsächlich die Jugend, aber auch viele Erwachsene zum Gang nach dem Heiligtum der Gottesmutter in Luján aufruft. Dieses Jahr bitten wir sie darum, dass sie uns lehrt das Leben zu betreuen; diese Bitte ist ein Spiegelbild dessen, was in unserer Gesellschaft vorgeht, in der die Machthaber sich sehr wenig um diese Pflege des Lebens kümmern trotz des starken Wunsches des Volkes dieses Leben, das wir von Gott als Gabe empfingen die wir nicht besitzen, sondern von ihr profitieren und sie verwalten, zu begrüssen und dafür zu danken; man muss verstehen, dass Leben wertvoll ist insofern, als es zur Wohltat an Anderen hingegeben wird. |Lesen|
- Schützt jemand die Kinder? (25.9.2005)
In den letzten Tagen hat man manches über viele Zustände erfahren in denen Kinder direkt zu Schaden kamen, etwas was eigentlich nichts Neues ist und das sicherlich immer vorkommt und weiterhin vorkommen wird, aber es stimmt, dass sich diese Meldungen letztlich gehäuft haben. Zu diesen Zuständen findet man immer die verschiedensten Erwiederungen, beginnend mit Armut, Verzweiflung, den ernsten Lagen in der sich die Mütter befinden, usw., aber dies sind immer Antworten die der Sache nicht auf den Grund gehen, oder die zumindest keine Grundlösungen suchen. Wir stehen immer noch in Schuld, wenn uns auch nie “Worte” zum Schutz und zur Sicherung der Kinder fehlen, haben wir doch noch einen langen Weg zurückzulegen, um uns als Gesellschaft zur Ruhe setzen zu können, denn unsere Kinder haben keinen Schutz. |Lesen|
- Katholisch auf meine Art? (18.9.2005)
Ich habe mich schon vielmals gefragt was hinter dieser Redewendung steckt, was wir eigentlich damit zu sagen oder zu tun gedenken. Ist es vielleicht eine Fragestellung von allem was die Katholische Kirche ist, bedeutet, überliefert? Ist es eine Forderung, dass sich Dogmen, Glaubenssätze, Lehramt und Geschichte sich dem anpassen was ich möchte? Die Kirche ist die Treuhänderin der uns von Christus selbst übergebenen Offenbarung, die uns, die wir dazu gehören, dazu führt in der Lage zu sein diese Zugehörigkeit durch eine gewisse Art und Weise zu erleben, und sie wir sich nicht einfach durch das Argument ändern, dass sich “die Zeiten ändern”, dass viele Dinge heutzutage so “relativ” sind, und schon gar nicht wenn man sieht wie der heutige Mensch alles “leicht” nimmt wenn es um das Erlebnis der wahren Werte geht. |Lesen|
- Möge die Erziehung weiterhin Vorrang haben (11.9.2005)
In Argentinien wird seit langer Zeit am 11. September der sogenannte “Tag des Lehrers” begangen, es ist der Tag der uns an den grossen Erzieher Domingo Faustino Sarmiento erinnert; an diesem Tag werden Ehrungen, Dank, und Geschenke an diejenigen ausgeteilt, deren Aufgabe es ist, uns in unserem Wachstum mittels der Erziehung zu begleiten. Schwerlich wird jemand die Rolle der Erziehung als Stütze des Wachstums und der Entwicklung einer jeden Gesellschaft in Frage stellen, und deshalb ist ist die Erziehung so wichtig, die wir seit Beginn unseres Lebens erhalten. Möge die Erziehung ein für allemal für die Regierung eine dauernde Dringlichkeitsstufe annehmen, und nicht nur ein Versprechen sein das nur grossen Schwätzern zur Wahlzeit nützt, die meinen, dass wenn sie uns mit Reden überfluten, schon alle schweren und tiefgründigen Probleme gelöst sind. |Lesen|
- Und wir denken weiterhin nicht an die Kinder (4.9.2005)
Ständig sind wir Zeugen vielartiger Auseinandersetzungen (in der Familie, der Gesellschaft, der Politik, usw.), bei denen durch Vertretung der eigenen Rechte, von der wie keineswegs behaupten sie sei unrechtmässig, oftmals andere geschädigt werden, und hierbei vielmals die Kinder, die selbstverständlich für von Erwachsenen herbeigeführte Auseinandersetzungen nicht verantwortlich sind. Die Kinder, Teens, und Jugenlichen sind schon heute hier, sie sind die Gegenwart die eine Zukunft vorbereitet von der wir alle hoffen, dass sie besser wird, aber solange wir Erwachsenen weiterhin selbstsüchtig daran denken die Verteidigung unserer Rechte um “jeden” Preis zu erzwingen und dabei beiseite lassen was die “Zukunft”, die heutigen Kinder, brauchen, sind wir immer noch auf dem wirklich falschen Weg, der uns leider dazu führen wird uns zu bereuen wenn es schon zu spät ist. |Lesen|
- Ihr werdet sein wie Götter (28.8.2005)
Dies ist der Satz mit dem der Teufel, als Schlange verkörpert, Adam und Eva überredete Gottes Befehl nicht zu befolgen, wie uns die Bibel im Buch Genesis erzählt. Und so kam es zu dem, was wir “Sünde des Stolzes, den Hochmut” nennen können, mit dem der erste Mensch die ursprüngliche Harmonie mit der Gott die Welt erdacht und geschaffen hatte, zerstörte. Dort wo der Mensch seine Existenz durch die Schöpfung vergisst oder beiseite lässt, wo er seinen “Ursprung und seinen Sinn” weit von Gott oder direkt von Ihm abgewendet sucht, dort ist es wo er sich am meisten irrt, und wenn er diesem Gedankengang folgt, er sich auf den Weg zur “Selbstvernichtung” befindet. Wenn der Mensch weiterhin diesen von seinem “Stolz” aufgeworfenen Kampf weiterführt und dabei fordert “die Stelle Gottes und manchmal etwas darüber” einzunehmen, dann wird er nicht die nötige Fähigkeit haben seine volle Erfüllung zu finden, so wie sie die Schöpfende Liebe vom Anfang an beabsichtigte. |Lesen|
- Gewalttätigkeit in der Schule, ein Spiegel der Familie und der Gesellschaft (21.8.2005)
Seit schon langer Zeit hört man an vielen Orten von bedauerlichen, mit Gewalttätigkeit in der Schule und mit agressiven Kindern zusammenhängenden Tatbeständen, wobei viele Kinder mit Waffen zur Schule gehen und manche sogar wahre Gemetzel anstifteten. Man weiss, dass wenn ein Kind in einer feindseligen, selbstsüchtigen, gewalttätigen Umgebung lebt in der Neid und Groll herrschen, das Kind sicherlich lernt auf diese Weise zu leben, und dass es dann später all das Erlente in die Milieus bringen wird in denen es sich bewegt. Man muss den Ursprung vieler dieser Zustände in der “Welt der Erwachsenen” suchen, in der wir, vielleicht unbemerkt, an sie das Ungemach weitergeben das wir nicht ausmerzen können. |Lesen|
- Die Würde der Kinder (14.8.2005)
Diesertags spricht man besonders häufig von Kindern, und mehr noch in Argentinien, wo der sogenannte “Tag des Kindes” gefeiert wird, and dem wir uns alle anscheinend besonders um die Kinder kümmern, um ihre “Freude”, um ihr “Glück”, mit Gesten, Veranstaltungen, Feiern, damit sie “einen schönen Tag haben”. Ich glaube, es ist auch an der Zeit, dass wir an die vielen Kinder denken, die ihre Kindheit nicht so verbringen wie es sein sollte, und die deshalb ihre Würde “angegriffen” sehen. Wir haben eine grosse Verantwortung, hoffen wir, dass wir sie ein für allemal aufnehmen und ernsthaft täglich an die Kinder denken, und nicht nur von Zeit zu Zeit. |Lesen|
- Die Würde der Arbeit (7.8.2005)
Am 7. August begehen wir das Fest des Hlg. Gaëtans, in Argentinien ist dies der Zeitpunkt an dem Tausende auf Heiligtümer, Kirchen und Kapellen fluten um ihn anzurufen, er gilt als Fürbitter für Brot und Arbeit. In einer so fortschrittlichen Welt ist es bedauerlich, dass viele Menschen nicht eine passende persönliche Entfaltung mittels einer Arbeit erleben die ihnen erlaubt sich voll entwickeln zu können. Lasset auch uns bitten, dass der Mensch eine Entwicklung der Welt erreicht die uns allen erlauben wird, als Folge einer Anstand verleihenden Arbeit in voller Würde zu leben. |Lesen|
- Gebt ihr ihnen zu essen (31.7.2005)
Im Evangelium nach St. Matthäus wird uns die Schilderung der Brotvermehrung berichtet, in der Jesus auf wunderbare Weise “etwa fünftausend Mann, ohne Frauen und Kinder” speiste. Jesus hebt an dieser Stelle des Evangeliums die Notwendigkeit hervor alles mit anderen zu teilen; wenn wir uns alle so verhalten würden, dann wäre zweifellos vieles anders und besser. Lasset uns das Brot mit Anderen teilen, uns einsetzen, den ersten Schritt tun, das sind die Lehren die Jesus uns im Evangelium hinterlässt, auf diese Weise bestätigt Er seine Anwesenheit mitten unter uns. |Lesen|
- Was wir angesichts des Terrorismus tun können (24.7.2005)
Seit schon einiger Zeit erleben wir grosses Leid, Furcht, Ungewissheit und Sorge. Vieles geschieht in unserer Welt, und wenn wir auch auf verschiede Art von Angriffen bedroht werden, sind vor allem die sogenannten Terrorangriffe, ohne jeglichen Grund, Ausrede, oder Anlass eine stetige Bedrohung. Man möchte meinen, dass in einer modernen Welt die soviel Fortschritt kennt, soviel Technik, so viele Arten uns in einem Augenblick von einem Ort der Erde mit einem anderen zu verbinden, es fast unmöglich sein kann, dass es keine anderen Wege zum Verständnis der Völker gibt als nur die Gewalttätigkeit. Wir können den Wert des Menschen und seiner Würde zeigen indem wir diesen Wert schon in der Familie einprägen, die eine Schule der Liebe darstellt in der wir lernen was Achtung heisst, und dass Werte und Würde etwas wesentliches des menschlichen Lebens sind. |Lesen|
- Achten und dulden (17.7.2005)
Eins der Geschehen von denen wir herkömmlich Zeugen sind, und manchmal nicht nur als blosse Zuschauer, ist die Respektlosigkeit, das Leben ohne andere zu achten, obwohl dies zumeist das Erste ist was wir von anderen für uns selbst verlangen. Unter dem Deckmantel eines Anspuchs auf “Achtung” begehrt man heute, dass andere gewisse Sachen hinnehmen, wobei oftmals die eigenen Rechte, oder noch viel erhabenere Rechte zertreten werden. Damit der Mensch sein Recht ausüben kann, darf er nicht vergessen, dass er mit seinem Wesen eigenen “Normen und Regeln” erschaffen wurde, und dass die Verteidigung dieser Rechte nie gegen dieses Wesen gehen kann das seine volle Förderung auf der Suche nach dem Glück fahndet. |Lesen|
- Werden wir nie an die Kinder denken? (10.7.2005)
Sicherlich wird diese Frage von allen bejaht, man sagt natürlich, dass Kinder das Wichtigste, dass sie die Zukunft sind, dass Kinder das Enzige sind was wirklich wichtig ist, und wahrscheinlich denkt dies die Mehrzahl der Menschen und handelt nach der Idee, dass das Erste die Kinder sind. Mir scheint aber, dass Kinder oftmals nicht das Wichtige, der Kern der Handlung sind, das, was uns angesichts gewisser Situationen ernstlich zu denken gibt, sondern dass unsere Entscheidungen durch die Suche nach anderen “Gütern” oder anderen Belangen bedingt wird. In dieser Sache, die Kinder als Mittelpunkt unserer Entscheidungen zu haben, haben wir noch einen langen Weg zurückzulegen, und auch viel Selbsucht abzulegen. |Lesen|
- Nichtsdestoweniger das Leben verteidigen (30.6.2005)
In diesen Tagen sind wir auf die Nachricht gestossen, dass die Justiz die Ausführung einer sogenannten “therapeutischen Abtreibung” erlaubte. Wie es üblich ist wenn das Thema der “sogenannten Abtreibung” auf die “Schlagzeilen” kommt, haben wir diesertags gehört, dass wer sich ihr entgegenstellt dies aus religiösen Gründen tut, es wäre aber wirklich traurig und würde sehr schlecht von einer Gesellschaft sprechen, wenn das Thema der Verteidigung des Lebens etwas wäre das ausschliesslich von denen verteidigt wird die einer Religion angehören. Wenn das Leben nicht der höchste Wert ist, den wir über alles stellen müssen zusammen mit der Liebe, der Hingabe, die sogar dazu führen kann “das Leben für andere hinzugeben” dann ist dies ein Zeichen, dass auf der Welt vieles falsch läuft. |Lesen|
- Ist Güte rückständig? (26.6.2005)
In diesen Betrachtungen die ich regelmässig mit Ihnen teile haben wir schon oft über das Thema der Werte gesprochen, und wie wir sie erleben. Heute möchte ich mit dieser Frage beginnen: Ist Güte rückständig? Ja, ich beziehe mich darauf gut zu sein, was man uns schon als Kind einflösste, das, was wir vielmals von älteren Menschen hörten während wir aufwuchsen: “das Wichtige im Leben ist gut zu sein”. Gott hat uns erschaffen und “für gut befunden”, dass jeder Mensch, sowohl Mann als Frau, mit dem Merkmal Seiner Güte “gut” erschaffen wurde, und dass der Mensch nicht nur deswegen gut ist weil er von Gott erschaffen wurde, sondern weil er dazu berufen ist diese Tugend zu erleben damit er die Fülle seines menschlichen Lebens entwickeln kann. |Lesen|
- Die Gabe der Vaterschaft (19.6.2005)
An diesem dritten Sonntag im Juni wird in vielen Ländern der Vatertag begangen, wobei an diesem Tag mit besonderem Nachdruck die Gestalt des Vaters geehrt wird. Dieser Brauch begann vor vielen Jahren um die Gestalt eines Vaters von sechs Kindern hervorzuheben, der sich anstrengte seine Aufgabe zu erfüllen seine Kinder zu erziehen, wobei er nicht nur seine Vaterrolle “erfüllte” sondern auch durch seine Betätigung versuchte, die mütterliche Abwesenheit “auszufüllen”. Mit der Zeit bekam dieser Tag immer mehr Geschäftsmerkmale und “verdeckte” das Wichtigste, nämlich die grosse Gabe der Vaterschaft. Für ein Kind ist es nicht das Gleiche in der Wohltat der Gaben der Mutter- und Vaterschaft geboren zu werden, aufzuwachsen und zu leben, als in der Abwesenheit einer von ihnen. In der Gegenwart, in der wir mit so eigentümlichen Wirklichkeiten zusammenleben von denen manche anscheinend relativ sind, “scheint es egal zu sein” ob man Vater ist oder nicht, ob man einen Vati “hat” oder nicht, so dass ich glaube, dass dieser Vatertag den wir begehen eine Chance für uns ist um über die Vaterschaft als Gabe Gottes nachzudenken, als etwas dem Menschen wesentliches, wobei wir berufen sind diese Vaterschaft als Väter und als Kinder zu erleben. |Lesen|
- Kann man in der heutigen Welt treu sein? (12.6.2005)
Treue ist ein Wert der schon “fast aus der Welt verschwunden ist”, besonders wenn man an Treue denkt und auf Stetigkeit Bezug nimmt, auf eine Bindung fürs Leben, auf die Einhaltung des gegebenen Wortes, usw. Heute ist alles relativiert, möglicherweise durch die “Oberflächlichkeit” mit der von Liebe gesprochen wird, man sagt sehr schnell zu einem anderen Menschen “ich liebe dich”, sogar “auf ewig”, aber sobald die ersten Schwierigkeiten aufkommen ändert man sofort seine Meinung. Es mag sein, dass dies ein Thema der Überzeugung ist, oder dass es von den Vorrängen in unserem Leben abhängt, oder auch von unserem Kompromiss mit einer gewissen Sache, oder auch davon, wie fest unser Glaube ist. Aber den Wert der Treue zu erlangen ist immer noch möglich, mehr noch, ich glaube, dass wir als Menschen von unserem eigenen Wesen dazu berufen sind die Treue zu erleben, weil wir dieserart das wahre Glück finden werden, das nicht von “den Zeiten”, von “Moden”, oder von “Trends” abhängt, sondern von der Suche des Menschen nach seiner Erfüllung durch die Entfaltung seiner ihm von Gott gegebenen Gaben, wobei er versucht zutiefst nach den Werten zu leben die ihm zu eigen sind. |Lesen|
- Erlernen Achtung zu lehren (5.6.2005)
Ein Wert von dem ohne Zweifel ein gutes Zusammenleben abhängt, ist der Wert der Achtung, und wenn wir von Achtung sprechen, denken wir sofort an unsere Beziehung “zu Anderen”, das Wort spricht auch von Pluralität, in Kenntnis dessen, dass wir alle verschieden sind, verschiedene Ideen, verschiedene Überzeugungen haben über alles was mit dem Leben des Menschen und dessen verschiedenen Erscheinungen zusammenhängt, sei es in politischen, gesellschaftlichen, religiösen Aspekten, usw., die alles andere als eine absolute Teilung darstellen sollten, sondern vielmehr etwas das uns bereichert indem wir lernen was wir von Anderen annehmen sollen, das uns gut tun kann. Wir werden weiterhin schlimme Konsequenzen tragen wenn wir nicht verstehen “Achtung zu lehren”, so wie wir es an vielen Erwachsenen sehen die dazu beitragen, dass wir in einer Gesellschaft leben die uns das Gefühl gibt, dass wir vieles verloren, was Achtung voreinander betrifft. |Lesen|
- Werte: Gibts sowas noch? (29.5.2005)
Werte: Bestehen sie noch? Sind sie noch “gültig”? Lohnt es sich noch nach ihnen zu leben? Theoretisch sagen wir alle zu, aber andererseits besteht die Wirklichkeit eines grossen “Mangels” in diesem Sinn. Es besteht ein grosses “Manko” im Erlebnis dieser Werte. Man braucht nur an unser tagtägliches Verhalten zu denken, an unsere täglichen Beziehungen, an wie wir aufstehn, was das Erste ist das wir tun, wie wir zu unseren Mitmenschen sprechen, an was wir denken, wie wir die Menschen um uns, oder die über unseren Weg laufen, ansehn. JA, die Werte gibt es noch, möglicherweise besteht das Problem darin, dass so wenig Menschen davon überzeugt sind, dass sie in die Praxis umgesetzt werden können, und dass sie uns zur Glückseligkeit bringen. |Lesen|
- Kann heute Vaterlandsliebe erlebt werden? (22.5.2005)
Diese Woche begehen wir in Argentinien die sogenannte “Mai- oder Vaterlandswoche” in der wir am 25. Mai unser Vaterländisches Fest feiern. Es ist möglich, dass wir uns des Vaterlandes erinnern, und was sie für uns bedeuten, wenn solche Gedenktage naherücken, aber die wahre Vaterlandsliebe ist nicht etwas vergängliches, oder etwas das kommt und geht. Die Entwicklung in unserem alltäglichen Leben des Wertes der Vaterlandsliebe, durch den wir uns um das kümmern das uns umgibt, durch den wir uns zur Verfügung stellen um zu versuchen, das Elend zu mindern das uns betrübt, zeigt uns den Weg der uns dazu bringt ein Vaterland aufzubauen, ein grosses Volk, ein Land in dem wir darauf stolz sein können in ihm zu Leben. |Lesen|
- Die Kraft des Heiligen Geistes und die Kirche (15.5.2005)
Wir begehen das Ende der Osterzeit mit der festlichen Feier von Pfingsten, dem Kommen des Heiligen Geistes, durch das das Versprechen Jesu an seine Jünger erfüllt wird, die Sendung dessen, der sie in ihrer Aufgabe das Evangelium allen Völkern anzukündigen, sie begleiten, ihnen beistehen, sie stärken, und sie leiten würde. Wenn unsere leitenden Persönlichkeit (sei es auf kirchlichem, politischen, gesellschaftlichen oder betrieblichen Feld) vor jedem Entschluss, besonders aber vor den Beschlüssen die andere angehen, fähig wären um die Erleuchtung des Heiligen Geistes zu bitten, damit sie erkennen was das Beste ist, und sich von Ihm leiten liessen, dann würden sich gewiss viele Dinge auf der Welt und in unserem Land bessern. |Lesen|
- Kommunikation im Dienst des Guten (8.5.2005)
An diesem Sonntag, dem 8. Mai, feiert die Liturgie einerseits das Fest Christi Himmelfahrt; zum anderen feiern wir in Argentinien das Fest Unserer Lieben Frau von Luján, Schutzpatronin des Landes, und zudem begeht die Kirche den Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel. |Lesen|
- Immer die leichteste Lösung (1.5.2005)
Angesichts vieler Dinge die um einen herum geschehen, dachte ich diesertags darüber nach wie wir Menschen, trotz allen “grossen Errungenschaften” die wir in einigen Feldern erziehlten, doch andererseits immer noch die “leichtesten” und “schnellsten” Lösungen suchen. Vor Tatsachen wie Armut und Not besteht die Lösung oftmals darin “etwas” zu geben damit die Leute sich abfinden, anstatt tiefgreifende Lösungen vorzuschlagen und durchzusetzen. Angesichts der Tatsache von Kindern, die auf der Strasse leben weil es ihre einzige Überlebensmöglichkeit ist werden Reden gehalten, “einzuführende Richtlinien festgelegt”... aber mittlerweile lebt dieser Junge oder dieses Mädchen heute auf der Strasse und braucht eine schnellere Lösung, es kann nicht darauf warten, dass unsere Erörterungen beendet werden. Es wird vorgeschlagen an würdigere Voraussetzungen “zu denken” damit “Abtreibungen” und Sterbehilfe (also schliesslich Morde) vollzogen werden können, weil das einfachste und schnellst darin besteht “das was stört” (ein menschliches Leben!!!!) zu “beseitigen”. Angesichts dieser und vieler anderen Tatsachen müssen wir Lösungen suchen, aber nicht die schnellsten, leichtesten und bequemsten, sondern die, die nötig sind damit wir uns als Menschen weiterhin entfalten können, damit jeder seine volle Erfüllung findet. |Lesen|
- Willkommen Benedikt XVI (24.4.2005)
Wir haben schon den neuen Papst: Benedikt XVI. Viele fragen sich was es für Änderungen geben wird, was von jetzt an geschieht, und ich denke, dass nichts von dem was sich nicht ändern soll sich ändern wird: Die Gebote sind noch die gleichen, nämlich der Weg zur Suche des Glücks; das Evangelium bleibt weiterhin das gleiche, und deshalb wird der Papst uns zeigen, dass wir Jesu folgen müssen, “dem Weg, der Wahrheit, und dem Leben”, und dass der Glaube ein Beitritt zu Jesus und zu seiner Botschaft ist, der kam um die Dinge zu erfüllen, und sie nicht einfach umzuändern. Uns bleibt nur Gott zu danken und zu beten, und Benedikt XVI mit kindlicher Liebe zu begleiten, damit wir mit ihm unseren Weg der steten Suche nach der Erfüllung des Willens Gottes begehen können. |Lesen|
- Das Gebet um geistliche Berufungen (17.4.2005)
An diesem Sonntag, dem 17. April, dem vierten der liturgischen Osterzeit, an dem die Lesungen uns Jesus als den Guten Hirten zeigen, begehen wir auch in der gesamten Kirche den Weltgebetstag um Geistliche Berufungen. Dieses Jahr hat der Weltgebetstag um Geistliche Berufungen einen besonderen Sinn, weil wir auch darauf warten wer der “Neue Hirte” der gesamten Kirche in der nächsten Zeit sein wird, weil in dieser Woche die Papstwahl beginnt und wir vielleicht schon diese Woche den Nachfolger Sankt Petri haben werden. Wir benötigen das Zeugnis der Hingabe und Heiligkeit von Männern und Frauen die es wagen der Welt zu sagen, dass ein besserer Weg möglich ist, dass das Evangelium die zur Erlangung des wahren Glücks notwendige Frohe Botschaft ist, und dass sie wie Johannes Paul II die Liebe Gottes zu allen Menschen mittels konkreter Gesten zeigen. |Lesen|
- Wir danken dir, Johannes Paul II (10.4.2005)
In diesen Tagen nehmen wir an den Trauer- und Abschiedsfeiern Johannes Pauls II teil, des Papstes der mehrere Generationen geleitet hat, und wenn auch manche von uns andere kannten die uns “im Namen Jesu” geleitet haben, stellt doch für die Mehrzahl Johannes Paul II etwas besonderes dar. Ich danke Gott dafür, uns einen “derartigen” Papst in diesem Augenblick der Geschichte gegeben zu haben, zweifellos lässt Gott immer “die rechten Menschen zum richtigen Zeitpunkt” aufkommen. Danke, Johannes Paul II, wir danken dir dafür, dass du uns dies gewaltige Beispiel eines im Dienste Gottes zugute der Menschen hingegebenen Lebens gegeben hast. |Lesen|
- Was geschah mit der Freude über die Auferstehung (3.4.2005)
Ich wundere mich was in dieser heutigen Welt in der man lebt “als ob nichts geschehen wäre” mit unserer Freude über die Auferstehung geschah,, als ob dieser Jesus von Nazareth der kam um uns “Leben zu bringen”, der uns mit seinem Sieg über den Tod den wahren Sinn unseres Lebens gezeigt hat, niemand heutiges, wirkliches wäre. Trotz der Freude über das neue Leben dass uns ab Ostern verliehen wurde, suchen wir immer noch “Ausreden” um das Leben anzugreifen, um durch Gesetze, Eingriffe aller Art, Vorschläge, usw. unschuldige Kinder ermorden durch das, was wir mit dem Namen “Abtreibung” verkleiden, oder wir erörtern auch ob es gut und richtig ist, dass wir Menschen entscheiden wann jemand sterben soll, oder wir feuern weiterhin Kriege an um gewisse Ideologien zu rechtfertigen. Solange wir diskutieren und nicht verstehen, dass das Leben ein natürliches, wertvolles Recht ist, dass kein Mensch Eigentümer seines Lebens, und noch viel weniger dessen anderer Menschen ist, werden wir weiterhin in einer “mittelmässigen”, “egoistischen” Welt leben, die von ihrem wahren Sinn abkam. |Lesen|
- Das ewige Fest des Lebens (27.3.2005)
Jesus ist aufererstanden. Das grosse Fest des Glaubens ist da, des Glaubens der allem einen anderen Sinn gibt. Die Auferstehung Jesu ist das Fest des Lebens, das Fest des Glaubens, denn nur durch den Glauben kann dieses Mysterium bejaht werden, dieses Geschenk, dieses Glück zu wissen, dass Jesus nach Seinem Leiden, Seiner Passion, Seinem Tod auferstanden ist und alles besiegt und überwunden hat was Ihn “zeitweise” band, und mit Ihm kann die ganze Menschheit ihre Bande lösen um dann schon frei, mit Gott zusammen für immer das Fest des Lebens zu feiern. Jesus ist auferstanden und damit erneuert sich unsere Hoffnung, die Hoffnung auf eine bessere Welt, mit einem Ort an dem sich alle entfalten und würdig leben können, aber da dies eine Glaubenssache ist die durch Zeugenaussagen übermittelt wird, ist es nötig, dass wir Gläubigen, die wir Zeugen der Auferstehung sind, diese Aufgabe annehmen und mit unserem eigenen Beispiel zeigen, dass das Leben sich gezeigt und uns verändert hat. |Lesen|
- Karwoche (20.3.2005)
Wir begehen schon die Karwoche, die Woche des Leidens und des Todes Jesu, die uns zur unmittelbaren Vorbereitung zur Feier der Auferstehung führt, durch die alles einen neuen Sinn bekommt. Eine Woche in der wir Gläubigen uns wohl mit der Besinnung über unsere Beziehung zu Jesus abgeben, zu dem der Sein Leben für uns gab und uns selbst dadurch “neues Leben” brachte. Das Wichtige ist, dass wir uns in der Begleitung des leidenden Jesu in dieser Karwoche bewusst werden, dass wir es nicht von der Theorie, von vergänglichem Gefühl aus tun sollen, sondern durch konkrete Wirklichkeit, immer daran denkend was man “ernstlich” tun kann um die Schmerzen Jesu zu lindern der in seinen bedürftigen Brüdern leidet. |Lesen|
- Stellung zum Leben nehmen (13.3.2005)
Heute möchte ich mich auf unsere Einstellung dem Leben gegenüber beziehen, aber nicht so sehr unser konkretes Leben, unsere Projekte, unseres Lebens Sinn, usw., sondern dem “Leben” gegenüber, das sich uns täglich vielerarts zeigt, unter verschiedenen Umständen und immerwährenden Herausforderungen. Unsere Einstellung zum Leben muss erstmals seine Verteidigung sein, wir müssen das Leben verteidigen, beschützen, voller Bescheidenheit vor dem Leben das sich uns zeigt dafür danken, und es keineswegs überwältigen wollen. Erst wenn wir verstehen, dass das Leben nicht uns gehört, dass wir nicht Eigentümer sowohl unseres eigenen Lebens als wie noch viel weniger des Lebens anderer sind, erst dann werden wir den wahren Sinn unseres eigenen Lebens ausdrücken und unsere Stelle in der Schöpfung einnehmen, eine positive Stelle der Mitarbeit damit der Mensch leben, wachsen, und sich entwickeln kann. |Lesen|
- Die Familie nicht “abstreichen” (6.3.2005)
Wenn wir von Familie sprechen, dann beziehen wir uns auf sie so, wie Gott sie erdacht hat, nicht in der oberflächlichen Weise die wir heutzutags oft hören wenn man in verschiedenen Bereichen von “Familie” spricht und in diesem Wort Wirklichkeiten einschliesst die selbst die Natur beiseite lassen. Die Familie ist immer noch das Fundament einer jeden Gesellschaft, in ihr ist der Mensch berufen seine eigenen Werte zu entwickeln, die ihm zur Würde verhelfen und die die Gesellschaft selbst zur Würde gelangen lassen, deshalb mögen wir nicht zulassen, dass man versucht uns zu überreden, dass die Familie so wie Gott selbst sie erdachte nicht mehr gültig ist, dass man sie einfach “abschlägt”, und dass es heute bessere Wege zur Entwicklung des Menschen gibt. Schützen wir die Familie und ihre Werte. |Lesen|
- Ist “Bekehrung” noch aktuelles Thema? (27.2.2005)
In dieser Fastenzeit die wir begehen wird mehrmals Bezug genommen auf den Aufruf Jesu zur Bekehrung als eine notwendige Voraussetzung um das “Himmelsreich” zu erreichen. Wessen Gesinnung sich auf Bekehrung richtet bemerkt nicht nur, dass sich in seinem Leben etwas ändern muss, sondern er trifft auch die Entscheidung diese Änderung durchzusetzen, indem er sucht sich von all dem abzuwenden was ihn von Gott trennt. |Lesen|
- Dem Alter gegenüber Respekt und Achtung zeigen (20.2.2005)
Wir durchziehen die kirchliche Fastenzeit, und wie jedes Jahr um diese Zeit sendet uns der Papst eine Botschaft die uns in unserem Wandeln als Glaubenspersonen hilft. Dieses Jahr ist die Botschaft ein Aufruf dazu, den Platz der Greise in unserer Gesellschaft zu schätzen, es ist eine Einladung uns von der Weisheit derer, die schon ein langes Leben hinter sich haben, erfüllen zu lassen, und den Gedanken zurückweisen, dass sie der Welt nichts mehr geben können, dass sie vielmehr durch ihre Erfahrung uns helfen können damit unser Weg von Nutzen sei. Ziehen wir in Betracht, dass wir unsere Beschaffenheit als Gesellschaft in der Art zeigen, in der wir die schwächsten Mitglieder der Gemeinschaft behandeln, sie ehren und ihnen Achtung erweisen, und darin, ob wir es verstehn, aus der Weisheit und der Erfahrung unserer älteren Menschen Nutzen zu ziehen. |Lesen|
- Wir beginnen die Fastenzeit (13.2.2005)
Wir beginnen diese Woche die Fastenzeit, diese vierzig Tage der Vorbereitung auf das grösste Fest der Christenheit, Ostern. Während dieser Zeit lädt uns die Kirche ein Andachtsübungen auszuführen, die uns helfen uns vorzubereiten und unser Glaubensleben zu vertiefen. Die drei Gebärden zu denen wir eingeladen werden, sind Gebet, Fasten, und Almosen. Mögen wir diese Fastenzeit als eine tiefsinnige Vorbereitung auf das grosse Mysterium unseres Glaubens erleben, das Leiden, den Tod, und die Auferstehung Jesu. |Lesen|
- Salz der Erde und Licht der Welt? (6.2.2005)
Im Evangelium ersucht Jesus seine Jünger, also uns, seine Anhänger, das “Salz der Erde und
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