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Pater Grassi sagte dass die Wirklichkeit uns zu einer Haltungsänderung einlädt

"Barmherzigkeit und Liebe erlauben eine Annäherung zum Menschen"

Der Geistliche Vater von Felices Los Niños sagte dass der Jesus des Jahres 2002 der Genesung der Armen und Verlassenen entgegengeht. "Nicht immer sind die, die die Notleidenden unterdrücken und vergessen, die Gewinner des Himmelreiches", sagte er.

Buenos Aires, Sonntag den 22. September 2002. Pater Julio Grassi, der Gründer und Geistliche Vater der Felices Los Niños- Stiftung erklärte gestern Nacht, als er das heutige Evangelium gemäss St. Matthäus glossierte, dass "Jesus uns heutigen Argentiniern sagen will dass die 'Ersten', die Reichen und Berühmtheiten, irgendwann die Letzten sein werden, weil Er seinen Platz zur Seite der Armen, Unwissenden, und Sünder hat."

In seinem wöchentlichen Kommentar in der "La Manga" Radiosendung die er seit zehn Jahren über Radio Rivadavia (MW, 630 kHz, sonntags von 02:00 bis 05:00 Uhr) leitet, sagte Pater Grassi dass die Wirklichkeit "uns zu einer Haltungsänderung einladet, uns zu erweichen sucht und zu verstehen dass die Gewinner des Himmelreiches nicht diejenigen sind die die Notleidenden unterdrücken und vergessen."

Im heutigen Evangelium sagt Jesus dass "die Ersten die Letzten sein werden, und die Letzten die Ersten". In einem Gleichnis wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der einen Weinberg besass und der Leute zu verschiedenen Tagesstunden anheuerte, um ihnen allen schliesslich einen Denar zu zahlen. Die welche früh ankamen beschwerten sich, denn nach ihnen sollten denjenigen die seit der Frühe arbeiteten mehr Geld ausgezahlt werden.

"Damals, zur Zeit Jesu, waren die Ersten die Pharisäer, fromme und mächtige Männer die durch ihre strikte Befolgung des Gesetzes, die sie vor anderen Leuten offensichtlich machten, meinten nah am Herzen Gottes gelegen zu sein. Statt in ihre Herzen hatten sie das Gesetz auf ihre Kleidung geschrieben"

"Jesus wollte diese Ordnung der Dinge umstürzen da er sich denen näherte die als die 'Letzten' angesehen wurden. Er ass mit ihnen, mit den Sündern, den Unwissenden, den Kranken die das litten was man 'Gottes Fluch' nannte, wie Lepra, Blindheit, oder Lähmung", erklärte Pater Grassi.

"Jesus war bei ihnen weil der Weg zur Näherung der Menschen durch die Barmherzigkeit und die Liebe, und nicht durch das Urteil führt."

"Wer ist der Erste in der heutigen Gesellschaft? Es ist der Winner, der, der immer gewinnt obwohl er mogelt, der der Glück hat, der, der mehr Geld oder Macht hat."

Sich auf die Ausgrenzung vieler beziehend, fragte sich der Priester "wie viele Sünder werden verachtet von denen die sich katholisch nennen und sich hinter einer Art Klubkatholizismus verstecken, so etwa wie ein Fussballfan. Im Gegenteil müssten die Worte "ich bin katholisch" eine Verpflichtung mit der Barmherzigkeit und der Liebe vorstellen, die Jesus für die 'Letzten' fühlte."

"Barmherzigkeit heisst ein weiches Herz zu haben für jene die sich irren. Die Liebe hingegen führt dazu zu teilen, und das Leben eines jeden in ein weiches Brot zu verwandeln, das mit anderen geteilt wird."

"Die Art sich dem Menschen zu nähern geht durch die Liebe und die Barmherzigkeit. Wenn wir uns nach Art der Pharisäer als Erste fühlen, dann müssen wir Gott um Barmherzigkeit für unsere Sünden bitten, und um die Gabe der Liebe. Es ist besser einer der letzten zu sein, nach Art des Mannes der im Kirchehintergrund stand und Gott um Vergebung seiner Sünden bat, weil er nicht würdig war vorne su stehen."

"Maria wurde sicher auch als eine der letzten Frauen betrachtet, die im Dunkeln den Willen Gottes taten und schliesslich sehr gross wurde."

Für Pater Grassi gibt es heutzutage Fälle die ein Abbild dessen sind was heute in der Bibel betrachtet wird.

"Ezequiel Demonty, der junge Mann dessen Körper gestern im Riachuelofluss gefunden wurde, wurde von einem schlechten Menschen ins Wasser geworfen, nicht von einem Polizisten. Man kann nicht verstehn wie etwas derartiges passieren konnte, wie eine Tat aus Zeiten der Barbarei. Man kann nicht verstehn was mit dieser Strafe geschieht die auf unsere zarteste Jugend zukommt."

"Was diesertags geschieht ist ein Abbild des Gewissens mancher, die glauben es gäbe für die gefährdete Jugend mit Verhaltensschwierigkeiten weder eine Besserung noch ein Zurück", sagte Pater Grassi, der Gründer und Geistliche Vater der Felices Los Niños- Stiftung, eine Wohlfahrtsorganisation die 6.200 ehemals verwahrloste Kinder und Jugenliche mit Rundumhilfe in 51 Werken unterstützt.

"Die Justiz muss mit den Verantwortlichen dieses Todes unerbittlich sein."

"Zu dieser Zeit, in der neue Verfahren gesucht werden sollten um unsere Jugend zu erziehen, sprechen manche Gesellschaftschichten davon diese in die schlechte Begleitung des Verbrechens gefallene Jugend auszurotten, wohl auch nur als Vorurteil."

"Man muss die immerwährende Weiterbildung der in einer Körperschaft, einschliesslich der Kirche, arbeitenden in Betracht ziehen. Zu einer derartig konfliktierten Zeit, oder wie Paul VI sagte, 'in einer Zeit von tiefen und schnellen Wechseln" müssen wir uns auf die Leute umstellen, mit ihnen viel reden und sie umbilden zugunsten der Möglichkeit einer Besserung."

"Die Zermürbung, das schreckliche Sozialklima, zusammen mit der Lage des Landes können viele Leute zum Irrtum führen, die dann in Taten wie diese enden."

"Die jungen Menschen welche die Gesellschaftschemen brechen und ins Verbrechertum einsteigen, verdienen die Möglichkeit einer Wiedergewinnung. Denn die Gesellschaft hat grosses Interesse an der Lage der 'Letzten', derjenigen die in Unterstädten leben. Zu ihnen geht der Jesus des Jahres 2002 um sie zu erretten und sie an seine Seite zu ziehen, er will sie hier auf der Erde, sich in Friede und Harmonie entwickelnd", bedeutete Pater Grassi.

"Jedesmal wenn ein junger Mesnch stirbt trauert unsere Stiftung. Unsere Stiftung trauert weil ein junger Mensch immer eine Zukunft hat, und eine Chance dass ihm Grenzen gesetzt werden anstatt sein Leben zu begrenzen".

"Wir stellen uns alle zur Seite der Familie Ezequiels, zur Seite der Familien dieser Kinder die durch Gewalt sterben, und zur Seite aller die trotz allem Schmerz einen Grund zum Leben finden", schloss Pater Grassi.

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