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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Pater Grassi rief auf den Zusammenhang der Kommunikation zu durchleben"Die Kommunikation muss Positives zeigen damit sich dieses vermehren kann"Der Geistliche Vater der Felices los Niños- Stiftung bat um ein vorsichtiges Gleichgewicht in den Medien. Er sagte dass eine defätistische Darstellung zu einer pessimistischen Einstellung der Menschen führen kann. "Wir können viel mehr Solidarität, Liebe und positive Gemütseinstellung säen indem wir die Mitteilung des Hoffnungsvollen antreiben", glossierte er.Buenos Aires, Sonntag, den 13. Oktober 2002.- Pater Julio Grassi, Gründer und Geistlicher Vater der Felices los Niños- Stiftung, versicherte heute Nacht dass "die Kommunikation positive Gesten zeigen muss damit sich diese vermehren." "Das Gleichgewicht der Mitteilungen muss sehr beachtet werden, denn wenn das was auf dem Bildschirm erscheint zu 90 Prozent nur ein Bildnis des Defätismus ist, dann ist die Folge dass die Menschen pessimistisch eingestellt werden", sagte er in seinem wöchentlichen Kommentar in der "La Manga" Radiosendung die er seit zehn Jahren über Radio Rivadavia (MW, 630 kHz, sonntags von 02:00 bis 05:00 Uhr) leitet, sich auf die 3. Tagung Katholischer Kommunikatoren beziehend, die vom Sozialkommunikationsausschuss des argentinischen Episkopats auf der Universidad Catolica Argentina in Buenos Aires veranstaltet wurde. Pater Grassi bezog sich auch auf die Äusserungen an die Tageszeitung La Nación von Monsignor John Patrick Foley, der seit 17 Jahren dem Päpstlichen Rat für Sozialkommunikation vorsitzt und ein Mann des Papstes Johannes Paulus II ist. Monsignor Foley vertrat dass "in Krisenzeiten die Medien Hoffnung erwecken müssen". Er sprach auch von den "drei Pfeilern der Arbeit" welche die Kommunikatoren beachten müssen: "Aufrichtigkeit, Verteidigung der menschlichen Würde, und Beitrag zum Gemeinschaftswohl". Pater Grassi sagte dass "die Kommunikation, die heutzutage eine grundlegende Rolle in unserer Gesellschaft hat, den Zusammenhang dessen durchleben muss was Kommunikation bedeutet." "Die Kommunikation überträgt die Trauer eines Volkes dem das Brot fehlt, aber sie überträgt auch die Hoffnung einer Gemeinschaft welche die Solidarität der Nichtregierungsorganisationen fand, der Einrichtungen zur Verteidigung der Menschenrechte, und aller derjenigen die den Aufbau einer Unterstützung in den Unterstädten erreichten.", erwägte der Geistliche Vater der Felices los Niños- Stiftung, eine Wohlfahrtseinrichtung die z. Z. 6.300 verwahrlosten Kindern und Jugendlichen Rundumhilfe in 20 Ortschaften Argeniniens bietet. Insgesamt sind es 52 Werke die aus 20 Wohnheimen, 15 Tagesstätten, 9 Schulen, 6 Speisesäälen, 2 Bereitschaftsmannschaften, und ausserdem 33 Ausbildungs- Workshops bestehen. "Die Kommunikatoren versuchen im Volk zu finden wo sich ein Hoffnungszeichen zeigt, aus einer Tröstungskette kommend für die, die alleine sind und leiden." "Der Weg über die Skepsis liess viele Gesellschaften scheitern. Wenn er zum Zweifel führt oder zur Sicherheit dass alles schlecht gehen wird, was wird dann die Haltung eines Erwachsenen seiner Familie gegenüber sein, oder die Einstellung eines Kindes seinem Studium gegenüber?", fragte sich Pater Grassi. "Die, die diese Skepsis erschaffen haben -ich bin dessen sicher dass es unwillentlich geschah- ähneln den Unkrautsäern des Evangeliums." "Ein Mann säte einen wunderbaren Weizen. Seine Feinde säten aber Unkraut, ein Samen der ein dickes Gestrüpp hervorbrachte, und den Weizen zwar nicht umkommen liess, ihn aber überdeckte." "Ist es nicht vielleicht so als ob durch die Unkautsaat in der Kommunikation, durch die Mitteilung von allzuviel schlechten Nachrichten, eine der Mitteilungen ähnliche Sicht der Menschen untereinander bewirkt wird?" "Die Kommunikation ist in dem Mass objektiver, in dem beide Seiten des menschlichen Lebens gezeigt werden: Die kritische und die hoffnungsvolle Einstellung, die, welche die guten Gemütsbewegungen zeigt die durch das Gutgehende hervorgerufen werden." "Die Medien können auch Geschäfte machen mit den Gemütsbewegungen die durch das Hoffnungsvolle, das Schöne und das Gute hervorgerufen werden, die in einer Gesellschaft blühen die bewegt ist und sich bewegt für die, die leiden." "Wir können viel mehr Solidarität, Liebe und positive Gemütsbewegungen in den Menschen säen indem wie die Mitteilung des Hoffnungsvollen antreiben. Wenn der Kommunikator das so macht, dann wird es ihm auch zunutzen sein. Das heisst nicht etwa ausserhalb des Leides zu leben, sondern das Negative umkehren und sehen ob man es nicht überwinden kann durch die, die immer noch Weizen säen, obwohl dass das Unkraut immer noch viel mehr Platz einnimmt in der Sicht der Menschen, wenn auch nicht im wirklichen Raum." "Das Böse ist niedrig und nimmt in der Sicht der Menschen viel Platz ein, aber im Leben ist das Gute grösser. Es gibt viel mehr positiv denkende, gute Leute als solche, die schlechte Arbeit leisten." "Viele Leute leiden, aber es gibt auch eine grosse Anzahl Leute die von anderen die in der gleichen Lage sind getröstet werden, mit nur dem Unterschied dass sie beschlossen haben anderen zu helfen." "Lasst uns eine einsatzbereitere Solidarität erleben, die sich wie eine entzündete Lampe auf einem Tisch zeigt. Setzen wir sie nie unter den Tisch. Gott will dass sie leuchtet", schloss Pater Grassi.
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