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Pater Grassi vertrat dass Mütter den Bedarf und den Schmerz durch ihre Feinfühligkeit erfassen

"Der Blick der Mutter versteht wo die am meisten leidende Wirklichkeit zu finden ist"

Der Geistliche Vater der Felices los Niños- Stiftung hob hervor dass diese Einstellung dazu beiträgt Rührung für die Kleinsten der Gesellschaft zu fühlen. Auch sagte er dass ein zum Tod für die eigenen Kinder bereites Mutterherz hinzugezogen werden soll. Und, ausserdem, dass der Blick Unserer Lieben Frau unser Vaterland nie verlassen wird.

Buenos Aires, Sonntag, den 20. Oktober 2002.- Pater Julio Grassi, Gründer und Geistlicher Vater der Felices los Niños- Stiftung bat gestern Nacht in seinem wöchentlichen Kommentar in der "La Manga" Radiosendung über Radio Rivadavia (MW, 630 kHz, sonntags von 02:00 bis 05:00 Uhr) darum dass die ganze Gemeinschaft wieder "diesen Mutterblick bekommt, um zu verstehen woher der Schmerzensschrei jener kommt denen wir zuhilfe kommen müssen, um zu verstehen wo die sind die leiden und am meisten nötig haben, und um die Tapferkeit zu haben uns selbst ganz hinzugeben".

Pater Grassi zitierte Kardenal Jorge Bergoglio der gestern am 2. Erzdiözesanem Laientreffen, welches in der Universidad Catolica Argentina stattfand, dass "auf der Strasse zu arbeiten ohne Angst sich die Hände schmutzig zu machen gleichbedeutend mit Würde ist", im Gegensatz zu denen die "ihr Herz durch Bestechung verschmutzen".

"Man muss raus auf die Strasse, auf öffentliche Plätze, sich in das Sozialgewebe einfügen und Hand in Hand mit anderen arbeiten, die vielleicht nicht das Gleiche wie wir denken, die aber doch mit uns ein Zwiegespräch führen" sagte der Erzbischof von Buenos Aires.

"Es stimmt dass wer sich auf die Strasse begibt Gefahr läuft das Opfer eines Unfalls zu werden. Aber eine Kirche mit einem Sakristei-Laienstand ist eine kranke Kirche" äusserte der Primat.

Pater Grassi fügte hinzu dass man ausser diesen Einstellungen "den Blick einer Mutter haben muss da sie die einzige ist die vielleicht sieht was ein Vater nicht sehen kann. Sie betrachtet die Unordnung auf eine zweckliche Art, da sie diese im Licht der Gefahr sieht die sie für ihr Kind bedeuten kann. Sie ist es die den Terrorschrei von dem im Spiel ausgestossenen Schrei unterscheidet."

"Die Mutter ist es die das Gehör hat das die Geräusche unterscheiden kann, und die Schreie unterscheiden kann derer die leiden von denen die meckern weil sie viel 'Quasselwasser' getrunken haben" sagte er, neuerlich den Kardenal zitierend als dieser sich auf die politische Führung bezog.

"Der Mutterblick ist es der versteht wo die am meisten leidende Wirklichkeit zu finden ist. Eine Mutter kann mehrere Kinder haben, aber sie versteht welches davon eilige Hilfe braucht und welches nur aus Eigensinn um Hilfe ruft."

"Es ist in diesem Fall der wirkliche Mutterblick der den Bedarf durch Feinfühligkeit erfasst. Diesem Blick muss ein zum Tod für die eigenen Kinder bereites Mutterherz zugezogen werden. Es gibt mehr als genug Beispiele von heldenhaften Müttern die vorzogen zu sterben bevor ihre Kinder leiden mussten. Sie geben das Beste von sich und weinen lautlos, damit ihre Kinder sie nicht leiden sehen."

"Heute am Muttertag, im Angesicht dieser schrecklichen Sozialkrise, ausser dem Lob der heldenhaften Frauen, der Mütter Courage, hoffen wir dass alle wieder diesen Mutterblick bekommen, um zu verstehn woher der Schmerzensschrei jener kommt denen wir zuhilfe kommen müssen, um zu verstehen wo die sind die leiden und am meisten nötig haben, und um die Tapferkeit zu haben uns selbst ganz hinzugeben", gab er an. "Und auch um die nötige Feinfühligkeit zu haben um Rührung für die Kleinsten der Gesellschaft zu fühlen."

"Es gibt einen Mutterblick der unser Vaterland nie verlassen wird" sagte Pater Grassi sich auf die Muttergottes beziehend. "Unsere Liebe Frau von Lujan, die Gauchojungfrau, sieht unablässig auf alle Männer und Frauen unseres Landes und breitet ihren Mantel der Barmherzigkeit über sie aus. Ausserdem ist sie es, wie wir in der Felices los Niños- Stiftung fühlen, die die auf der Strasse wandelnden Kinder errettet um sie zu einen besseren Platz und in eine bessere Welt zu bringen."

"Heute wollen wir sie, die Mutter Gottes, unsere eigene Mutter, um unser Vaterland bitten, um die leidenden Menschen damit sie ihre Zärtlichkeit einhüllt und ihnen auch die nötige Hoffnung gibt um weiterzugehen ohne die Arme fallen zu lassen" schloss Pater Grassi.

Die Felices los Niños- Stiftung bietet z. Z. 6.300 verwahrlosten Kindern und Jugendlichen Rundumhilfe in 21 Ortschaften Argentiniens. Insgesamt sind es 52 Werke die aus 20 Wohnheimen, 15 Tagesstätten, 9 Schulen, 6 Speisesälen, 2 Bereitschaftsmannschaften, und ausserdem 33 Ausbildungs- Workshops bestehen.

Eines der Wohnheime ist das "Selige Laura Vicuña" Jungmütterheim, im Hauptsitz in Hurlingham gelegen, in dem 17 Mütter mit 25 Babys wohnen. Dort lernen die halbwüchsigen Mütter ihre Kinder aufzuziehen und sie zu lieben. Es handelt sich um junge Mädchen die in frühem Alter die Verantwortung der Mutterschaft tregen müssen. Im Jungmütterheim bekommen sie Rundumhilfe und werden in Kursen ausgebildet.

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