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Eine Überlegung von Pater Oscar Pezzarini, Leiter des Cottolengo Don Orione

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

"Unternehmen wir bald etwas; wir können nicht bei der Theorie des Hungers bleiben"

Von heute ab wird Pater Oscar das wöchentliche Kommentar auf Pater Grassis Rundfunksendung "La Manga" übernehmen. In seiner ersten Zusammenkunft mit den Hörern hob er die Nötigkeit hervor, den Kindern und Jugendlichen solide und tiefsitzende Werte beizubringen. Er vertrat dass es viele "Hungertheoretiker" gibt. Auch rief er auf, die Weihnachtszeit durch Werke an den Ärmsten in Tat umzusetzen.

Buenos Aires, Sonntag, den 1. Dezember 2002.- Pater Oscar Pezzarini, ab heute mit dem wöchentlichen Kommentar in Pater Grassis Rundfunksendung "La Manga" beauftragt (Radio Rivadavia - MW 630 kHz - Sonntags von 02 bis 05 Uhr), rief auf im Weihnachtsmonat "zu versuchen in uns von uns selbst aus etwas zu verändern, in den Worten und in der Tat unserer eigenen Werte".

"Wir beginnen die Adventszeit, das heisst die Vorbereitungszeit auf die Weihnacht."

"Es ist die Zeit der Ersten Kommunion, ein grosses Ereignis. Aber wo blieb der Tag unserer Ersten Kommunion, diese erhabene Zusammenkunft mit Jesus? Er blieb als Erinnerung, weil für viele 'meine Erste Kommunion' gleichbedeutend ist mit 'meine einzige Kommunion'".

"In Argentinien, ein Land in dem die Statistiken zeigen dass die Mehrheit der Bevölkerung katholisch ist, wären viele Sachen anders wenn wir nach christlichen Werten lebten, und unsere Zusammenkunft mit Christus in der Kommunion echt erlebten".

"Der Monat Dezember der heute beginnt, rührt etwas besonderes in unseren Herzen mit Hinsicht auf Gott. Auch fühlen wir dass sich etwas in unseren Herzen ändert wenn wir an die Vielzahl der notständigen Leute denken. Kehren wir auf die Grundwerte unseres Lebens zurück: die Hilfe und die Verbundenheit, und darauf dass die Verteilung dessen, was wir Reichtum nennen, gerecht ist."

"Unternehmen wir bald etwas, wir können nicht bei der blossen Theorie des Hungers bleiben. Es gibt viele Hungertheoretiker. Das sind alle die, die langwierige und geldschluckende Projekte oder Maßnahmen vorschlagen.", erörterte er.

"Nicht nur in Tucuman gibt es Hunger, sondern auch an vielen anderen Stellen des Landes, wie z. B. im argentinischen Norden und im Gross Buenos Aires."

"Wir alle müssen darüber nachdenken wie wir dem Notleidenden an unserer Seite helfen können. Ausserdem müssen wir den Kindern tiefsitzende Werte beibringen, damit sie der Gesellschaft, der Familie und der Kirche nützlich sind. Was wird aus einem Land ohne Leute die es vorwärtsführen können?" fragte er sich.

"Diese Zeit ändert unser Herz. So muss es sein damit wir versuchen von uns selbst aus etwas in uns zu verändern, in Worten und in der Tat unsere Werte."

Sich auf die Lage Pater Julio Grassis beziehend, sagte Pater Pezzarini dass "die Angriffe gegen die Kirche selbst gerichtet sind, und auf andere Einrichtungen die ein Teil der Demokratie sind. Die ist gefährlich für eine Gesellschaft".

"Wir müssen daran denken dass dies viele Kinder betrifft die die Gegenwart des Paters nötig haben", beendete er.

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