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Buenos Aires, Sonntag, den 18. Januar 2004

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Die Tugend der Geduld

Die Geduld ist eine Tugend die uns dazu bringt Widerwärtigkeiten kraftvoll zu dulden, zu verstehen, auszuhalten, ohne uns zu beklagen. Sie hilft uns zu warten, zu handeln, in jedem Augenblick das rechte Wort zu sprechen. Es gibt viele Lagen in denen wir die Tugen der Geduld “verlieren” können. Wir müssen erkennen dass wenn sie in uns gedeiht wir unsere Beziehung erhalten und zu verbessern zu denen die um uns sind, unsere Familie, unsere Kollegen oder Freunde, sie wird uns auch helfen bessere Ergebnisse zu erreichen und uns gut zu fühlen weil unsere Mühe gute Früchte brachte.

Unser Leben zeigt oft ein hektisches Tempo, immer in Eile um etwas zu tun tun, um rechtzeitig anzukommen, um etwas zu erledigen, um Probleme zu lösen. Deshalb kommt mir in den Sinn dass es wichtig sein kann sich Gedanken über die Tugend der “Geduld” und über ihren Wert zu machen, damit alles was auf uns einstürzt uns nicht “erdrückt”.

Die Geduld ist eine Tugend die uns dazu bringt Widerwärtigkeiten kraftvoll zu dulden, zu verstehen, auszuhalten, ohne uns zu beklagen. Sie hilft uns zu warten, zu handeln, in jedem Augenblick das rechte Wort zu sprechen.

Wenn wir uns einmal besinnen wievielmal am Tag wir uns “ungeduldig” verhalten werden wir bemerken wie wichtig es ist die Tugend der Geduld gedeihen zu lassen:

  • Oft wollen wir Ergebnisse “auf kurze Sicht” ohne zu überlegen bevor wir etwas anfangen welche Chancen wir haben, welche Mühe wir anwenden müssen, und dass es manchmal unumgänglich ist dass viel Zeit vergeht bevor wir erreichen was wir uns vorgenommen haben.

  • Die Zahl der Tätigkeiten die wir gleichzeitig anfangen, die uns nachher in ein schlechtes Licht setzen weil wir nie beenden was wir angefangen haben. In anderen Worten müssen wir lernen uns selbst kennenzulernen und zu wissen wieviel wir leisten können um nicht Verpflichtungen einzugehen die wir nachher nicht einhalten können.

  • Ungeduld zeigen oft auch Eltern ihren Kindern gegenüber, sie wollen oft dass sie wie Erwachsene denken und handeln. Warum denkst du nicht? ... Du weisst nichts! ... Ich hab dir schon gesagt dass es so nicht geht! ... Dies sind oft benutzte Sätze die zeigen dass wir oft vergessen dass Reife sich erst mit der Zeit, mit Erfahrung, mit Bildung und Schulung einstellt.

  • Wie oft hatten wir schon “alles eingerechnet” und trotzdem kam etwas Unverhofftes dazwischen und hat unsere Pläne geändert... Wie schwer fällt es uns oft unsere “Schablone” dessen was wir geplant oder entworfen haben beiseite zu lassen oder uns den unvermeidlichen Änderungen anzupassen.

Es gibt noch viele andere Lagen in denen wir die Tugen der Geduld “verlieren” können. Wir müssen erkennen dass wenn sie in uns gedeiht wir unsere Beziehung erhalten und verbessern zu denen die uns umgeben, zu unserer Familie, unseren Kollegen oder Freunden; sie wird uns auch helfen bessere Ergebnisse zu erreichen und uns gut zu fühlen weil unsere Mühe gute Früchte brachte.

Wer die Tugend der Geduld hat versteht es sich über aufkommenden Widerwärtigkeiten mit Ruhe und Gleichgewicht hinwegzusetzen, wodurch er dieserart in sich und seiner Umgebung eine friedliche und harmonische Atmosphäre schafft.

Pater Oscar Pezzarini
Generalbevollmächtigter des Werks von Don Orione in Argentinien

 

Pater Oscar Pezzarini bringt uns mit seinen Überlegungen im Programm "La Manga" der Felices los Niños- Stifung auf Radio Rivadavia, Sonntags von 2:00 bis 5:00 Uhr früh zum Nachdenken.
Kleines Cottolengo Don Orione
0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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