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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 28. März 2004
Verzeihen könnenIn vielen Augenblicken unseres Lebens werden wir von negativen Gefühlen überfallen, wie Neid, Groll, Hass, und Rachsucht, die nichts anderes tun als uns unseren inneren Frieden zu nehmen. Wenn wir den inneren Frieden verlieren dann müssen die Leute rund um uns die Auswirkungen unserer schlechten Laune ausbaden. Hier ist es wo wir gegen diese uns überflutenden Gefühle kämpfen müssen und um die Gnade bitten verzeihen zu können. Wenn mit den Menschen um uns herum etwas ist, dann ist es wichtig dass wir versuchen herauszufinden bis wohin das was wir fühlen objektiv ist, oder ob es auf eine übertriebene Ansicht oder Auslegung unsererseits fusst, und wenn wirklich ein echter Grund für die Lage besteht ist es immer gut einen Willen zur Klarstellung oder zur Bereinigung dessen was vorgekommen sein mag zu haben, eine Lösung zu suchen, den geeigneten Augenblick zur Aussprache zu suchen, zuhören können und zu versuchen alles was vorgekommen ist zu verstehen, all dies als ein erster Schritt zur Verzeihungsgesinnung.Wir kommen jetzt ans Ende der Fastenzeit, in der wir uns auf die Karwoche vorbereiten, diese wichtigste Woche unseres Glaubens, und ich dachte dass es gut wäre in dieser Zeit eine Betrachtung zu halten über die Vergebung, die Notwendigkeit verzeihen zu können “um auch verziehen zu werden”. In vielen Augenblicken unseres Lebens werden wir von negativen Gefühlen überfallen, wie Neid, Groll, Hass, und Rachsucht, die nichts anderes tun als uns unseren inneren Frieden zu nehmen. Wenn wir den inneren Frieden verlieren dann müssen die Leute rund um uns die Auswirkungen unserer schlechten Laune ausbaden. Hier ist es wo wir gegen diese uns überflutenden Gefühle kämpfen müssen und um die Gnade bitten verzeihen zu können. Vielmals sind die Gründe dafür dass es uns so schwer fällt verzeihen zu können durch Handlungen oder konkretes Verhalten der Anderen hervorgerufen und sind nicht einfach zu überwinden, aber es stimmt auch dass wir oft übertreiben oder dass der Grund für unsere schlechte Laune oftmals gar nicht so “konkret” ist. Fantasie und Selbstsucht verwandeln sich oft in den Grund der Verstimmung, wir legen das Verhalten, die Blicke und sogar das Lächeln des Anderen negativ aus, die Art in der wir “denken” dass er mit uns sprach kommt uns anders vor als wie wir uns vorgestellt hatten und deshalb sind wir schon “verärgert” und reagieren dementsprechend, oder wir “schliessen uns aus”... Viele unserer negativen Gefühle zu anderen haben ihre Ursache in Augenblicken in denen wir aus irgendeinem Grund empfindlich sind. Wenn mit den Menschen um uns herum etwas ist, dann ist es wichtig dass wir versuchen herauszufinden bis wohin das, was wir fühlen objektiv ist, oder ob es auf eine übertriebene Ansicht oder Auslegung unsererseits fusst, und wenn wirklich ein echter Grund für eine gewisse Lage besteht dann ist es immer gut einen Willen zur Klarstellung oder zur Bereinigung dessen was vorgekommen sein mag zu haben, darüber nachdenken wie man eine Lösung finden kann, den geeigneten Augenblick zur Aussprache zu suchen, zuhören können und zu versuchen alles was vorgekommen ist zu verstehen, all dies als ein erster Schritt zur Verzeihungsgesinnung. Wenn wir zum Verzeihen fähig sind dann überfüllt sich unser Herz mit Liebe, und wir wissen dass man mit einer Einstellung zur Liebe auch Liebe erntet. Wenn wir voll Groll sind verhindern wir dass unser Wesen sich mit viel mehr Grossmütigkeit entwickelt, und das gleiche geschieht mit einer Familie oder mit einer Gesellschaft. Die Vergebung ist eine Gabe Gottes die vielleicht einfacher erreicht werden kann als es anscheint, es ist vielleicht eine Frage der Wichtigkeit die wir dem Anderen als Person zusprechen und wie sehr wir versuchen all die negativen Gefühle die wir oft fühlen von uns abzuweisen.
Pater Oscar Pezzarini bringt uns mit seinen Überlegungen im Programm "De Buena Fe" der Felices los Niños- Stifung auf Radio Belgrano, AM 950 kHz Samstags von 6:00 bis 8:00 Uhr morgens zum Nachdenken.
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