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Eine Überlegung von Pater Oscar Pezzarini, Leiter des Kleinen Cottolengo Don Orione in Claypole und Ökonom und Bevollmächtigter des Werks von Don Orione

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

"Die Verantwortungen tragen und von Werten aus leben"

Pater Oscar sagte dass jeder seine alltäglichen Aufgaben mit Dienstberufung zum anderen in der Suche des Gemeinwohls ausüben soll. Auch empfahl er in Sicht des neuen Jahrs nicht nur zu warten und sich gehen zu lassen. Für Pater Oscar ist der Jahresbeginn nützlich "um uns unserer Schuld zu bereuen und uns zu bessern".

Buenos Aires, Sonntag, den 5. Januar 2003.- Pater Oscar Pezzarini, mit dem wöchentlichen Kommentar beauftragt in Pater Julio Grassis Radioprogramm "La Manga" (Radio Rivadavia - MW 630 kHz - Sonntags von 02 bis 05 Uhr), sagte dass wir in diesem neuen Jahr "unsere Verantwortungen tragen müssen und unser Leben mit den Werten der Ehrlichkeit, der Hingabe und des Opfers übereinstimmen müssen".

In seinem ersten Kommentar diese Jahres vertrat Pater Oscar Pezzarini, Leiter des Kleinen Cottolengo in Claypole und dieser Tage zum Ökonomen und Bevollmächtigten des Werkes von Don Orione ernannt, dass "jeder, ob er nun Freiberufler, politischer Führer, Geschäftsmann oder Geistlicher ist, sich fragen muss wie er seine Tätigkeit oder seine Beschäftigung als eine Dienstleistung zu anderen auf der Suche des Gemeinwohls erstellen kann. Das Gemeinwohl, dieser inhaltslose Begriff", fügte er hinzu. "Wir alle müssen uns fragen was von jedem von uns abhängt."

"Lehrer und Erzieher helfen anderen zu wachsen. Das Erziehungswerk der Felices los Niños- Stiftung ist ein Beispiel. Seine Lehrer fangen jetzt schon, mitten im Januar an sich auf den Anfang des Schuljahrs vorzubereiten."

"Das ist unserer aller Aufgabe: Nicht nur warten, nicht nur sich gehen lassen. Und auch nicht immer annehmen dass der Andere die Schuld hat. Auch wir haben unsere Verantwortungen und möglicherweise unsere Schuld die wir bereuen und berichtigen müssen."

"Wir müssen unsere Fehler berichtigen und die kleinen Streitigkeiten zwischen uns schlichten. Das heisst unsere eigenen Fehler annehmen, wenn es sie gibt, und dieserart unserer eigenen Verantworlichkeiten in unserem Familienkreis oder in unserer Gemeinschaft bewusst werden."

"Wenn wir derartig leben wird unser Jahr anders. Sonst kommt innerhalb von zwölf Monaten der nächste Dezember, und dann sagen wir wieder dass das Jahr zum Glück zu Ende ist und dass wir hoffen dass das nächste besser sein wird. Dabei hängt es in Wirklichkeit von uns ab ein besseres Jahr zu machen", schloss er.

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