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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 24. Oktober 2004
Wie schwer ist es beständig zu sein!!Die Evangelien zeigen uns wie Jesus seine Jünger lehrte und ihnen die Notwendigkeit des Gebets empfahl, und dass dieses Gebet eindringlich, ausdauernd und beharrlich sein soll. Jesus wird vielmals eindringlich darauf bestehen wie wichtig das Gebet als Zwiegespräch mit Gott ist, und dass eine seiner Besonderheiten die Beständigkeit ist. Unbeständigkeit ist eine der Eigenschaften des modernen Lebens, aber im Leben kann nichts erreicht und genossen werden, wenn es nicht durch lange Anstrengungen und durch Beharrlichkeit erreicht wurde, und wenn es uns auch sehr schwer fällt, so dürfen wir nicht aufhören Tag für Tag zu arbeiten damit wir beharrlich sind in dem das wir tun.An diesen Sonntagen zeigt uns die Lesung der Evangelien wie Jesus seine Jünger lehrt und ihnen die Notwendigkeit des Gebets empfiehlt, und dass dieses Gebet eindringlich, ausdauernd und beharrlich sein soll. Im Allgemeinen fängt man das Gebet sehr begeistert an, aber manchmal beginnt man schon nach kurzer Zeit zu fühlen, dass diese Augenblicke sehr schwer fallen, dass man ermüdet, oder dass man nicht sofort das erreicht um was man betet, dann sieht es so aus als ob das Gebet wertlos sei und so gibt man auf. Jesus wird vielmals eindringlich darauf bestehen wie wichtig das Gebet als Zwiegespräch mit Gott ist, und dass eine seiner Besonderheiten die Beständigkeit ist. Ich kann nicht sagen ob unter uns Gläubigen das Gebet heutzutage einen wichtigen Augenblick in unserem Tag einnimmt, und ob dieses Gebet die Eigenschaften der Eindringlichkeit und der Beständigkeit hat. Ich finde, dass es uns im Allgemeinen in allen Bereichen unseres Lebens schwerfällt beständig zu sein. In Zeiten in denen vieles relativ ist, oder wir es wenigstens so erleben, ist kein Platz für eine beharrliche Handlung, für die Verpflichtung zu einem Einsatz der viel Beharrlichkeit erfordert, weil, wie man sagt, wir nicht lange in dem was wir begonnen haben “aushalten”. Oftmals gibt man eine begonnene Tätigkeit im Angesicht der ersten Schwierigkeiten auf. Es fällt wirklich schwer dass ein junger Mensch der ein Studium aufgenommen hat es bis zum Diplom durchhält, vielmals gibt er auf weil es zu anstrengend ist, weil er mit einem Fehlschlag nicht zurecht kommt, weil er vielleicht anfangs dachte das Ganze würde leichter sein oder dass eine Hingabe “mit halber Kraft voraus” ausreichte. Es fällt immer schwerer zu sehn dass sich ein Mann und eine Frau Liebe fürs Leben versprechen, dass sie bereit sind ausdauernd diese Liebe zu erleben und nicht vor den ersten Schwierigkeiten dieses Versprechen brechen. Es fällt schwer den Eifer und die Freude an der Arbeit beizuhalten, am Anfang gibt es sie, aber mit der Zeit wird alles zur Routine und “es bleibt nichts anderes übrig” als weiterhin zu arbeiten weil es nicht möglich ist eine andere Arbeit zu bekommen die einen besser motiviert, und angesichts der wirtschaflichen Notwendigkeit muss man eben die Arbeit die uns traf “aushalten”. Ich finde dass Unbeständigkeit eine der Eigenschaften des modernen Lebens ist, und deshalb betragen wir uns dementsprechend auch in geistlichen Angelegenheiten, im Gebet, in unserer Beziehung zu Gott. Vielmals fusst in diesem Gebiet die Unbeständigkeit darauf, dass wir beanspruchen dass Gott unserer Zeitskala gemäss handelt und reagiert, wir wollen alles jetzt erreichen, so als ob wir Gott mit einer Taste oder mit einem Knopf “handhaben” könnten damit Er uns sofort gibt was wir möchten. Nichts kann im Leben erreicht und genossen werden, wenn es nicht durch lange Anstrengungen und durch Beharrlichkeit erreicht wurde, und wenn es uns auch sehr schwer fällt, so dürfen wir nicht aufhören Tag für Tag zu arbeiten damit wir beharrlich sind in dem das wir tun.
Pater Oscar Pezzarini bringt uns mit seinen Überlegungen im Programm "Diálogos de Buena Fe" der Felices los Niños- Stifung auf Radio Belgrano, AM 950 kHz, Sonntags von 6:00 bis 8:00 Uhr morgens zum Nachdenken.
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