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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Eine Überlegung von Pater Oscar Pezzarini, Leiter des Kleinen Cottolengo Don Orione in Claypole und Ökonom und Bevollmächtigter des Werks von Don Orione
"Die Solidarität wird erlebt und auch gefordert"Pater Oscar sagte dass "die Solidarität ein Ruf der Ärmsten ist", weswegen er bat ihnen verbunden zu sein. Er vertrat auch dass die Verbundenheit in einer Welt voll Ungleichheiten, Ungerechtigkeit und Unbilligkeit viele Herausforderungen überwinden muss. Sie muss auf persönlicher Ebene ausgeübt werden, vom Materiellen ausgehend, vom Intellekt und vom Geist aus, und vom Gesichtspunkt der Gemeinschaft.Buenos Aires, Sonntag, den 19. Januar 2003.- Pater Oscar Pezzarini, mit dem wöchentlichen Kommentar beauftragt in Pater Julio Grassis Radioprogramm "La Manga" (Radio Rivadavia - MW 630 kHz - Sonntags von 02 bis 05 Uhr), sagte heute Nacht dass die Solidarität wegen der in der Welt herrschenden grossen Ungerechtigkeit und Ungleichheit "erlebt und paradoxerweise auch gefordert wird." "Die Solidarität hat sich in verschieden Ebenen und Bereichen des menschlichen Tuns vermehrt. In aller Welt tun sich Menschen aller Länder und Kulturen in solidarischen Aktionen zusammen." "Die Sichtbarkeit einiger Werte lässt uns fühlen dass wir vorwärts schreiten, dass wir als Land die Grossartigkeit von der wir alle sprechen wiedergewinnen können. Die katholische Kirche sagt dass eines der Zeichen der heutigen Zeit der starke, heute herrschende Solidaritätsgeist ist, der paradoxerweise vielmals gefordert wird", bemerkte Pater Pezzarini. "Wir in Argentinien haben damit viel Erfahrung, weil bei Katastrophen, Ungerechtigkeitslagen oder Unfällen sofort unser Solidaritätsgeist hervorquillt, um dem zu helfen der es nötig hat, was auch immer der Grund sei." "Wie ich schon sagte, wird die Solidarität manchmal gefordert, weil sie der Ruf derjenigen ist die es am Nötigsten haben, in Einrichtungen, Organisationen, Sozialgefügen und Bewegungen. Die spontane Wesensart schwierigen Umständen gegenüber fordert die Notwendigkeit sich zusammenzustellen um eine auf Verbundenheit basierende Lösung zu finden." "Es gibt ausserdem solche Einrichtungen die schon seit langer Zeit eine energische solidarische Tätigkeit enfalten. Ein weiteres Zeichen dieser Freude an Verbundenheit ist wie dies von den Medien und den Sporteinrichtungen unterstützt wird, um nur zwei Beispiele zu nennen." Weiter sagte der Ökonom und Bevollmächtigte des Werks von Don Orione: Die Verbundenheit muss in einer Welt voller Ungleichheiten, Ungerechtigkeit und Unbilligkeit viele Herausforderungen überwinden. Es gibt den Armen der sich mit anderen Armen zusammentut um zu überleben, und auf der anderen Seite gibt es die die mehr haben, welche mit denen die weniger haben verbunden sein sollten, verbunden mit den Armen."
"Man muss die Solidarität ganz konkret ausüben. Vom persönlichen Standpunkt aus muss jeder sehen wer ihm nah ist und was er von seinen Gütern teilen kann. Nicht nur das Materielle kann geteilt werden, man kann auch den Geist, den Intellekt, und die Fähigkeiten eines jeden teilen." Was Einrichtungen anbelangt muss versucht werden die Ungerechtigkeiten anzuzeigen und sie zu bekämpfen. Der Schutz und die Förderung des menschlichen Lebens ist ein anderes zu erreichendes Ziel." "Dies sind die Wege die man anfangen muss zu begehen damit die Verbundenheit in unserer Welt von Tag zu Tag fester wird", schloss Pater Pezzarini.
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