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Eine Überlegung von Pater Oscar Pezzarini, Leiter des Kleinen Cottolengo Don Orione in Claypole und Ökonom und Bevollmächtigter des Werks von Don Orione

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

"Körperlicher, seelischer oder geistlicher Schmerz heisst Christi Leiden zu teilen"

Wenige Stunden vor dem Fest Unserer Lieben Frau von Lourdes zitierte Pater Oscar die Botschaft des Papstes zum Welttag der Kranken. Er sagte dass Schmerz nicht zwecklos ist, und er bat Gott dass wir durch die Schmerzensprobe uns Ihm und unseren Brüdern immer mehr nähern.

Buenos Aires, Sonntag den 9. Februar 2003.- Mit nur wenigen Stunden bis zum Fest Unserer Lieben Frau von Lourdes und bis zum vom Papst eingesetzten Welttag der Kranken sagte Pater Oscar Pezzarini, mit dem wöchentlichen Kommentar beauftragt in Pater Julio Grassis Radioprogramm "La Manga" (Radio Rivadavia - MW 630 kHz - Sonntags von 02 bis 05 Uhr) heute Nacht dass "wenn jemand seinen Schmerz aufopfert er sich mit Jesus selbst verbindet".

"Schmerz ist nicht zwecklos", bestärkte der Ökonom und Bevollmächtigte des Werks von Don Orion.

"Am Festtag Unserer Lieben Frau von Lourdes am 11. Februar werden tausende und abertausende Gläubige zur Kirche gehn um sie um Gesundheit zu bitten und um ihr Opfer zu bringen."

"Papst Johannes Paul II hat vor elf Jahren diesen Tag als Welttag der Kranken eingesetzt. Vor wenigen Stunden wurde die Botschaft des Papstes auf Grund dieses Welttags bekannt, in der er uns Katholiken aufsucht nicht zu vergessen die zu begleiten die auf Grund ihrer Gesundheit eine schlimme Zeit durchgehn und ihnen eine Botschaft der Hoffnung zu bringen."

"Der Papst versicherte dass wir als Kirche die die Anwesenheit des Herrn in vielen unserer von Schmerz gequälten Brüdern erkennt uns bemühen müssen ihnen die wonneliche Verkündigung des Evangeliums zu bringen und ihnen glaubliche Zeichen der Liebe aufzuwarten", sagte Pater Oscar als er den Heiligen Vater zitierte.

"Ausserdem vertrat er dass viele Fragen über Schmerz und Tod in den Herzen der Menschen dramatisch erlebt werden, und dass die säkularisierte Welt anstrebt dem menschlichen Leiden aus dem Wege zu gehen und es totzuschweigen."

"Johannes Paul II erwähnt auch den amerikanischen Erdteil und viele andere Teile der Welt. Er sagt dass es aussieht als ob ein Vorbild der Gesellschaft hervorträte in dem die Mächtigen herrschen und die Schwächeren beiseite drücken und beseitigen, unter ihnen Greise, ungeborene Abtreibungsopfer, und durch Euthanasie geopferte unheilbare Kranken, wie auch so viele von Konsumismus und Materialismus beiseite geschobene Menschen. Dazu kommen noch die Opfer der Kriege und möglichen Kriege, und die Opfer der politischen und sozialen Lage in unseren Ländern, wie Venezuela und Kolumbien", äusserte der Bevollmächtigte und Ökonom des Werks von Don Orione.

"Als Kirche müssen wir diesen Menschen sagen dass ihr körperliches, seelisches und geistliches Leiden ein Mittel ist um Jesu Leiden am Kreuz zu teilen. Wenn jemand seinen Schmerz aufopfern kann dann verbindet er sich mit Jesus selbst. In der geheimnisvollen Verwaltung der Gaben durch Gott wird mein Leiden vielen anderen zugute kommt die es durch den mystischen Körper der Kirche gebrauchen können, diese geheimnisvolle Verbindung untereinander derer die den gleichen Glauben haben."

Der Leiter des Kleinen Cottolengo Don Orione in Claypole sagte voraus dass an diesem Fest Unserer Lieben Frau von Lourdes nicht nur um baldige Besserung der Kranken gebetet werden wird, sondern auch darum dass der Herr den Kranken Kraft gibt damit sie Mut fassen zu verstehen dass die Aufopferung ihrer Schmerzen anderen notleidenden Menschen zugute kommen kann.

"Schmerz ist nicht zwecklos", sagte er. "Möge Gott, der uns oft durch Proben wachsen und uns Ihm nähern lässt, den Leidenden helfen Mittel zu finden um sich Gott und ihren Brüdern zu nähern" bat er zum Schluss.

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