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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 13. März 2005
Stellung zum Leben nehmenHeute möchte ich mich auf unsere Einstellung dem Leben gegenüber beziehen, aber nicht so sehr unser konkretes Leben, unsere Projekte, unseres Lebens Sinn, usw., sondern dem “Leben” gegenüber, das sich uns täglich vielerarts zeigt, unter verschiedenen Umständen und immerwährenden Herausforderungen. Unsere Einstellung zum Leben muss erstmals seine Verteidigung sein, wir müssen das Leben verteidigen, beschützen, voller Bescheidenheit vor dem Leben das sich uns zeigt dafür danken, und es keineswegs überwältigen wollen. Erst wenn wir verstehen, dass das Leben nicht uns gehört, dass wir nicht Eigentümer sowohl unseres eigenen Lebens als wie noch viel weniger des Lebens anderer sind, erst dann werden wir den wahren Sinn unseres eigenen Lebens ausdrücken und unsere Stelle in der Schöpfung einnehmen, eine positive Stelle der Mitarbeit damit der Mensch leben, wachsen, und sich entwickeln kann.In diesen schon herkömmlichen Betrachtungen die ich mit Ihnen teilen darf, möchte ich mich heute in nächster Nähe des grossen Festes unseres katholischen Glaubens, nämlich Ostern, auf unsere Einstellung dem Leben gegenüber beziehen, aber nicht so sehr unser konkretes Leben, unsere Projekte, unseres Lebens Sinn, usw., sondern dem “Leben” gegenüber, das sich uns täglich vielerarts zeigt, unter verschiedenen Umständen und immerwährenden Herausforderungen. Unsere Einstellung zum Leben muss erstmals seine Verteidigung sein, wir müssen das Leben verteidigen, beschützen, voller Bescheidenheit vor dem Leben das sich uns zeigt dafür danken, und es keineswegs überwältigen wollen. Wir stehen vor der Feier Osterns, des Festes des Lebens, dieses Jesus der kam um uns sein Leben zu geben, mehr noch, der sein Leben dafür hingab damit wir es für immer und in Fülle haben können; aber andererseits treffen wir auf verschiedene Einstellungen dem Leben gegenüber, so verschieden, dass sie sich vielmals als dem Leben entgegengesetzt zeigen. Dem Leben gegenüber steht die Einstellung derer, die glauben sie seien seine Eigentümer, die bestimmen können wann das Leben anfängt, wann es aufhört, und wie es sich entwickeln muss. Dann gibt es die Einstellung derer die uns glauben machen möchten, dass man den Umständen gemäss in denen dieses Leben gezeugt wurde, “erlauben” oder “für gut befinden” kann dieses Leben zu unterbinden, besonders dann wenn es sich nicht verteidigen kann, was einer ausserordentlichen Feigheit gleichkommt. Es gibt die Einstellung derer, die den Wert des Lebens an dem messen, was dieses Leben heute einbringt, was es erzeugt, was es zu Geld macht, oder wo es sich entwickelt. Und dann gibt es noch die Einstellung derer die eingesetzt wurden um uns zu helfen das Leben zu verteidigen, es zu entwickeln, und die nichts anderes tun als Wege zu suchen, damit dieses “störende Leben” in jedem Augenblick abgetrennt werden kann, sogar bevor es sich anfing sich zu entwickeln. Kurz gesagt, bei so vielen gegensätzlichen Stellungsnahmen finden wir auch viele die für das Leben sind, von denen die für die volle Entwicklung des Lebens arbeiten und kämpfen, die sich nicht “Schnödrigkeiten” leiten lassen und die sich für die Verteidigung dieses vorhandenen Lebens entschlossen und die nicht viele Fragen stellen, wie es anfing, ob es geplant war, ob es in dies oder jenes Projekt passt, sondern die erkennen, dass das Wichtige ist, dass es dieses Leben heute gibt, dass es als solches geachtet werden muss, und dass alle Mittel gesucht werden müssen damit es sich voll entwickeln kann. Erst wenn wir verstehen, dass das Leben nicht uns gehört, dass wir nicht Eigentümer sowohl unseres eigenen Lebens als wie noch viel weniger des Lebens anderer sind, erst dann werden wir den wahren Sinn unseres eigenen Lebens ausdrücken und unsere Stelle in der Schöpfung einnehmen, eine positive Stelle der Mitarbeit damit der Mensch leben, wachsen, und sich entwickeln kann.
Pater Oscar Pezzarini bringt uns Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" zum nachdenken. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, Julia Cansinos, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und Ignacio Cavalli hat die technische Leitung. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.
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