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Buenos Aires, Sonntag, den 22. Mai 2005

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Kann heute Vaterlandsliebe erlebt werden?

Diese Woche begehen wir in Argentinien die sogenannte “Mai- oder Vaterlandswoche” in der wir am 25. Mai unser Vaterländisches Fest feiern. Es ist möglich, dass wir uns des Vaterlandes erinnern, und was sie für uns bedeuten, wenn solche Gedenktage naherücken, aber die wahre Vaterlandsliebe ist nicht etwas vergängliches, oder etwas das kommt und geht. Die Entwicklung in unserem alltäglichen Leben des Wertes der Vaterlandsliebe, durch den wir uns um das kümmern das uns umgibt, durch den wir uns zur Verfügung stellen um zu versuchen, das Elend zu mindern das uns betrübt, zeigt uns den Weg der uns dazu bringt ein Vaterland aufzubauen, ein grosses Volk, ein Land in dem wir darauf stolz sein können in ihm zu Leben.

Diese Woche begehen wir in Argentinien die sogenannte “Mai- oder Vaterlandswoche” in der wir am 25. Mai unser Vaterländisches Fest feiern, und angesichts dieses Ereignisses dachte ich darüber nach was Vaterlandsliebe bedeutet, und ob es heute ein Wert ist den man erleben kann.

Vaterlandsliebe ist ein Wert, der uns dazu führt die Liebe zum Land, und die Achtung die wir ihm zollen müssen, zu pflegen, um dieserart dem “Gemeinwohl” beizusteuern.

Es ist möglich, dass wir uns nur des Vaterlandes erinnern, und was es für uns bedeutet, wenn solche Gedenktage naherücken, aber die wahre Vaterlandsliebe ist nichts Vergängliches, etwas das kommt und geht.

Wir dürfen es auch nicht mit einem Kulturgefühl oder mit einem Sportereignis verwechseln, wie es oft geschieht, und auch nicht unsere “Vaterlandsliebe” erst dann bemerken, wenn “aufsehenerregende”, ganz gleich ob gute oder schlechte, Geschehnisse stattfinden, sondern wir müssen dessen bewusst sein, dass Vaterlandsliebe etwas ist das alltäglich in unserem Benehmen, unserer Arbeit, unserem Verhalten erlebt wird.

Es stimmt, dass wir vielmals sagen “was ist mit diesem Land los”, “wohin treiben wir”, usw., und es kann sein, dass es gar nicht übel ist uns zu “beklagen”, über unsere Stellung als Volk zu protestieren, was aber nicht in Ordnung ist, ist dass wir es dabei belassen und nicht fähig sind Verhaltensweisen vorzuschlagen die uns helfen das zu ändern was geändert werden sollte, und nicht blosse “Zuschauer” der Dinge zu sein die sich um uns abwickeln.

Heute wird vieles in Frage gestellt darüber wie die vaterländischen Feste in den Schulen begangen oder gefeiert werden, wie, und ob, wir unseren Kindern und Jugendlichen Liebe zum Vaterland einflössen, aber wir sollten uns nicht an den Schulen aufhalten, sondern darüber nachdenken, wie wir ausserhalb der Schule, in unserer Familie, unseren Institutionen, in den Medien, diese Vaterlandsliebe und diesen Ptriotismus weitergeben (wenn wir es tun), wenngleich wir überall auf Gleichgültigkeit stossen, und oftmals auf offenen Abstoss der vaterländischen Symbole, seiner Einrichtungen, seiner Geschichte.

Wie schwer fällt es Liebe zum Vaterland weiterzuleiten, wenn von den Einrichtungen die es vertreten, überhaupt kein “Echo” kommt!

Wie schwer fällt es uns das “Vaterland” zu fühlen, wenn die Justiz von uns angezweifelt werden muss, wenn die Staatsmächte sich nicht klar mit denen abgeben, die es am nötigsten haben!

Wenn wir von Seiten derer, die uns ein Beispiel an Vaterlandsliebe geben müssten, ein Verhalten vorfinden das nach Ungerechtigkeit “stinkt”, dann fällt es uns schwer diese Vaterlandsliebe zu fühlen die uns eigen ist, den Ort zu lieben zu dem wir gehören, an dem wir geboren wurden oder uns vorgenommen haben dort zu leben, an dem wir aufwuchsen und uns entwickelt haben.

Die Entwicklung in unserem alltäglichen Leben des Wertes der Vaterlandsliebe, durch den wir uns um das kümmern das uns umgibt, durch den wir uns zur Verfügung stellen um zu versuchen, das Elend zu mindern das uns betrübt, zeigt uns den Weg der uns dazu bringt ein Vaterland aufzubauen, ein grosses Volk, ein Land in dem wir darauf stolz sein können in ihm zu Leben.

Pater Oscar Pezzarini
Generalbevollmächtigter des Werks von Don Orione in Argentinien

 

Pater Oscar Pezzarini bringt uns Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" zum nachdenken. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, Julia Cansinos, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und Ignacio Cavalli hat die technische Leitung. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Kleines Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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