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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Pater Julio Grassi rief auf unnütze Teilungen in Argentinien beiseite zu tun"Der Mangel an Einigkeit führt zum Verfall der Solidarität"Der Geistliche Vater der Felices los Niños- Stiftung versicherte heute nacht dass es nur eine Art der Diagnose de Guten oder des Falschen gibt, nämlich durch die Früchte. Er hob hervor dass diese Früchte nicht bei guten Meinungen, sondern bei guten Werke gesehen werden. "In Argentinien walten der Anklagefinger und die leichte Beurteilung die von Gerüchten und Tratsch zwischen einen und anderen ausgeht", glossierte er.Buenos Aires, Sonntag, den 29. September 2002.- Pater Julio Grassi, Gründer und Geistlicher Vater der Felices los Niños- Stiftung versicherte heute nacht dass "der Mangel an Einigkeit immer zum Verfall der Solidarität führt." "In Argentinien walten der Anklagefinger und die leichte Beurteilung die von Gerüchten und Tratsch zwischen einen und anderen ausgeht", sagte er in seinem wöchentlichen Kommentar in der "La Manga" Radiosendung die er seit zehn Jahren über Radio Rivadavia (MW, 630 kHz, sonntags von 02:00 bis 05:00 Uhr) leitet, von Houston in Texas aus, wo er am Freitag am "Sandwichnacht"- Fest zugunsten der Felices los Niños- Stiftung teilnahm, zu dem er von der Gruppe Niños Felices USA eingeladen wurde, die aus Einwohnern der spanischsprechenden Gemeinschaft dieser Stadt besteht, deren Vorsitzender Marcello Marini, Programmdirektor der Telemundo-Kette, ist. Während der Feier, der mehr als 400 Gäste beiwohnten, wurde Pater Grassi zum "Botschafter Guten Willens" ernannt. Auuserdem wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Houston erklärt und bekam auch den Jahrespreis "The Americas Award 2002". Die Geste der lateinamerikanischen Bewohner Texas wurde durch ihre Besorgnis über die Kindheit auf dem Erdteil im allgemeinen und besonders in Argentinien hervorgerufen. Sie beschlossen diese Geste einer Organisation zukommen zu lassen die sich durch Intensivarbeit mit den Ärmsten auszeichnet. "Eines der Aspekte welches die Felices los Niños- Stiftung in den letzten neun Jahren fördert ist die Wahrheit in ihren Werken. Das ist eins der Dinge welches die Leute am meisten bewegt", hob Pater Grassi in seiner Glosse hervor. Felices los Niños ist eine Stiftung die z.Z. 6.200 verwahrlosten Kindern und Jugendlichen Rundumhilfe in 20 Ortschaften Argeniniens bietet. Insgesamt sind es 51 Werke die aus 19 Wohnheimen, 15 Tagesstätten, 9 Schulen, 6 Speisesäälen, 2 Bereitschaftsmannschaften, und ausserdem 33 Ausbildungs- Workshops bestehen. "Dies ist die Wahrheit der Felices los Niños- Stiftung, dies ist meine Wahrheit", versicherte Pater Grassi. "Wie Jesus sagte, 'Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt.'." "Die Felices Los Niños- Stiftung hat ihre Wurzeln im leidenden Argentinien, bringt aber aus dem Schmerz gute Früchte für die soviel benötigenden Kids hervor." "Die Krise bringt Mangel und Schwäche. Wir fühlen aber dass wir uns wirklich auf dem richtigen Weg befinden. 'An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen'", sagte er Jesus noch einmal zitierend. "Um Wahrheit oder Lüge beurteilen zu können muss man nicht die Worte beurteilen die von jemand kommen der sagt 'ich bin gut', 'ich bin fromm und katholisch'. Im Gegenteil, man muss die wirklichen Fakten beurteilen die vom Tagtäglichen kommen, von der Routine und von dem was Tag für Tag eines jeden Herz beweist." "Leider tauchen in dieser Zeit neue Pharisäer auf, die viel von sich selbst sprechen und die die Gesetze an ihre eigenen Regeln anpassen, was nicht immer mit der Ethik vereinbar ist. Es sind die, die auf andere zeigen und schnell beurteilen. Die ihre Macht sich selbst zunutze machen und die den in Not stehenden Nächsten vergessen, die mit spektakulären Machenschaften die Armen unterdrücken und die die Armen ausnutzen, selbst aber nachher als grosszügig erscheinen." "Zu dieser Zeit gibt es nur einen Weg um das Gute und das Falsche zu diagnostizieren. In diesem Augenblick in dem wir den Weg feststellen müssen den Argentinien gehen soll, ist die beste Beurteilung die, die sich auf die Früchte bezieht." "Die Früchte sieht man nicht den guten Meinungen an, sondern den guten Werken. Nicht immer sind die guten Werke grosse Werke." "Vielmals sind die guten Werke winzig klein, sind verborgen, und gehen aus dem Liebesdienst einer Person hervor. Sie dienen den Kindern, dienen nicht der Person damit man Gutes von ihr spricht", versicherte er. "In einem derartig verwirrten Argentinien sind die Früchte das einzige was Licht hervorbringt. Diese Früchte werden jungen Menschen zeigen dass es möglich ist gut zu sein und dass jemandem zu helfen glücklich macht." "Worte, Mitteilungen, Gerüchte, Presseoperationen oder Lügen zu beurteilen heisst schlechthin Schaum zu beurteilen. Sehen wir immer weiter, achten wir auf das Wesentliche, das dem Auge unsichtbar ist. Die Gesellschaft hat heute die Notwendigkeit sich selbst durch ihre Früchte zu beurteilen, und auch zu erlauben dass die Früchte ihrer Führer, ihrer Kommunikatoren und ihrer Berühmtheiten beurteilt werden." "Lassen wir so viele unnütze Teilungen beiseite um anzufangen eine geeinte und solidäre Nation zu sein. Der Mangel an Einigkeit bringt immer den Verfall der Solidarität. In Argentinien walten der Anklagefinger und die leichte Beurteilung die von Gerüchten und Tratsch zwischen einen und anderen ausgeht." "Deshalb müssen wir uns zusammenschliessen, denn die Kinder, die verlassenen Kranken, die, die Leiden und vergessen wurden brauchen uns. Wir brauchen sie aber auch, denn sie können die grosse Chance sein damit der Herr sich unserer erbarmt. Einem Kind zu helfen ist eine Chance für mich und für jedermann um uns zu erlösen und diese vielen absurden Teilungen beiseite zu lassen, die durch unseren Egoismus und unseren Wahn verursacht werden", sagte Pater Grassi zum Abschluss seiner wöchentlichen Betrachtung.
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