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Buenos Aires, Sonntag, den 11. September 2005

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Möge die Erziehung weiterhin Vorrang haben

In Argentinien wird seit langer Zeit am 11. September der sogenannte “Tag des Lehrers” begangen, es ist der Tag der uns an den grossen Erzieher Domingo Faustino Sarmiento erinnert; an diesem Tag werden Ehrungen, Dank, und Geschenke an diejenigen ausgeteilt, deren Aufgabe es ist, uns in unserem Wachstum mittels der Erziehung zu begleiten. Schwerlich wird jemand die Rolle der Erziehung als Stütze des Wachstums und der Entwicklung einer jeden Gesellschaft in Frage stellen, und deshalb ist ist die Erziehung so wichtig, die wir seit Beginn unseres Lebens erhalten. Möge die Erziehung ein für allemal für die Regierung eine dauernde Dringlichkeitsstufe annehmen, und nicht nur ein Versprechen sein das nur grossen Schwätzern zur Wahlzeit nützt, die meinen, dass wenn sie uns mit Reden überfluten, schon alle schweren und tiefgründigen Probleme gelöst sind.

Der 11. September wurde vor einigen Jahren für die Menschheit zum unseligen Erinnerungstag durch die Terroristenangriffe in einer Welt, in der es scheinbar keine andere Art Lösung zu Auseinandersetzungen der Menschen als Gewalttätigkeit gibt.

Möge der Anfang dieser Zeilen eine Ehrung der vielen Opfer dieser Schandtat sein, die wir noch heute erleben, und ein Gebet um ein baldiges Ende all dieser Handlungen die nichts anderes erreichen als die stetige Entwürdigung des Menschen zu bestätigen.

In Argentinien wird seit viel längerer Zeit am 11. September der sogenannte “Tag des Lehrers” begangen, es ist der Tag der uns an den grossen Erzieher Domingo Faustino Sarmiento erinnert; an diesem Tag werden Ehrungen, Dank, und Geschenke an diejenigen ausgeteilt, deren Aufgabe es ist, uns in unserem Wachstum mittels der Erziehung zu begleiten.

Schwerlich wird jemand die Rolle der Erziehung als Stütze des Wachstums und der Entwicklung einer jeden Gesellschaft in Frage stellen, und deshalb ist ist die Erziehung so wichtig, die wir seit Beginn unseres Lebens erhalten.

Als erste Vorbedingung dürfen wir nicht vergessen, dass die ersten Erziehungsverantwortlichen in den Familien zu finden sind, als Väter und Mütter denen Gott Seine Liebe und Sein Vertrauen übergab als Er ihnen ein Menschenleben anvertraute, damit sie es in seiner Entwicklung begleiten. An ihrer Seite ist es in den meisten Fällen die Lehrerin, oder auch der Lehrer, die stark mit dieser Entwicklung und diesem Wachstum verbunden sind, die sich eine Zeitlang in unsere “zweiten Eltern” verwandeln, mit denen wir, ausser wohl mit der eigenen Familie, die meiste Zeit verbringen.

Deshalb wollte ich nicht versäumen, in dieser Betrachtung einen grossen Dank an diejenigen auszusprechen, die die Augabe erhielten Erzieher zu sein, die nichts weniger tun als die “Bildung” der Menschen zu begleiten, vom geistigen, wie auch vom Wissensstandpunkt, und über alles hinaus und durch Anwendung dieser Mittel, die Erziehung in den wahren Werten.

Diesen Dank möchte ich als Ehrung inmitten so vieler konfliktreicher Handlungen und der geringen materiellen Anerkennung ihrer Arbeit aussprechen, die viele von ihnen dazu führt, zu kämpfen und sich um “externe Themen” zu sorgen, anstatt sich gänzlich der Aufgabe zu widmen, ständig den Kindern zur Seite zu stehen.

Mein Wunsch ist es, dass diejenigen Leute die Entscheidungskraft und die Erziehungspolitik in ihren Händen haben, ein für allemal Entscheidungen treffen die es den Lehrern ermöglichen sich der Erziehung der neuen Generationen voll zu widmen, ohne sich immer Gedanken machen zu müssen wie sie ihre eigenen Bedürfnisse, und oftmals auch die der Kinder denen sie zur Seite stehen, befriedigen können.

Möge die Erziehung ein für allemal für die Regierung eine dauernde Dringlichkeitsstufe annehmen, und nicht nur ein Versprechen sein das nur grossen Schwätzern zur Wahlzeit nützt, die meinen, dass wenn sie uns mit Reden überfluten, schon alle schweren und tiefgründigen Probleme gelöst sind.

Pater Oscar Pezzarini
Generalbevollmächtigter des Werks von Don Orione in Argentinien

 

Pater Oscar Pezzarini ladet uns Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Pequeño Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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