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Eine Überlegung von Pater Oscar Pezzarini, dem Bevollmächtigten des Werks von Don Orione

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

"Lasst uns Gott bitten dass der Krieg aufhört"

Pater Oscar vertrat dass "kein mit einem ordentlichen Herzen versehener Mensch die Verwüstung einer Invasion akzeptieren kann". Er sagte dass "die Nachrichten und die von den Führungsmächten benutzten Rechtfertigungen sich widersprechen". Er machte sich auch Gedanken über die von der Zurückweisung des Krieges durch die Weltbevölkerung entstehende Hoffnung.

Buenos Aires, Sonntag, den 23. März, 2003.- Pater Oscar Pezzarini, mit dem wöchentlichen Kommentar beauftragt in Pater Julio Grassis Radioprogramm "La Manga" (Radio Rivadavia - MW 630 kHz - Sonntags von 02 bis 05 Uhr), vertrat heute Nacht dass "kein mit einem ordentlichen Herzen versehener Mensch die Verwüstung einer Invasion akzeptieren kann".

"Das einzige Gefühl das uns noch etwas Hoffnung gibt, ist dass die Mehrheit der Weltbevölkerung den Krieg zurückweist weil sie schon weiss dass dieser Krieg ein Zusammenbruch ist", versicherte der Bevollmächtigte des Werks von Don Orione.

"'Der einzige Unterlegene in einem Krieg ist die Menschheit' sagt uns Papst Johannes Paul II. Und es stimmt, wir alle sind Opfer einer Niederlage."

"Die Nachrichten und die von den von den Führungsmächten benutzten Rechtfertigungen widersprechen sich, genauso wie das Argument dass man einen Krieg braucht um Frieden zu erlangen. Ich fühle mich unfähig wenn ich höre dass man Gewalt benutzen muss um Ruhe zu erhalten."

"Die Welt, die soviel Technik entwickelt hat dass sie schon daran denkt Menschen "anzufertigen", kann doch keine Lösung finden die nicht durch den Tod und den Schmerz der Unschuldigen geht."

Der Priester forderte dass man mit den Reden und den globalen Versammlungen Schluss macht. "Wozu sind die Vereinten Nationen gut?", fragte sich Pater Oscar Pezzarini. "Sie können offenbar nicht den Krieg vermeiden."

Er fragte sich auch über die Interessen die hinter diesem Krieg stehen. "Ist es die Suche nach Frieden, wie einige sagen?", fragte er sich. "Ich kann nicht verstehen wie die Oberhäupter behaupten dass für das irakische Volk der Krieg der Weg zum Frieden sein soll."

"Kein mit einem ordentlichen Herzen versehener Mensch kann die Verwüstung einer Invasion akzeptieren. Das einzige Gefühl das uns noch etwas Hoffnung gibt, ist dass die Mehrheit der Weltbevölkerung den Krieg zurückweist weil man schon weiss dass dieser Krieg ein Zusammenbruch ist."

"Man sieht weiterhin in aller Welt zahlreiche Demonstrationen gegen die kriegerischen Handlungen in Irak. Wir alle wollen dass andere Wege gefunden werden damit dies alles bald aufhört und damit der Tod so vieler Unschuldigen zum Stillstand gebracht werden kann."

"In einem Krieg sind alle Todesopfer unschuldig. Ich glaube nicht dass jemand derartig schuldig sein kann um den Tod zu verdienen. Lasst uns zu Gott beten damit der Krieg aufhört und damit weniger Menschen sterben."

"Am nächsten Dienstag ist das Fest der Menschwerdung Christi, die Verkündigung des Herrn. Dies ist der Tag an dem Gott auf die Erde kommt und sich Mensch werden lässt wie wir selbst, um uns den Frieden wieder zu bringen, der vom Bösen und von der Sünde von der ursprünglichen Harmonie der Menschheit getrennt worden war. Dieser Tag ist in unserem Land und in vielen anderen der Tag des zu gebärenden Kindes, der uns an so viele Unschuldige erinnert, oftmals Opfer der Abtreibung. Lasset uns beten für so viele Unschuldige die in diesem Krieg sterben."

Zum Schluss erinnerte Pater Pezzarini an die bevorstehende Weihe der Hauptkirche des Cottolengo, in der das Herz Don Oriones ruht, zum ersten Don Orione geweihten Heiligtum der ganzen Welt, am nächsten 28. März um 7 Uhr abends durch den Bischof von Lomas de Zamora, Monsignor Agustin Radrizzani.

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