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Eine Überlegung von Pater Oscar Pezzarini, dem Bevollmächtigten des Werks von Don Orione

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

"Jedes Kreuz das wir tragen ist ein Mittel um uns Jesus sehr zu nähern"

Pater Oscar sagte dass wir ohne Opfer nicht Gott begegnen können. Er sagte auch dass die harte Wirklichkeit in der wir leben dazu nützt uns zu läutern und uns zu bessern. Er erinnerte uns daran, dass "damit wir mit Christus auferstehen können, wir Ihn auf Seinem Weg zum Kreuz begleiten müssen".

Buenos Aires, Sonntag, den 6. April, 2003.- Pater Oscar Pezzarini, der Bevollmächtigte des Werks von Don Orione, mit dem wöchentlichen Kommentar in Pater Julio Grassis Radioprogramm "La Manga" (Radio Rivadavia - MW 630 kHz - Sonntags von 02 bis 05 Uhr) beauftragt, vertrat gestern Nacht dass "damit wir mit Christus auferstehen können, müssen wir Ihn auf Seinem Weg zum Kreuz begleiten".

"Es fehlen nur wenige Tage bis zur Feier der Karwoche, die unserem Glauben Sinn gibt weil wir durch das Leiden, den Tod, und die Auferstehung Jesu den wahren Sinn unseres Lebens finden."

"Diese Tage werden neuerdings von vielen als Urlaubsstage benutzt. Das ist vielleicht gar nicht schlecht, wenn diese Ruhe uns nicht nur die Möglichkeit bringt unsere körperliche und geistige Energie zu stärken, sondern auch dazu nützt unsere geistlichen Kräfte zu erneuern, so dass uns diese Tage als Erholung dienen damit wir unser Leben wieder geistlich füllen", sagte Pater Oscar.

"Jesus erlöste uns durch das Kreuz. Er musste durch dieses Leiden gehen um danach aufzuerstehen. Das Kreuz ist für Christen das Zeichen der Erlösung. Wenn wir vom Kreuz sprechen, beziehen wir uns auf die Schwierigkeiten in unserem Leben."

"Er lädt uns ein auf uns selbst zu verzichten, unser eigenes Kreuz aufzunehmen und Ihm zu folgen. Diese Karwoche ist da um Jesus zum Golgatha zu begleiten, zum Kreuz, damit wir Ihn nachher auch bei der Auferstehung begleiten können."

"Es ist wahr, Jesus lebt. Aber vorher musste er durch sein Leiden gehen."

"In einer Welt wie die in der wir leben ist es schwer verständlich vom Opfer zu sprechen als ein Mittel zum Heil. Von einer rein menschlichen Logik aus ist es nicht einfach zu vertehn dass der Schmerz und die Qual, die uns oft als mühsam vorgehalten werden, etwas Gutes sein kann. Andererseits zeigt die Erfahrung dass die harte Wirklichkeit nützt um uns zu läutern und uns zu bessern."

"Angst vor allem was Schmerz bedeutet ist ein tiefverankerter Drang in uns. Aber ohne Opfer können wir nicht Gott begegnen. Um mit Christus auferstehen zu können müssen wir Ihn auf dem Weg zum Kreuz begleiten."

"Heute erleben wir als Menschheit das Kreuz: Das Kreuz des Krieges, das der Selbstsucht, das der verhungernden Kinder die unter Bomben umkommen."

"Diese Art Kreuze gehört nicht nur denen die sie leiden, sondern der gesamten Menschheit. Aber dies Kreuz hat Sinn seit Jesus."

"Die Kinder auf der Strasse, die von Erwachsenen ausgebeuteten Kinder, oder die Jugendlichen die ihren Weg nicht finden können, sie alle erleben ihr Kreuz. Jeder von uns trägt ein körperliches, geistiges, oder gefühlsmässiges Kreuz."

"Alles was Kreuz ist können wir diese Karwoche vom Glauben aus umwandeln, in in Mittel zur Erlösung von uns selbst oder von anderen. Dies ist sehr schwer zu verstehen wenn es nicht vom Glauben ausgeht. Aber verstehen wir auch dass jedes Kreuz das wir tragen zweifellos ein Mittel ist um uns Jesus sehr zu nähern und um Ihn in der Karwoche zu begleiten, damit wir nach dem Leiden und dem Kreuz auch die Herrlichkeit erreichen", überlegte Pater Oscar Pezzarini zum Schluss.

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