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Buenos Aires, Sonntag, den 2. Juli 2006

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Die Gegenwart würdigen

Eines der Dinge die uns Menschen schwerfallen, ist es zu verstehen die Gegenwart zu würdigen und zu erleben, nicht immer von unserer Vergangenheti “unterjocht” zu sein, oder über die Zukunft besorgt oder “gelähmt” zu sein. iele Menschen leben an die Vergangengenheit gebunden, manche sind vielleicht verbittert und trauern Dingen nach die sie verloren haben oder vielleicht nie besassen weil sie einen Fehlschlag erlitten und nicht wissen wie sie dies überwinden und etwas Neues beginnen können, und sind auch nicht fähig diese “Bitterkeit” mit der sie in der Vergangenheit leben zu überwinden. Nur die Gegenwart liegt vor, die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht da, weswegen das Erlebnis des “Heute”, der “Gegenwart” uns glücklich macht und uns fühlen lässt “dass wir leben”, deswegen gibt es keine andere Art glücklich zu sein als es heute zu sein, als sich lebendig zu fühlen indem man die Gegenwart lebt.

Eines der Dinge die uns Menschen schwerfallen, ist es zu verstehen die Gegenwart zu würdigen und zu erleben, nicht immer von unserer Vergangenheti “unterjocht” zu sein, oder über die Zukunft besorgt oder “gelähmt” zu sein.

Es kommt mir so vor als ob wenn man “in der Vergangenheit lebt” oder immer nur von der Zukunft “bedrückt” ist, dass es sich nur um eine “Flucht” vor unserer Wirklichkeit handelt, oder um eine Rechtfertigung dessen, was man unterlässt, oder unseres Mangels an Engagement mit der erlebten Wirklichkeit.

Viele Menschen leben an die Vergangengenheit gebunden, manche sind vielleicht verbittert und trauern Dingen nach die sie verloren haben oder vielleicht nie besassen weil sie einen Fehlschlag erlitten und nicht wissen wie sie dies überwinden und etwas Neues beginnen können, und sind auch nicht fähig diese “Bitterkeit” mit der sie in der Vergangenheit leben zu überwinden.

Dies kann auch von einem geistlichen Standpunkt bei denen vorkommen, die Gott als ein “nachtragendes” Wesen ansehen, als jemand der “vergibt... aber”, sie können sich nicht über ihre eigenen Fehler hinwegsetzen obwohl sie wissen, dass Gott ihnen verziehen hat, und sie quälen sich deshalb und sind nicht fähig sich selbst zu “verzeihen” obwohl Gott ihnen schon verziehen und sogar ihre Verfehlung schon vergessen hat. Sie leben gelähmt in diesem Zustand und nichts von all den positiven Dingen die sie tun können wird sie zufriedenstellen, ihre Seele bleibt in einer “bleibenden Verfassung der Bitterkeit”.

Es gibt andere Menschen welche die Vergangenheit “mit Wehmut” betrachten, wohl weil sie von der Gegenwart nichts befriedigt, dann wird davon gesprochen, dass “alles Vergangene besser war”; diese Einstellung ist vielleicht nichts anderes als ein Kraftmangel um gegenwärtige Situationen zu konfrontieren oder Hindernisse in ihrem Leben zu überwinden.

Es stimmt, dass wir die Vergangenheit oftmals berücksichtigen müssen, aber dazu, dass wir von der Vergangenheit aus fähig sein sollten in die Zukunft zu blicken und in dem von uns erlebten bemerken was wir an uns bessern sollten.

Andere aber leben “entsetzt” vor der Zukunft, und man weiss ja, dass Angst lähmt und die volle Entwicklung hemmt.

Dann gibt es noch andere Menschen die in ihrem Leben alles “auf die lange Bank schieben” und die immer auf das warten “was noch kommen wird” um zu bemerken, dass sie glücklich leben können mit dem zu was sie es heute gebracht haben und es “geniessen” können, sie denken immer, dass das Beste noch kommt, was vielleicht wirklich so sein kann, aber sie merken nicht, dass sie heute viele Gründe zur Freude haben.

Nur die Gegenwart liegt vor, die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht da, weswegen das Erlebnis des “Heute”, der “Gegenwart” uns glücklich macht und uns fühlen lässt “dass wir leben”, deswegen gibt es keine andere Art glücklich zu sein als es heute zu sein, als sich lebendig zu fühlen indem man die Gegenwart lebt.

Pater Oscar Pezzarini
Ordensprovinzial des Werks von Don Orione in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Mexiko

 

Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Pequeño Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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