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Buenos Aires, Sonntag, den 9. Juli 2006

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Unabhängigkeit und Freiheit

Zweifellos kann man sich über das Thema der Freiheit viele Gedanken machen, und zwar auf verschiedene Weise. Ich werde mich nicht nur auf die Unabhängigkeit welche die Länder erzielten oder um die sie noch kämpfen, wessen wir siche sind, dass es ein Völkerrecht ist. Wo führt Freiheit hin? Zur “Ausschweigung” bei der man tut was man will, bei der man denkt und tut indem man selbstverständlichste Regeln des menschlichen Zusammenlebens oder einer geordneten Gesellschaft verschmäht? Oder führt sie zur Achtung der Regeln die zum Leben in einer Welt aufgestellt wurden, die die Würde aller Menschen sucht, aber so, dass was Gott in Seiner Weisheit in der Natur eingesetzt hat nicht verschmäht wird oder man ihm Gewalt antut? Freiheit ist eine “wunderbare Gabe” die wir empfangen haben, aber zu ihrer Ausübung muss man von der Achtung der objektiven Wahrheit der Dinge ausgehen, von der Achtung der Natur und von der Achtung eines selbst und der Anderen, sonst werden wir “auf freie Art” zu “Knechten”.

In Argentinien feiert man am 9. Juli das Unabhängigkeitsfest an dem im Jahr 1816 eine Gruppe Bürger die wir heute zu unseren “Nationalhelden” zählen erklärte, dass wir von diesem Augenblick an ein “freies” Land seien.

Zweifellos kann man sich über das Thema der Freiheit viele Gedanken machen, und zwar auf verschiedene Weise. Ich werde mich nicht nur auf die Unabhängigkeit welche die Länder erzielten oder um die sie noch kämpfen, wessen wir siche sind, dass es ein Völkerrecht ist.

Ich möchte mich auf Freiheit als Gabe Gottes beziehen, der uns als sein “Abbild” schuf, und damit uns die Möglichkeit gab in unserem Leben freie Wahl zu haben. Diese “Gabe” Gottes ist es die uns ihm ähnlich macht, von der aus wir Erklärungen zu vielen Zuständen der Menschheit finden können, die sogar damit überrascht, dass Gott, um dieses uns gegebene Geschenk zu achten, manchmal als ein “blosser Zuschauer” des menschlichen Verhaltens erscheint, welches den Menschen oftmals zur eigenen “Knechtschaft” oder sogar zu seiner Zerstörung bringt.

“Wir sind frei, sind unabhängig” und haben deshalb “das Recht” dies oder jenes zu tun, das sind Behauptungen auf die wir oft treffen und auch selbst benutzen... sind wir aber wirklich “frei”?

Wenn wir uns “frei und ungehindert” von Handlungsweisen, Moden, Lastern, Vergnügen und aller Art vom Menschen stammenden Aufbereitungen abhängig machen, sind wir dann wirklich frei?

Wenn wir denken “es ginge nicht anders” als gewisse Lagen, Denkweisen, Idelologien die man uns trotz unserer eigenen Gesichtspunkte und Überzeugungen aufzwingen will, anzunehmen, sind wir dann wirklich frei?

Wo führt Freiheit hin? Zur “Ausschweigung” bei der man tut was man will, bei der man denkt und tut indem man selbstverständlichste Regeln des menschlichen Zusammenlebens oder einer geordneten Gesellschaft verschmäht? Oder führt sie zur Achtung der Regeln die zum Leben in einer Welt aufgestellt wurden, die die Würde aller Menschen sucht, aber so, dass was Gott in Seiner Weisheit in der Natur eingesetzt hat nicht verschmäht wird oder man ihm Gewalt antut?

Freiheit ist eine “wunderbare Gabe” die wir empfangen haben, aber zu ihrer Ausübung muss man von der Achtung der objektiven Wahrheit der Dinge ausgehen, von der Achtung der Natur und von der Achtung eines selbst und der Anderen, sonst werden wir “auf freie Art” zu “Knechten”.

Pater Oscar Pezzarini
Ordensprovinzial des Werks von Don Orione in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Mexiko

 

Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Pequeño Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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