|
|
Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 23. Juli 2006
Die Wahrheit über das Wort LIEBEIch glaube, dass das Wort Liebe eins der Meistbenutzten in unserem Wortschatz ist, und möglicherweise eines der “schlechtbenutzten”. Wie oft wendet man das Wort “Liebe” an um sich auf Dinge oder Lagen zu beziehen die mit mit seinem wahren Sinn überhaupt nichts zu tun haben. Man muss zwischen “Liebe” und “Verliebtheit” zu jemand unterscheiden, denn “lieben” heisst das volle Glück des geliebten Wesens zu suchen, es ist eine Gabe, ein Sich-Hingeben ohne etwas als Gegengabe dafür zu erwarten. Verliebtheit dagegen ist vom “Gefühl” zum Anderen erfüllt, von dem was “er oder sie mir geben kann”.Ich glaube, dass das Wort Liebe eins der Meistbenutzten in unserem Wortschatz ist, und möglicherweise eines der “schlechtbenutzten”. Wie oft wendet man das Wort “Liebe” an um sich auf Dinge oder Lagen zu beziehen die mit mit seinem wahren Sinn überhaupt nichts zu tun haben. Mancher spricht sogar von “Liebessünden”, aber wenn man wirklich von Sünde spricht, dann kann man von “Lieblosigkeit” sprechen wenn man nicht oder schlecht liebt. Aber ich kann mir nie vorstellen über Liebessünden zu sprechen als ob man zuviel geliebt hätte, denn wahre Liebe ist die, die gänzlich und für immer liebt, und das ist allenfalls weit davon enfernt, “Sünde” zu sein. Wir dürfen keine Furcht haben über das Wort Liebe zu sprechen, aber in seinem wahren Sinn, nicht nur eines Teils dessen, was es umfasst, oder in einem oftmals verdrehten Sinn. Als Kirche dürfen wir nie unterlassen von Liebe zu sprechen, wenn es auch manchmal schwer fällt, und noch schwerer ist Liebe zu erzeigen, denn Liebe ist nicht nur eine Sache der Worte oder der Gefühle, des “sich lieben” wie man sich in Beziehung auf eine der Äusserungen der Liebe ganz schlecht ausdrückt. Liebe ist etwas was sich durch die eigene Erfahrung, durch das Leben, durch diese “Hingabe” ohne etwas im Tausch zu erwarten weitergibt. Dieserzeit spricht man in unseren Ländern von “Sexerziehung”, wobei auch die Kirche oftmals angegriffen wird weil, wie man sagt, “sie dieses Thema nicht besprechen will”, es ist aber gar nicht so, schon seit langem spricht die Kirche über dieses Thema, aber sich nicht auf schnöde Interessen um den Gebrauch der Geschlechtsteile beschränkend, sondern auf eine “Erziehung zur Liebe”, und wir schränken die Liebe nicht zu einem blossen Ausdrucks der Lust ein, in dem man vielmals “alles gilt” als Grundsatz nimmt. Die “Kunst der Liebe” ist eine grosse Kunst, deren Ausübung sehr schwierig ist, und trotzdem erörtert man dieses Thema sehr wenig mit Gründlichkeit, es bleibt oft beim “schlechten Gebrauch” dieses “Ausdrucks”. Man muss zwischen “Liebe” und “Verliebtheit” zu jemand unterscheiden, denn “lieben” heisst das volle Glück des geliebten Wesens zu suchen, es ist eine Gabe, ein Sich-Hingeben ohne etwas als Gegengabe dafür zu erwarten. Verliebtheit dagegen ist vom “Gefühl” zum Anderen erfüllt, von dem was “er oder sie mir geben kann”. Wahre Liebe kann nur über Gott verstanden werden, der den Menschen “zu Seiner Ehre” schuf, aber man muss klar verstehen um was es sich bei der “Ehre” Gottes handelt, die nichts anderes ist als das Glück des Menschen, weshalb wahre und tiefe Liebe sich nur in der Hingabe an den Anderen finden kann, auf der Suche nach dem vollen Glück “des Anderen”.
Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.
| ||||||
![]() |
Aufgabe und Ziele | Kennzeichen unserer Werke | Online Spenden | Leitartikel | Wir in der Presse | Kontakt | Unsere Waren | Inhalt
Español | English