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Buenos Aires, Sonntag, den 20. August 2006

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Die Wirklichkeit spricht uns weiterhin an

Während Tage, Wochen und Monate dahinfliessen, während wir auf Antworten auf die grosse Zahl der immer anfallenden Notwendigkeiten warten, während wir weiterhin neue Theorien über was alles angesichts derer die Not leiden und dulden zu tun ist, sehen wir weiterhin, dass in Wirklichkeit sich nicht vieles ändert, dass die Anzahl der immer noch duldenden gross ist, und dass sie vielleicht vor uns vorbeigehen, und dass wir nicht fähig sind etwas für sie zu unternehmen, oder es kommt uns wenigstens so vor. Wir gehen vorbei und sehen viele verlassene Greise, ganze Familien die ihr Bestes tun um zu überleben, und vielleicht schmerzt uns diese Wirklichkeit gar nicht weil wir uns schon an dieses “Landschaftsbild” unserer Städte gewöhnt haben, wie an so vieles das wir täglich sehen. Wir dürfen nicht denken, dass wir nichts tun können, denn zweifellos können wir vom Glauben den wir bekennen aus unser Gebet emporheben damit die Herzen sich “erweichen” und der Verstand sich erhellt, aber wir können auch etwas konkretes unternehmen für diejenigen die in unserer Umgebung dulden, indem wir unsere Hilfe und unseren Beistand geben ohne daran zu denken ob es viel oder wenig ist was wir geben, oder ob es grundlegende Probleme löst oder nicht, denn während wir auf “grundlegende” Lösungen warten können wir vielleicht ein konkretes Problem irgendeines konkreten Menschen zu einer konkreten Zeit lösen.

Während Tage, Wochen und Monate dahinfliessen, während wir auf Antworten auf die grosse Zahl der immer anfallenden Notwendigkeiten warten, während wir weiterhin neue Theorien über was alles angesichts derer die Not leiden und dulden zu tun ist, sehen wir weiterhin, dass in Wirklichkeit sich nicht vieles ändert, dass die Anzahl der immer noch duldenden gross ist, und dass sie vielleicht vor uns vorbeigehen, und dass wir nicht fähig sind etwas für sie zu unternehmen, oder es kommt uns wenigstens so vor.

Alles was uns umringt “spricht” uns zweifellos an, bringt uns zur Besinnung darüber was wir unternehmen können, was in unserer Reichweite ist um die schmerzliche Lage derer die uns über den Weg laufen irgendwie lindern zu können.

Und es muss ja so sein, die Wirklichkeit muss uns befragen, es ist nicht möglich, dass wir einfach weitergehen während rund um uns Kinder betteln, oder wie sie es nennen “arbeiten” um leben zu können, ohne auf die Schule, ihren “naturgegebenen Ort” gehen zu können obwohl sie es ihrem Alter nach müssten, und wir gehen weiterhin an ihnen vorbei, und wenn ich wir sage, beziehe ich mich:

  • auf diejenigen von uns die daran vorbei gehen obwohl sie mit einem Groschen, oder noch besser mit einem Lächeln oder mit einem Gruss mithelfen könnten

  • auf diejenigen welche Entscheidungen in Händen haben aber weiterhin kleinlich an ihre eigenen Projekte, an ihren eigenen Nutzen denken und immer über Theorien reden inwiefern sich die Welt bessern müsste, oder ihrer politischen “Arbeit” nachgehen.

  • auf die für diese Kinder Verantwortlichen, die sicherlich selbst auf Abweisung und Ausschliessung stossen, die sich aber auch vielmals einer Wirklichkeit “die letzten Endes doch immer gleich bleiben wird” ergeben.

    Wir gehen vorbei und sehen viele verlassene Greise, ganze Familien die ihr Bestes tun um zu überleben, und vielleicht schmerzt uns diese Wirklichkeit gar nicht weil wir uns schon an dieses “Landschaftsbild” unserer Städte gewöhnt haben, wie an so vieles das wir täglich sehen.

    Wir sehen wie in unserer Umgebung “gesetzmässige” Wege gesucht werden um Leben abzubrechen, sei es unter weswelchen selbstsüchtigen Stellungen oder vielleicht in der Ansicht, dass “Gräuel” durch andere “Gräuel” beseitigt oder bereinigt werden können, und wir sehen alles weiterhin wie Zuschauer an, die keinen Ausweg finden und sich durch “falsche Theorien” betrügen lassen die immer “andere” einmischen, in der Ansicht, dass es uns nie selbst angehen wird, und das ist vielleicht der Grund weswegen wir uns erlauben sie zu billigen, obwohl sie unseren tiefsten Überzeugungen gegen den Strich gehen.

    Wir dürfen nicht denken, dass wir nichts tun können, denn zweifellos können wir vom Glauben den wir bekennen aus unser Gebet emporheben damit die Herzen sich “erweichen” und der Verstand sich erhellt, aber wir können auch etwas konkretes unternehmen für diejenigen die in unserer Umgebung dulden, indem wir unsere Hilfe und unseren Beistand geben ohne daran zu denken ob es viel oder wenig ist was wir geben, oder ob es grundlegende Probleme löst oder nicht, denn während wir auf “grundlegende” Lösungen warten können wir vielleicht ein konkretes Problem irgendeines konkreten Menschen zu einer konkreten Zeit lösen.

  • Pater Oscar Pezzarini
    Ordensprovinzial des Werks von Don Orione in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Mexiko

     

    Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

    Pequeño Cottolengo Don Orione
     0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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