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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 3. September 2006
Wir sind am Leben... aber sind wir auch lebendig?Heute hat der “Anstoss” dieser Betrachtung mit der Frage zu tun, ob wir wirklich “lebendig sind”, ob wir unser Leben vorwärts führen oder ob es so aussieht als ob wir es “anschleppen”, wie es oft vorkommt. Wenn ich mich auf das Leben und auf die Art wie man es lebt beziehe, dann denke ich nicht nur an Entwicklung, Wachstum, an das Organische, sondern an den “Lebenseifer”, wie soll ich sagen, an die “Leidenschaft” zu allem was für uns wichtig ist, an die Kraft die man fühlt wenn man seinen Tätigkeiten nachgeht, daran, dass man sich ernstlich “erfüllt fühlt”, an das Gefühl der “Fülle” das mit den in unserem Leben erarbeiteten Dingen zusammenhängt, mit der Bemerkung, dass wir von uns selbst und von den Dingen leben die wir erarbeiten, und zwar nicht nur in einem materiellen Sinn der zwar wichtig ist, aber noch viel wichtiger ist es zu bemerken, dass das was man tut einem wirklich das Dasein “erfüllt”. Wer kann schon über ein “vollkommen erlebten” Leben Zweifel haben wenn man sich auf Persönlichkeiten unserer Geschichte bezieht, auf Musterbeispiele unserer Kirche oder auf uns nahestehende geliebte Menschen die ihr Leben für ein Leitbild oder für ihre Familie “hergaben”, oder sich einer ihnen anvertrauten Aufgabe vollkommen hingaben, so dass man durch ihren Anblick eine gewisse Lust bekommt sich von ihnen “anstecken zu lassen” und sich dadurch angeregt fühlt und bemerkt, dass das Leben verdient erlebt und hingegeben zu werden.Schon oft habe ich mich in diesen Betrachtungen auf das “Leben” bezogen, auf seine Verteidigung, auf wie wir es leben, was es für einen jeden von uns bedeutet, und was es als echter “Wert” ist, als das erste und grundlegende Recht des Menschen. Heute hat der “Anstoss” dieser Betrachtung mit der Frage zu tun, ob wir wirklich “lebendig sind”, ob wir unser Leben vorwärts führen oder ob es so aussieht als ob wir es “anschleppen”, wie es oft vorkommt. Man trifft oftmals auf Menschen, ob jung, ob alt, die schon keinen rechten Sinn im Leben finden, denen es nicht möglich ist ihre Begeisterung zum Leben zu “erneuern”, die wie “schlaftrunken” aus Gewohnheit durchs Leben wandeln. Wenn ich mich auf das Leben und auf die Art wie man es lebt beziehe, dann denke ich nicht nur an Entwicklung, Wachstum, an das Organische, sondern an den “Lebenseifer”, wie soll ich sagen, an die “Leidenschaft” zu allem was für uns wichtig ist, an die Kraft die man fühlt wenn man seinen Tätigkeiten nachgeht, daran, dass man sich ernstlich “erfüllt fühlt”, an das Gefühl der “Fülle” das mit den in unserem Leben erarbeiteten Dingen zusammenhängt, mit der Bemerkung, dass wir von uns selbst und von den Dingen leben die wir erarbeiten, und zwar nicht nur in einem materiellen Sinn der zwar wichtig ist, aber noch viel wichtiger ist es zu bemerken, dass das was man tut einem wirklich das Dasein “erfüllt”. Daher die Frage: Sind wir wirklich am leben? Haben wir ein Leitbild, etwas zu dem wir in unserem Leben “streben”, wobei wir unsere ganze Energie einsetzen um es zu erreichen? Um zu merken ob man wirklich “lebt” muss man fühlen, dass man stärker wird und nicht über dem schon Erreichten stockt, sondern nach etwas mehr strebt, denn über dem Erreichten “ruhig zu bleiben” ohne zu versuchen es weiter zu entwickeln kann dazu führen, es zu verlieren. Man bemerkt auch, dass man “lebendig ist” wenn man versteht, dass Hindernisse, Krisen, sogar eigene Misserfolge nichts anderes als Chancen sind um sie zu überwinden und weiterhin stärker zu werden. Und noch etwas, dass man in meiner Meinung nie vergessen sollte: Die beste Art um zu bemerken, dass man lebt und dass man wirklich lebendig ist, ist festzustellen, dass man sein Leben für einen lohnenden Zweck “hingibt”. Aus sich selbst “herausgehen” hilft zweifellos dem Leben, dieser wunderbaren uns gegebenen “Gabe” Wert zuzusprechen und ausserdem zu erleben, dass “es sich lohnt am Leben zu sein”. Wer kann schon über ein “vollkommen erlebten” Leben Zweifel haben wenn man sich auf Persönlichkeiten unserer Geschichte bezieht, auf Musterbeispiele unserer Kirche oder auf uns nahestehende geliebte Menschen die ihr Leben für ein Leitbild oder für ihre Familie “hingaben”, oder sich einer ihnen anvertrauten Aufgabe vollkommen hingaben, so dass man durch ihren Anblick eine gewisse Lust bekommt sich von ihnen “anstecken zu lassen” und sich dadurch angeregt fühlt und bemerkt, dass das Leben verdient erlebt und hingegeben zu werden.
Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.
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