|
|
Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 10. September 2006
Man spricht nur von oberflächlichen ThemenIn unserer “modernen” Welt fällt es immer schwerer von tiefsinnigen Dingen zu sprechen, vom für unser Leben Wesentlichen, man spricht von allem, aber immer oberflächlich, oder “von oberflächlichen Themen”. In Extremsituationen, bei grossen auftretenden Schwierigkeiten oder in schmerzlichen Augenblicken spricht man vielleicht von dieser Tiefgründigkeit oder man bemerkt sie, als ob es “schlimmer Schläge” bedürfte damit man das Wesentliche bemerkt das unser Leben aufrecht hält und ihm wahren Sinn gibt. Man fragt uns ob wir katholisch sind, oder gläubig, und vielleicht schämen wir uns davor es zuzugeben, denn es ist fast sicher, dass wir uns wie “von einer anderen Welt” fühlen werden.In unserer “modernen” Welt fällt es immer schwerer von tiefsinnigen Dingen zu sprechen, vom für unser Leben Wesentlichen, man spricht von allem, aber immer oberflächlich, oder “von oberflächlichen Themen”. Man spricht von vielem das man sieht, von allem was “sich zeigt”, aber wohl kaum fällt es jemand ein vom “Inneren” zu reden. Und das trifft auf jeder Ebene zu. Als Gläubige spricht man viel von “Strukturen”, von Menschen, von gewissen Geschehnissen, aber man spricht nur ser wenig “über Gott”, über unsere Beziehung zu Ihm, oder teilt man mit anderen die eigene Gebetserfahrung? Spricht man vom Gebet? Es sieht oftmals so aus, als ob “Scham” oder “Menschenfurcht” sich durchsetzen und man nicht fähig wäre von “Dingen des Geistes” zu sprechen. Das Gleiche geschieht innerhalb der Familien, es kommt nicht oft vor, dass Eheleute sich sagen wie sehr sie einander lieben, oder von der Liebe zu ihren Kindern sprechen, und was diese für ihr Leben bedeuten. Oder man kann auch an junge Leute denken, die nur sehr selten von ihren Leitbildern und tiefsten Wünschen sprechen, von den “Wunschträumen” die ihr Leben aufrecht erhalten, dagegen spricht man davon was man im Kino oder TV sah, vom letzten Ausgang zu diesem oder jenem Vergnügen, wie man sich “fühlt”, aber nur sehr selten von “tiefgründigen Angelegenheiten”. In Extremsituationen, bei grossen auftretenden Schwierigkeiten oder in schmerzlichen Augenblicken spricht man vielleicht von dieser Tiefgründigkeit oder man bemerkt sie, als ob es “schlimmer Schläge” bedürfte damit man das Wesentliche bemerkt das unser Leben aufrecht hält und ihm wahren Sinn gibt. Ich stelle mir die Frage warum es so ist, dass es einem so schwer fällt von den Sachen zu sprechen die mit dem Innersten zusammenhängen, über die “wesentlichen Dinge” unseres Lebens, und es kommt wohl davon, dass man Furcht vor Kommentaren hat, dass man sich vor den vielen Anderen die sich mit dieser Oberflächlichkeit begnügen nicht “anders, fremd” fühlen möchte. Man fragt uns ob wir katholisch sind, ob wir glauben, und vielleicht schämen wir uns davor es zuzugeben, denn es ist fast sicher, dass wir uns wie “von einer anderen Welt” fühlen werden. Gleiches geht im Thema “Liebe” vor, wenn jemand ankündigt er feiere bald seinen 25. Hochzeitstag, dann ist das etwas “ganz Aussergewöhnliches”, man sieht ihn in dieser Gesellschaft in der alles nur für eine kurze Zeit zu gelten scheint als “komischen Kauz” an, wo er doch nichts anderes tut als sein Treueversprechen zu seinem Partner zu halten. Oder auch wenn junge Menschen an Liebe fürs ganze Leben glauben, so haben sie Angst es zu riskieren dies zu sagen, denn sei fühlen sich dadurch “von einer anderen Welt”. So könnte man weiterhin viele derartige Situationen aufzählen in denen man uns überzeugen möchte, dass alles “wandelbar” ist, dass mein Glaube, mein Engagement zur Liebe, meine Weltanschauung, meine tiefste Überzeugung, einfach alles wandelbar ist, die Hauptsache ist, dass man sich von dieser Oberflächligkeit in der wir leben treiben lässt, wenn man dabei auc vergisst, dass man als “Abbild” Gottes geschaffen wurde, wodurch man dazu berufen ist sich im seinem Wesen und seiner Tiefgründigkeit zu entwickeln.
Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.
| ||||||
![]() |
Aufgabe und Ziele | Kennzeichen unserer Werke | Online Spenden | Leitartikel | Wir in der Presse | Kontakt | Unsere Waren | Inhalt
Español | English