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Buenos Aires, Sonntag, den 8. Oktober 2006

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Angst vor Kindern?

In letzter Zeit wird viel über das Thema Leben gesprochen, oder genauer über neues Leben, man versucht, “Sexualerziehung” einzuführen, während man in Wirklichkeit nur versucht zu “lehren” wie man risikolos “Sex” geniessen kann, und wenn ich von “Risiken” spreche beziehe ich mich nicht nur auf Krankheiten, sondern man spricht oft von “Schwangerschaftsverhütung” als ob Schwangerschaft eine “Krankheit” wäre, schon garnicht zu sprechen von der unendlichen Zahl Theorien die aus welch auch immer einem Grund die “Abtreibung” rechtfertigen wollen. “Leben zu geben” ist eine Handlung der tiefsten und erhabensten Grosszügigkeit, selbstverständlich nicht nur für einen Augenblick, sondern es ist eine Verpflichtung fürs Leben, weil ein auf die Welt kommendes Kind ein Wesen ist welches stark benötigt, dass man es behütet, ihm im Wachstum hilft, es beschützt, es begleitet. Für jemand der den “Egoismus” des an-sich-selbst Denkens vorzieht ist dies selbstverständlich eine “Unannehmlichkeit”. Angst vor Kindern? Ich kann es kaum glauben, wenn es auch viele Lagen gibt die anscheinend diese Frage bejahen, wenn wir uns allerdings darüber besinnen, dass “Selbstsucht” das schlimmste für einen Menschen ist, dann werden wir verstehen, dass es nicht “das Kind” ist das man fürchten soll, sondern diese Krankheit die bewirkt, dass das Herz des Menschen sich abschliesst und ihm nicht erlaubt das volle Glück zu finden, das darin besteht, sich anderen zu öffnen.

In letzter Zeit wird viel über das Thema Leben gesprochen, oder genauer über neues Leben, man versucht, “Sexualerziehung” einzuführen,, während man in Wirklichkeit nur versucht zu “lehren” wie man risikolos “Sex” geniessen kann, und wenn ich von “Risiken” spreche beziehe ich mich nicht nur auf Krankheiten, sondern man spricht oft von “Schwangerschaftsverhütung” als ob Schwangerschaft eine “Krankheit” wäre, schon garnicht zu sprechen von der unendlichen Zahl Theorien die aus welch auch immer einem Grund die “Abtreibung” rechtfertigen wollen.

Meine Betrachtung geht von der Frage aus ob man mit all diesen “Rechtfertigungen”, Erziehungsaktionen, usw. einen Weg sucht um der Lust der Lust wegen freien Lauf zu lassen, und weil wir dann, weil “alles gilt”, wir versuchen einen Weg zur “Verhütung” zu finden, oder ob man im Grunde so etwas wie “Angst vor Kindern” hat?

Möglicherweise muss man die tiefen Gründe hierfür in den Begriffen “Selbstsucht und Grossherzigkeit” suchen. Manchen geht es nur darum, ihr “Leben zu leben”, engstirnig und ichbezogen das eigene Glück zu bewältigen, und anderen geht es darum, sich “hinzugeben” und sich anderen “zu öffnen”, und hier geht es an erster Stelle um die Familie, und ganz besonders um die, die ein jeder durch seine gottgegebene Fähigkeit hat, Mitarbeiter am Schöpfungswerk zu sein.

“Leben zu geben” ist eine Handlung der tiefsten und erhabensten Grosszügigkeit, selbstverständlich nicht nur für einen Augenblick, sondern es ist eine Verpflichtung fürs Leben, weil ein auf die Welt kommendes Kind ein Wesen ist welches stark benötigt, dass man es behütet, ihm im Wachstum hilft, es beschützt, es begleitet. Für jemand der den “Egoismus” des an-sich-selbst Denkens vorzieht ist dies selbstverständlich eine “Unannehmlichkeit”.

Der Grundsatz “Leben zu geben” ist der menschlichen Natur inne, es geht nicht von einer religiösen Vorstellung aus wie es viele versuchen glaubhaft zu machen, sondern es ist dem Menschen eigen; der Nachweis besteht darin, dass man trotz der vielen unternommenen Aktionen nicht vermeiden kann, dass es immer noch Leute gibt die Kinder haben möchten, die ihr volles Glück darin finden “Leben zu spenden”, die verstehen, dass der Liebesakt voller und tiefer wird wenn er sich dem Leben öffnet anstatt “ängstlich” an das Kind zu denken, als ob es jemand wäre der komme um sich “einzumischen” und zum Feind des menschlichen Glückes werde.

Deshalb meine erstliche Frage: Angst vor Kindern? Ich kann es kaum glauben, wenn es auch viele Lagen gibt die anscheinend diese Frage bejahen, wenn wir uns allerdings darüber besinnen, dass “Selbstsucht” das schlimmste für einen Menschen ist, dann werden wir verstehen, dass es nicht “das Kind” ist das man fürchten soll, sondern diese Krankheit die bewirkt, dass das Herz des Menschen sich abschliesst und ihm nicht erlaubt das volle Glück zu finden, das darin besteht, sich anderen zu öffnen.

Pater Oscar Pezzarini
Ordensprovinzial des Werks von Don Orione in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Mexiko

 

Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Pequeño Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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