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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 22. Oktober 2006
Erziehen oder uns selbst ausbilden?Seit schon langer Zeit arbeitet man an verschiedenen Alternativen zur schulischen Geschlechtserziehung, bis hin zu Gesetzen welche diese Fächer in Schulen als Pflichtfächer schon vom Anbeginn der Erziehung der Kinder einsetzen. In vielen Fällen, wohl den meisten, betrachten diese Gesetze nicht die unabänderliche Rolle der Familie in der ganzheitlichen Erziehung der Kinder, also auch in Geschlechterziehung, die sich im Rahmen einer “Erziehung zur Liebe” halten sollte. Ich frage mich warum die Familie abseits gelassen wird, weswegen man etwas als “vorgegeben” annimmt, ohne dass die Mittel und Wege gesucht werden, damit die Eltern sich auch in diesem Fach “ausbilden” können um dann die Urheber der Erziehung ihrer Kinder sein zu können, und zwar als erste Verantwortliche, unter Berücksichtigung dessen, dass die Anderen (Schulen, Gesellschaft, Kirche, usw.) Mitarbeiter am Erziehungswerk sind. Ich bin nicht mit einer “Sexerziehung” einverstanden die nur versucht zu erklären wie gewisse Handlungen mit dem geringsten Risiko vollzogen werden, sondern ich stehe zu einer “Erziehung zur Liebe” als ein Wert derer die von Gott diese Fähigkeit zur Liebe erhielten die den Menschen dazu bringt sich frei und ohne jede Selbstsucht hinzugeben, denn in dieser Hingabe liegt das volle Glück, aber selbstverständlich muss man dazu erstmal feststellen, ob wir Erwachsene “erzogen” wurden, um danach in der Lage zu sein “erziehen” zu können.Seit schon langer Zeit arbeitet man an verschiedenen Alternativen zur schulischen Geschlechtserziehung, bis hin zu Gesetzen welche diese Fächer in Schulen als Pflichtfächer schon vom Anbeginn der Erziehung der Kinder einsetzen. Das Fragwürdige an diesen Initiativen die später in Gesetze ausarten ist wohl, dass sie nur einen Teil der Erziehung umfassen, denn wenn man von “Geschlechtserziehung” spricht bleibt der Eindruck, dass man sich auf “Genitalität” beschränkt, auf die Lehre wie man gewisse Akte risikolos durchführen kann. In vielen Fällen, wohl den meisten, betrachten diese Gesetze nicht die unabänderliche Rolle der Familie in der ganzheitlichen Erziehung der Kinder, also auch in Geschlechterziehung, die sich im Rahmen einer “Erziehung zur Liebe” halten sollte. Ich frage mich warum die Familie abseits gelassen wird, weswegen man etwas als “vorgegeben” annimmt, ohne dass die Mittel und Wege gesucht werden, damit die Eltern sich auch in diesem Fach “ausbilden” können um dann die Urheber der Erziehung ihrer Kinder sein zu können, und zwar als erste Verantwortliche, unter Berücksichtigung dessen, dass die Anderen (Schulen, Gesellschaft, Kirche, usw.) Mitarbeiter am Erziehungswerk sind. Wenn man, wie die Kirche schon seit Jahren lehrt, von Erziehung zur Liebe spricht, dann ist es damit man nicht das Wesentliche des Menschen vergisst, seine Fähigkeit “zu lieben und geliebt zu werden”, dessen grösster Audruck die Sexualität ist, die aber nicht ausschliesslich auf Sex als blosses Werkzeug zur Lust zusammenschrumpfen darf, sondern zur vollständingen Eingliederung des Menschen. Mir bleibt der Eindruck, dass wenn wir Erwachsene entscheiden welch eine Art Erziehung wir für unsere Kinder wollen, wir möglicherweise nicht genug darüber nachdenken wie wir selbst erzogen wurden, und vergessen uns hohe Ziele zu setzen, und damit das Risiko eingehen, anzunehmen, dass unsere Kinder, Halbwüchsige oder Jugendliche kein Interesse an grossen Idealen haben, in diesem Fall die richtig verstandene Liebe die zur Totalhingabe führt, zur vollen Zuwendung eines selbst, anstatt zur reinen Selbstsucht die nur die Befriedigung des stärksten und tiefsten Triebs sucht. In diesem Sinne “verkennen” wir sie möglicherweise, oder wir bleiben bei dem was wir selbst lernten oder in Erfahrung brachten, oder wir fanden es bequem uns “tiefe Ziele” zu setzen, als ein Weg uns ein grösseres Engagement zu ersparen. Ich bin nicht mit einer “Sexerziehung” einverstanden die nur versucht zu erklären wie gewisse Handlungen mit dem geringsten Risiko vollzogen werden, sondern ich stehe zu einer “Erziehung zur Liebe” als ein Wert derer die von Gott diese Fähigkeit zur Liebe erhielten die den Menschen dazu bringt sich frei und ohne jede Selbstsucht hinzugeben, denn in dieser Hingabe liegt das volle Glück, aber selbstverständlich muss man dazu erstmal feststellen, ob wir Erwachsene “erzogen” wurden, um danach in der Lage zu sein “erziehen” zu können.
Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.
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