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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 5. November 2006
Warum ärgern wir uns?Seit schon einiger Zeit sind wir Zeugen vielen “Ärgers”. Wenn der Mensch auch aufbrausendes Temperament hat, was sich auf der Suche des Besten für sich und für andere in Ärger äussert, so habe ich doch das Gefühl, dass wir in dieser Zeit “empfindlicher” sind, so dass wir auf jeden Grund reagieren und uns derartig ärgern, dass andere oftmals fast erbarmungslos “angefallen” werden. Die erste “Versuchung” kann darin bestehen, nach oben oder auf die Seite zu sehen und auf diejenigen mit grossen Verantwortungen zu achten, und vielleicht ist das gut so, aber wir dürfen unsere naheliegenden Verantwortlichkeiten nicht vergessen, die von uns eine Antwort verlangen die oftmals engagiert und anders als “blosser Ärger” darüber ist, dass Dinge nicht geraten sind oder nicht getan werden, so dass wir nicht bemerken, dass es möglicherweise in unserer Reichweite steht sie in Erfüllung zu bringen.Seit schon einiger Zeit sind wir Zeugen vielen “Ärgers”. Wenn der Mensch auch aufbrausendes Temperament hat, was sich auf der Suche des Besten für sich und für andere in Ärger äussert, so habe ich doch das Gefühl, dass wir in dieser Zeit “empfindlicher” sind, so dass wir auf jeden Grund reagieren und uns derartig ärgern, dass andere oftmals fast erbarmungslos “angefallen” werden. Dies erlebt man auf jeder Ebene, in der Familie, auf dem Arbeitsplatz, bei unseren Machthabern und in den grossen und kleinen Gruppen in denen wir uns bewegen. Vor einiger Zeit überhörte ich wie sich ein Priester über gewisse Leute und gewisse Gründe zum Ärger äusserte: “warum ärgert man sich nicht über viel tiefgreifendere und wesentlichere Gründe?” Jetzt kommen mir dazu diese Betrachtungen: - Innerhalb der Familie ärgern sich Vater und Mutter über vieles, aber ärgern sie sich über das Wesentliche? Entspringt ihr Ärger immer der Suche nach dem Besten für ihre Kinder, ärgern sie sich auch wenn es darum geht die Mittel zu suchen um mit ihren Kindern zusammen sein zu können, sie anzuhören und begleiten können, sich für alles zu interessieren was ihren Kindern widerfährt? Oder ist ihr Ärger nur eine Reaktion darüber, dass man manche Dinge nicht mehr verhindern kann weil es zu spät ist, oder ganz einfach darum, weil sie ihre Bequemlichkeit “stören”? - Ärgert sich ein Vorgesetzter nur über schlechte Arbeit, oder ärgert er sich auch in seinen Bemühungen um jedem seiner Angestellten einen ruhigen Arbeitsplatz zu schaffen, in dem er gut arbeiten und seine Fähigkeiten zum Besten geben kann? - Unsere leitenden Persönlichkeiten, unsere Politiker, unsere Funktionäre, die sich immer so aufregen wenn jemand eine andere Meinung als sie hat, oder wenn jemand von anderer Stelle aus zum Wohl der Gemeinschaft beisteuern möchte, regen sie sich auch so auf angesichts des Leids der Schmerzleidenden, angesichts der zu Tode verhungernden Kinder, angesichts der vernachlässigten Greise, oder derer die stundenlang auf etwas das ihnen zugesteht warten müssen? Und so könnten wir weiterhin aufzählen und uns über die vielen Gründe zum Ärger befragen, und ehrlich, ich glaube nicht, dass sie alle des Ärgers wert sind, ob der “Ärger” den wir täglich haben uns wirklich dazu bringt uns um Lösungen für die Vielen die sie nötig haben zu kümmern und unsere gesamten Bemühungen zur ihrer Suche beizutragen. Die erste “Versuchung” kann darin bestehen, nach oben oder auf die Seite zu sehen und auf diejenigen mit grossen Verantwortungen zu achten, und vielleicht ist das gut so, aber wir dürfen unsere naheliegenden Verantwortlichkeiten nicht vergessen, die von uns eine Antwort verlangen die oftmals engagiert und anders als “blosser Ärger” darüber ist, dass Dinge nicht geraten sind oder nicht getan werden, so dass wir nicht bemerken, dass es möglicherweise in unserer Reichweite steht sie in Erfüllung zu bringen.
Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.
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