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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 10. Dezember 2006
Wohin die Menschheit gehtEine der Fragen die ich mir gewohnheitsmässig, aber mehr noch in dieser Zeit des “Kalenderwechsels” stelle, ist warum so viele Leute enttäuscht, beklommen, ängstlich sind, so viele keinen Sinn ihres Lebens finden, so viele sich nicht ernstlich mit ihrem Leben “wohlzufühlen” scheinen. Ich glaube, dass man intuitiv erkennt, dass wenn die Menschheit sich nicht gründlich im Erlebnis ihrer Werte und in der Einstellung des Herzens ändert, der menschliche Fortschritt selbst zu ihrer “Vernichtung” führen kann. Ich glaube, dass wir Gläubige etwas besitzen das diese menschliche Rastlosigkeit auf der Suche nach dem vollen Glück befriedigen kann, das ist die “Liebe”, aber die ernst zu nehmende, grossgeschriebene Liebe, denn wir haben von Gott die Fähigkeit bekommen sie zu geben und zu erhalten. Dafür müssen wir bei denen anfangen die uns nahestehn, unsere Familie, unsere Freunde, unser Arbeitskollegen, unsere Nachbarn. Und vielleicht weil die Weihnacht naht, in der die Worte Liebe und Jesus gleichbedeutend sind, ist es auch der richtige Augenblick um zu überdenken wie wir diese Liebe erleben. Vielleicht müssen wir uns fragen ob Jesus (die Liebe) wirklich unser Leben erfüllt, und von dieser Frage ab werden wir die anderen Antworten und den wahren Sinn des Lebens finden, und wohin die Menschheit geht.Ein neues Jahresende rückt an, und wie es immer so in dieser Zeit des Abschieds, der Grüsse, des erwarteten Urlaubs ist, ist es auch eine Zeit um sich darauf zu besinnen was man dieses Jahr getan hat, und um irgendwie Pläne zu schmieden was im neuen Jahr unternommen wird, oder wie wir es anfangen. Es fehlen auch nie Aussprüche wie “hoffentlich ist das alte Jahr bald zu Ende”, “es ist gut, dass es nicht mehr lange währt”, “das neue Jahr soll schon beginnen, vielleicht ist dann alles anders”, und in Wirklichkeit ist all dies nur Wunschdenken, denn wir wissen ja alle, dass die erwarteten Änderungen oder Besserungen sich kaum geben werden nur weil wir den Kalender wechseln. Eine der Fragen die ich mir gewohnheitsmässig, aber mehr noch in dieser Zeit des “Kalenderwechsels” stelle, ist warum so viele Leute enttäuscht, beklommen, ängstlich sind, so viele keinen Sinn ihres Lebens finden, so viele sich nicht ernstlich mit ihrem Leben “wohlzufühlen” scheinen. Natürlich gobt es in vielen Fällen dafür objektive Gründe: Mangel an Gesundheit, Arbeitsschwierigkeiten, Not, usw., aber man sieht diese Verhaltensweise, diese Mutlosigkeit, auch bei Leuten die materiell vollkommen abgesichert sind, und daran merkt man, dass der Mensch sich von etwas nähren muss das ihn “vollkommen erfüllt”. Ich glaube, dass man intuitiv erkennt, dass wenn die Menschheit sich nicht gründlich im Erlebnis ihrer Werte und in der Einstellung des Herzens ändert, der menschliche Fortschritt selbst zu ihrer “Vernichtung” führen kann. Wenn ich Vernichtung sage meine ich damit nicht, dass sie verschwindet oder in Trümmer fällt, was natürlich auch vorkommen kann, sondern ich beziehe mich mehr darauf, dass wenn die Menschheit in dem, was sie unternimmt keine Motivierung zur Entwicklung des vollen Glücks findet, ihren eigenen Zusammenbruch verursachen wird. Wenn das erlangte Glück nur kurz ist, uns nur äusserlich ausfüllt, wir aber im “Herzensgrund” leer bleiben, dann bemerken wir, dass wir auf etwas zurennen das uns nicht völlig befriedigt. Mich dünkt, dass angesichts so vieler “Wechsel” die man uns anbietet die Enttäuschung umso schwerer ist weil sich im Grunde garnichts ändert, oder besser gesagt, sich das nicht ändert was wir wesentlich ändern müssen um uns “wirklich” und nicht nur zeitweilig besser zu fühlen. Was kann man schon tun, wohin kann man sich wenden. Ich glaube, dass wir Gläubige etwas besitzen das diese menschliche Rastlosigkeit auf der Suche nach dem vollen Glück befriedigen kann, das ist die “Liebe”, aber die ernst zu nehmende, grossgeschriebene Liebe, denn wir haben von Gott die Fähigkeit bekommen sie zu geben und zu erhalten. Dafür müssen wir bei denen anfangen die uns nahestehn, unsere Familie, unsere Freunde, unser Arbeitskollegen, unsere Nachbarn. Und vielleicht weil die Weihnacht naht, in der die Worte Liebe und Jesus gleichbedeutend sind, ist es auch der richtige Augenblick um zu überdenken wie wir diese Liebe erleben. Vielleicht müssen wir uns fragen ob Jesus (die Liebe) wirklich unser Leben erfüllt, und von dieser Frage ab werden wir die anderen Antworten und den wahren Sinn des Lebens finden, und wohin die Menschheit geht.
Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.
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