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Leitartikel > Leitartikelarchiv ![]() Buenos Aires, Sonntag, den 4. Februar 2007
Hüten wir unser LebenIn Hinsicht auf das, was diesertags in unserem Land vorgeht, was mit der Anzahl der Unfälle mit tragischen Auswirkungen zusammenhängt, beziehe ich mich diesmal auf den Tod vieler Menschen, oder auch auf die nicht tödlichen Auswirkungen welche auch tragisch sind weil viele Menschen mit körperlichen, seelischen, und Familien-Folgeerscheinung belastet werden. Ich sprach von Unfällen, und wenn man sie auch sofort nach ihrem Geschehen so nennt, sieht man später doch, sobald man Einzelheiten kennt, dass sie oftmals vermieden hätten können, und dass diese “Unfälle” nichts anderes als leidliche Auswirkungen unserer Nichtachtung unserer selbst und anderer sind, der Nichtbefolgung der Verkehrsregeln, des nicht darüber nachdenkens ob man in Ordnung zum Fahren ist, so wie man auch auf Leute stiesst die im Dienst anderer öffentliche Verkehrsmittel fahren und bei ihrer Arbeit überfodert werden, oder an deren Fahrzeugen nicht alles in Ordnung ist wie es sich gehört. Dann kommt mir die Frage, wie sie gewiss auch anderen kommen kann: Was ist mit uns los? Würdigen wir nicht mehr das Leben? Geht es uns nicht mehr an es zu schützen? Oder glauben wir uns vielleicht “allmächtig”, so dass uns nichts geschehen kann?Nicht zum Erstenmal beziehe ich mich in diesen Betrachtungen die ich mit Ihnen teile auf das Leben, und besonders auf die Notwendigkeit es zu behüten. Vielmals bezog ich mich vor allem auf die Pflege und die Verteidigung des Lebens von seinem Anfang an, vom Augenblick der Empfängnis an, im Bestreben, dass die falsch benannte “Abtreibung” nicht erlaubt und nicht bagatellisiert wird. In Hinsicht auf das, was diesertags in unserem Land vorgeht, was mit der Anzahl der Unfälle mit tragischen Auswirkungen zusammenhängt, beziehe ich mich diesmal auf den Tod vieler Menschen, oder auch auf die nicht tödlichen Auswirkungen welche auch tragisch sind weil viele Menschen mit körperlichen, seelischen, und Familien-Folgeerscheinung belastet werden. Ich sprach von Unfällen, und wenn man sie auch sofort nach ihrem Geschehen so nennt, sieht man später doch, sobald man Einzelheiten kennt, dass sie oftmals vermieden hätten können, und dass diese “Unfälle” nichts anderes als leidliche Auswirkungen unserer Nichtachtung unserer selbst und anderer sind, der Nichtbefolgung der Verkehrsregeln, des nicht darüber nachdenkens ob man in Ordnung zum Fahren ist, so wie man auch auf Leute stiesst die im Dienst anderer öffentliche Verkehrsmittel fahren und bei ihrer Arbeit überfodert werden, oder an deren Fahrzeugen nicht alles in Ordnung ist wie es sich gehört. Dann kommt mir die Frage, wie sie gewiss auch anderen kommen kann: Was ist mit uns los? Würdigen wir nicht mehr das Leben? Geht es uns nicht mehr an es zu schützen? Oder glauben wir uns vielleicht “allmächtig”, so dass uns nichts geschehen kann? Es stimmt natürlich, dass man nicht unfallfrei ist, aber wenn man alkoholische Getränke trinkt und sogleich Auto fährt, oder es mit unzulässiger Geschwindigkeit tut, wenn man das Auto in einer Art handhabt die für sich selbst und für andere gefährlich sein kann, wenn man von jemand der seine Arbeit tut immer mehr verlangt und ihm immer weniger Ruhe gönnt, usw., dann ist mir nicht mehr klar, dass nur von “Unfällen” die Rede sein kann. Noch etwas anderes, dass mich an diesen Geschehnissen in Staunen versetzt ist, dass viele von ihnen in Urlaubszeiten geschehen, viele der Opfer fuhren sogar in Urlaub oder kamen von ihm zurück, so dass man nicht vom “hektischen Rhytmus unserer Zeiten” sprechen kann, der Zeiten die verursachen, dass man immer rennen muss. Könnten diese Ereignisse vielleicht ein guter Grund sein um über diese “grosse gottgegebene Gabe” des Lebens nachzudenken, oder wird es nur eine Zeit der Rührung, der Trauer sein, nach der man sich wieder dem Leichtsinn, der Unvernünftigkeit “hingibt” und damit zeigt, welch kleinen Wert man dem eigenen Leben und dem der Menschen um uns zumisst? Ich hoffe und wünsche, dass es das Erstere ist, denn jedes Menschen Leben ist nicht nur eine “persönliche Gabe”, sondern auch eine Gabe an andere, und deshalb muss man es behüten.
Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.
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