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Buenos Aires, Sonntag, den 4. März 2007

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Im Wesentlichen erziehen

Über das Thema “Erziehung” wird viel gesprochen und erörtert, man denkt sich Taktiken aus, man schafft Gesetze, man macht -manchmal zu viele- Umstellungen, und es kommt der Zweifel auf, ob all dies wirklich den Zweck hat eine bessere Erziehung zu erreichen, oder besser ausgedrückt, “im Wesentlichen zu erziehen”. In der Welt breitet sich die Idee der Erziehung ohne die Einbeziehung der religiösen Seite des Menschen aus, als ob diese ein Hemmnis sei, anstatt etwas, das das Wachstum des Menschen fördert. Von der ihnen übermittelten Erziehung hängt ab, wie die Erwachsenen der Zukunft sein werden. Die Aussicht ist zweifellos sehr gefährlich, wenn die Erziehung alles ausser dem Menschen und sein wahres Glück zum Mittelpunkt hat. Wenn man nicht lehrt sich dem Anderen, sich dem “Menschen” zu “öffnen”, dann kann man schon Doktor-, Ingenieurs-, Anwalts-Titel oder Priesterwürde haben... aber die Folgen werden für die Gesellschaft weiterhin “unheilbringend” sein, wenn wir uns nicht bemühen für das Wesentliche zu erziehen.

In diesem Ort auf Erden ist Anfang März Schulbeginn, der Beginn eines neuen Schuljahres.

Über das Thema “Erziehung” wird viel gesprochen und erörtert, man denkt sich Taktiken aus, man schafft Gesetze, man macht -manchmal zu viele- Umstellungen, und es kommt der Zweifel auf, ob all dies wirklich den Zweck hat eine bessere Erziehung zu erreichen, oder besser ausgedrückt, “im Wesentlichen zu erziehen”.

Ausser den Kenntnissen, der technischen Bildung unserer Kinder und Jugendlichen müsste Erziehung zweifellos eine weitreichende Bildung erreichen, die an erster Stelle die wahren und tiefgründigen Werte des Menschen beinhaltet.

Es ist bedauerlich zu beobachten wie, um gewisse politische Anschauungen durchzusetzen oder manche Stellungsnahmen abzuweisen, man einer “ganzheitlichen Erziehung oder Bildung” die alle Aspekte des Menschen berücksichtigt, in den Lehrplänen keinen Platz einräumt.

In der Welt verallgemeinert sich die Idee der Erziehung ohne Einbeziehung der religiösen Seite des Menschen, als ob diese ein Hemmnis sei, anstatt etwas, das das Wachstum des Menschen fördert.

Gesetze oder Schulpläne die nur eine gewisse Seite des Menschen berücksichtigen, werden immer nur ein einseitiger Anblick der Wirklichkeit des Menschen sein, so dass nicht von einer ganzheitlichen Erziehung, von wirklicher und tiefer Vorbereitung um den Menschen morgen eine Hauptrolle im Leben der Gesellschaft aufnehmen zu lassen die Rede sein .

Es ist schon in Ordnung, dass man alle Kenntnisse, alle Fächer lernt, so muss es sein, aber ohne ein starkes moralisches Fundament um später diese Kenntnisse in die Praxis umzusetzen werden sie nicht nur etwas teilhaftes, sondern sogar etwas gefährliches sein. Jede Anwendung des Erlernten in irgendeinem Gebiet beeinträcht zweifellos den Menschen selbst, wenn sie nicht auf Werten fusst.

Wenn man Zahlen, Gesetze, Geschichte lehrt ohne in Betracht zu ziehen, dass das Wesentliche die Suche nach dem ist was dem Menschen Glück und ein angemessenes Leben bringt, dann ist das nicht von grossem Nutzen.

Wenn man Gesetze über “Fortpflanzungsgesundheit” nur mit dem Gedanken lehrt, wie man sein Geschlechtsleben “risikolos” geniessen kann, aber man nicht imstande ist “zur Liebe zu erziehen”, dann ist man nicht nur in der Erziehung einseitig, sondern man zeigt Kindern und Jugendlichn ein unwirkliches Glück wenn man versucht zu lehren, dass dies der beste Weg zum Glück ist, oder sogar der einzige.

Von der ihnen übermittelten Erziehung hängt ab, wie die Erwachsenen der Zukunft sein werden. Die Aussicht ist zweifellos sehr gefährlich, wenn die Erziehung alles ausser dem Menschen und sein wahres Glück zum Mittelpunkt hat. Wenn man nicht lehrt sich dem Anderen, sich dem “Menschen” zu “öffnen”, dann kann man schon Doktor-, Ingenieurs-, Anwalts-Titel oder Priesterwürde haben... aber die Folgen werden für die Gesellschaft weiterhin “verheerend” sein, wenn wir uns nicht bemühen für das Wesentliche zu erziehen.

Pater Oscar Pezzarini
Ordensprovinzial des Werks von Don Orione in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Mexiko

 

Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Pequeño Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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