Versión en EspañolEnglish Version

Leitartikel > Leitartikelarchiv

Leitartikelarchiv

Buenos Aires, Sonntag, den 25. März 2007

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Tag des ungeborenen Kindes

Schon vor einigen Jahren wurde in unserem Land der 25. März als Feier des “Tages des ungeborenen Kindes” eingesetzt, und auch andere Länder halten diese “Feier” ein. Die Erinnerung und eine gewisse “Feier” dieses Tages ist anregend, wenn es auch schwerfällt zu verstehen wie einerseits der Staat einen Tag zum Gedächtnis und zur Überlegung über das “ungeborene Kind” einsetzt, und andererseits derselbe Staat einige Jahre später alle Art Argumente und Gesetze einführt um vielfach zu “fördern” und straflos freizugeben, dass Kinder endgültig nicht geboren werden. Möge dieser Tag uns zur Besinnung, zum Gebet und zu unserem weiteren Engagement zur “Verteidigung des Lebens” von Nutzen sein.

Schon vor einigen Jahren wurde in unserem Land der 25. März als Feier des “Tages des ungeborenen Kindes” eingesetzt, und auch andere Länder halten diese “Feier” ein.

Für die Kirchenliturgie ist dies der Tag der Verkündigung des Herrn, der Tag seiner Menschwerdung, die Erinnerung an den Augenblick in dem Jesus auf “wunderbare” Weise nach der Ankündigung des Engels Gabriel an Maria gezeugt wurde.

Die Erinnerung und eine gewisse “Feier” dieses Tages ist anregend, wenn es auch schwerfällt zu verstehen wie einerseits der Staat einen Tag zum Gedächtnis und zur Überlegung über das “ungeborene Kind” einsetzt, und andererseits derselbe Staat einige Jahre später alle Art Argumente und Gesetze einführt um vielfach zu “fördern” und straflos freizugeben, dass Kinder endgültig nicht geboren werden.

Aber gut, wir dürfen deshalb nicht versäumen weiterhin unsere Überzeugung und unsere Gewissheit auszusprechen, dass das Wichtigste das Leben ist, dass der Mensch nicht der Herr des Lebens ist bis hin zum denken und zum entscheiden wann es beginnen und wann es aufhören soll, oder, was noch schlechter ist, “wer geboren werden soll und wer nicht”.

Es steht ausser Frage, dass dies Gott zugesteht, genauso wie es ausser Frage steht, dass jedesmal wenn der Mensch “Gottes Stelle” einnehmen wollte indem er Entscheidungen traf die nur Ihm zustehen, er sich immer irrte und ausserdem die Menschheit selbst beeinträchtigte.

Hier möchte ich zur Überlegung und damit jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann einige Abschnitte der Berücksichtigungen des Dekrets 1406/98 wiedergeben, welches den 25. März eines jeden Jahres als “Tag des Ungeborenen Kindes” einsetzt:

Dass als Richtlinie zur wirkungsvollen Vergegenständlichung der Menschenrechte für alle Menschen und alle Völker die internationale Gemeinschaft das Kind als angemessenen Gegenstand spezieller Beachtung betont, besonders in den Rechten des Kindes in der Erklärung der Rechte von Genf von 1924, in der Erklärung der Rechte des Kindes am 20. November 1959 der Generalversammlung der Vereinten Nationen, und im Abkommen über die Rechte des Kindes das am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gebilligt wurde.

Dass, wie in der Einleitung des Abkommens über die Rechte des Kindes gesagt wird: “das Kind benötigt durch seinen Mangel an körperlicher und Geistesreife speziellen Schutz und Obhut, einschliesslich des gehörigen Rechtsschutzes, sowohl vor als nach der Geburt.”

Dass besonders in seinem vorgeburtlichen Stadium das Kind ein Wesen ist, das extrem gebrechlich und, ausser dem ihm von seiner Mutter gebotenen natürlichen Schutz, vollkommen hilflos ist.

Dass das Kind, sowohl vor als auch nach der Geburt, “in einer Familie, in einer glücklichen, liebevollen und verständigen Atmosphäre aufwachsen muss", wie es das Abkommen über die Rechte des Kindes angibt, was eine spezielle Obhut seiner psychischen als auch körperlichen Gesundheit einschliesst.

Dass das Leben, die grösste aller Gaben, einen unantastbaren Wert und eine einzigartige Würde hat.

Dass das Recht am Leben nicht eine Frage politischer Anschauung oder Religion ist, sondern aus der menschlichen Natur spriesst.

Dass die menschliche Eigenschaft als ein zum Rechte erlangenden und Verpflichtungen eingehenden Wesen eine verfassungsmässige Verordnung ist, und dass für unsere Verfassung und für unser Zivil- und Strafrecht das Leben im Augenblick der Empfängnis beginnt.

Dass es als ratsam gilt den Tag des Ungeborenen Kindes am 25. März jedes Jahres zu feiern, weil an diesem Tag die Christenheit die Verkündigung des Herrn feiert, dass die von Christen und Nichtchristen aller Welt meistgefeierte Geburt die des Jesuskindes ist, dessen Augenblick der Empfängnis mit diesem Datum übereinstimmt.

Dass an diesem Tag auch des Jahrestags der Enzyklika Evangelium Vitae gedacht wird, welche Papst Johannes Paulus II an alle Menschen guten Willens gerichtet hat.

Darauf folgt die Bekanntmachung dieses Tages als “Tag des Ungeborenen Kindes”.

Möge dieser Tag uns zur Besinnung, zum Gebet und zu unserem weiteren Engagement zur “Verteidigung des Lebens” von Nutzen sein.

Pater Oscar Pezzarini
Ordensprovinzial des Werks von Don Orione in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Mexiko

 

Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Pequeño Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

Zurück zum Leitartikelarchiv.


Aufgabe und Ziele | Kennzeichen unserer Werke | Online Spenden | Leitartikel | Wir in der Presse | Kontakt | Unsere Waren | Inhalt

Español | English