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Buenos Aires, Sonntag, den 1. April 2007

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Das Kreuz

Wir begehen die Karwoche, die grosse Woche unseres Glaubens, die unmittelbar zur Auferstehung Christi führt. Es ist die Woche in der Jesus selbst, der menschgewordene Gott, “sein Kreuz aufnimmt” und Sein Leben für alle Menschen, für den Menschen schlechthin hingibt, und uns mit Seiner Auferstehung ab Ostern unsere Hoffnung wiedergeben wird. Alle haben wir ein Kreuz, es genügt unser Leben und das Leben derer um uns anzusehen: Krankheit, Vernachlässigung, Verleumdung... alles ist ein Kreuz, und wenn es auch eine “Vielfalt an Kreuzen” gibt, so sind es doch alle Kreuze. Die Karwoche, die Woche in der unser eigenes Kreuz seinen wahren und tiefen Sinn bekommt, den, den ihm Jesus gibt der “sein Kreuz trug” und sein Leben hingab. Aber nicht alles endet am Karfreitag, der ein nötiger und angebrachter Schritt zur Auferstehung war von der aus alles einen neuen Sinn bekam.

Wir begehen die Karwoche, die grosse Woche unseres Glaubens, die unmittelbar zur Auferstehung Christi führt. Es ist die Woche in der Jesus selbst, der menschgewordene Gott, “sein Kreuz aufnimmt” und Sein Leben für alle Menschen, für den Menschen schlechthin hingibt, und uns mit Seiner Auferstehung ab Ostern unsere Hoffnung wiedergeben wird.

Aber die heuige Betrachtung bezieht sich auf die Karwoche und auf ihre wichtigste Seite, auf das Kreuz. Jesus fordert uns auf unser Kreuz “zu tragen” und Ihm zu folgen, aber nicht als eine blosse Nachahmung, sondern als ein Mittel damit wir selber die Herrlichkeit erlangen.

Alle haben wir ein Kreuz, es genügt unser Leben und das Leben derer um uns anzusehen: Krankheit, Vernachlässigung, Verleumdung... alles ist ein Kreuz, und wenn es auch eine “Vielfalt an Kreuzen” gibt, so sind es doch alle Kreuze.

Das Kreuz an sich ist schmerzhaft und oftmals demütigend, zweifellos sind wir oft versucht es “wegzuwerfen”, es auf die Seite zu tun, aber wenn wir es versuchen bemerken wir, dass wir es nicht loswerden können.

Wir können unser Kreuz auf den Schultern tragen, oder es nach uns ziehen, aber tragen müssen wir es, es ist oftmals sogar in uns “eingebaut”. Es ist auch wahr, dass wenn wir es nach uns ziehen, es viel “schwerer und sogar unaustehbar wird”.

Jeder Mensch hat seine Kreuze, wenn er ihnen auch eine andere Bezeichnung gibt. Wir Gläubigen sind aufgefordert unser Kreuz mit einem chrislichen Sinn “aufzunehmen”, so wie Christus es trug, und wenn es auch fast sinnlos erscheint sind wir berufen “unser Kreuz zu lieben”. Wir wissen, dass was man “liebt” leichter ist, sogar das Kreuz, so wie Jesus nicht nur das Kreuz trug, sondern es aus Liebe und mit Liebe tat.

Es ist merkwürdig, aber es ist so: “wenn man das Kreuz liebt, ist es leichter, wenn man es von sich weist ist es schwerer”.

Es stimmt schon, das Kreuz ist sehr schwer, oft bewirkt es Abweisung in uns. Aber das Kreuz das wir “von Gott aus oder mit Gott” aufnehmen ist tragbarer, wenn es auch schwer fällt ist es nicht unmöglich es zu tragen.

Das Kreuz das uns zusteht, wenn wir es von Gott aus ansehen und aufnehmen, ist für unsere Möglichkeiten massgemacht, und wenn wir es mit Liebe tragen wie es Jesus tat, dann wird es leichter und wir werden es zwar spüren, aber wir werden es tragen können.

Die Karwoche, die Woche in der unser eigenes Kreuz seinen wahren und tiefen Sinn bekommt, den, den ihm Jesus gibt der “sein Kreuz trug” und sein Leben hingab. Aber nicht alles endet am Karfreitag, der ein nötiger und angebrachter Schritt zur Auferstehung war von der aus alles einen neuen Sinn bekam.

Pater Oscar Pezzarini
Ordensprovinzial des Werks von Don Orione in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Mexiko

 

Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Pequeño Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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