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Buenos Aires, Sonntag, den 22. April 2007

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Wahrer Reichtum

In der Zeit in der wir leben wird uns als wahre Erlangung des Glücks “haben” und “konsumieren” dargestellt, so dass viele Menschen unzufrieden sind mit dem was sie haben, deshalb kommt es mir passend vor, dass wir uns fragen was eigentlich wahrer Reichtum ist. Ich denke an den Reichtum einen Freund zu haben, sich nicht alleine zu fühlen, ich denke auch an die vielen Leute die ein sicheres Leben führen, die aber niemand haben mit dem sie ernstlich einen tiefgründigen Augenblick teilen können, eine Weile die von nichts Materiellem abhängt. Ich denke daran, wie gut uns ein Buch, ein gutes Musikstück, oder das Teilen einiger Augenblicke mit denjenigen die wir lieben tun kann. Es gibt viele “Reichtümer” die uns wirklich glücklich machen und die “fast kostenlos” sind, und wir bemerken sie nicht einmal.

In der Zeit in der wir leben wird uns als wahre Erlangung des Glücks “haben” und “konsumieren” dargestellt, so dass viele Menschen unzufrieden sind mit dem was sie haben, deshalb kommt es mir passend vor, dass wir uns fragen was eigentlich wahrer Reichtum ist.

Es stimmt, dass manche nicht das Allernotwendigste zum leben haben, und in unserer Nähe sehen wir “hungrige” Kinder die barfuss gehen. Ganze Familien haben kein Dach überm Kopf und wissen nicht mit was sie heute abend ihre Kinder ernähren sollen. Aber ich spreche nicht von lebensnotwendigen Bedürfnissen die niemand fehlen dürften, schon garnicht in einem Land mit so vielen Ressourcen in dem wir ständig hören, dass “die Einnahme des Staates zunimmt”.

Ich beziehe mich auf viele von uns die, ohne reich zu sein, nach immer mehr streben, wenn sie es auch nicht nötig haben, und dies lässt uns die verschieden Reichtümer die wir besitzen sehen und würdigen.

Ich denke an den Reichtum einen Freund zu haben, sich nicht alleine zu fühlen, ich denke auch an die vielen Leute die ein sicheres Leben führen, die aber niemand haben mit dem sie ernstlich einen tiefgründigen Augenblick teilen können, eine Weile die von nichts Materiellem abhängt.

Ich denke an jemand der uns zu lächeln hilft wenn wir traurig sind, und dies ist zweifellos ein riesiges Kapital, auch wenn wir es nicht bemerken.

Sich verstanden und begleitet zu fühlen ist ohne Zeifel ein unermessliches Vermögen, und dies ist auch der Fall mit einer Weile des Genusses der Natur die Gott in unsere Hände gab um sie zu geniessen, und nicht um sie zu verschwenden.

Ich denke, dass nicht viel Geld nötig ist um den Kopf eines Kindes zu streicheln, wenn es uns vielleicht auch um etwas bitten sollte was wir ihm nicht geben können, aber wir können ihm eine Geste, ein Lächeln oder einen Blick schenken, das kostet nichts... aber wie gut lässt es das Kind und uns selbst fühlen.

Ich denke daran, wie gut uns ein Buch, ein gutes Musikstück, oder das Teilen einiger Augenblicke mit denjenigen die wir lieben tun kann.

Lassen wir uns nicht trügen, lassen wir uns nicht “überzeugen” und uns an den Gedanken gewöhnen, dass wahres Glück im Luxus und in Konsumgütern liegt. Das wollen die, die “Verbraucher” nötig haben um weiterhin zu erzeugen was ihren eigenen Interessen hilft, uns glauben machen.

Es gibt viele “Reichtümer” die uns wirklich glücklich machen und die “fast kostenlos” sind, und wir bemerken sie nicht einmal.

Pater Oscar Pezzarini
Ordensprovinzial des Werks von Don Orione in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Mexiko

 

Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Pequeño Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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