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Buenos Aires, Sonntag, den 29. April 2007

Pater Oscar Pezzarini
Pater Oscar Pezzarini

Tag des Tieres

In Argentinien wird am 29. April der “Tag des Tieres” (“Día del Animal”) gefeiert, zur Ehrung des am 29. April 1926 verstorbenen Dr. Ignacio Lucas Albarracín, dem Anreger des im Jahr 1981 erlassenen Tierschutzgesetzes. Ohne zu befürchten auf dem Holzweg zu sein kann ich mir denken, dass angesichts vieler unserer Haltungen es garnicht so schlecht wäre wenn wir uns Tieren ähnelten, oder wenigstens vielen von ihnen. Ich denke, dass ein “Tier” nie kaltblütig auf seinesgleichen schiessen wird nur weil es “anders denkt” oder andere politische, ideologische, religiöse, oder sportliche Farben hat. Nicht viele “Tiere” hindern andere daran ihren Weg fortzusetzen, lassen sie nicht weitergehen, und angesichts einer wenn auch noch so gerechten “Beschwerde” sich gegen andere, die auch ihre Rechte haben, frech verhalten. Ach so, fast hätte ich es vergessen... Wenn zu Ihnen heute jemand “du bist tierisch” sagt, dann ist das nicht unbedingt eine Beleidigung, oder man müsste wenigstens herausfinden, was dieses Tier dazu meint.

In Argentinien wird am 29. April der “Tag des Tieres” (“Día del Animal”) gefeiert, zur Ehrung des am 29. April 1926 verstorbenen Dr. Ignacio Lucas Albarracín, dem Anreger des im Jahr 1981 erlassenen Tierschutzgesetzes.

An diesem Tag sprechen viele über Tierschutz, aber es fehlt kaum einer der ihn als Anlass nimmt um anderen an diesem Tag zu “gratulieren” und ihnen einen “schönen Tag” zu wünschen, in der Annahme, dass er sie dadurch beleidigen.

Angesichts gewisser menschlichen Handlungen hört man auch Redewendungen wie “er hat wie ein Tier gehandelt”, “sie verhalten sich wie Tiere”, “Wie eine Tierherde”, usw.

Ohne zu befürchten auf dem Holzweg zu sein lässt mich all dies denken, dass angesichts vieler unserer Haltungen es garnicht so schlecht wäre wenn wir uns Tieren ähnelten, oder wenigstens vielen von ihnen.

Ich kann mir vorstellen, und es kann beobachtet werden, dass viele Tiere anderen ihrer Art “treu ergeben” sind, dass viele von ihnen “des Menschen bester Freund” sind, dass viele von ihnen sich nicht anderen ihrer Art zeitlebens gegenüberstellen.

Ich denke, dass ein “Tier” nie kaltblütig auf seinesgleichen schiessen wird nur weil es “anders denkt” oder andere politische, ideologische, religiöse, oder sportliche Farben hat.

Nicht viele “Tiere” hindern andere daran ihren Weg fortzusetzen, lassen sie nicht weitergehen, und angesichts einer wenn auch noch so gerechten “Beschwerde” sich gegen andere, die auch ihre Rechte haben, frech verhalten.

Ich kann mir kein “Tier” als gewisse Obrigkeit vorstellen, das eine Waffe gegen einen Lehrer, einen Angestellten, eine Familie oder gegen wen auch abschiesst, der nur erheischt was im zusteht.

Ich frage mich welche Unmässigkeiten Tiere begehen, welches ihre Laster sind, auf welche Art sie ihre eigene Gesundheit schädigen indem sie gerades das verzehren was ihnen schlecht macht.

Ich könnte weiterhin viele andere Lagen aufzählen in denen viele Tiere sich sicherlich anders als Menschen aufführen würden, wobei das Besorgliche daran ist, dass -mit Verlaub- viele Tiere menschliche Tugenden” besser als wir ausüben.

Deshalb, und angesichts dieses “Tags des Tieres” wollte ich diese Besinnung zur Ehre der vielen Tiere die mit uns ihre Zeit teilen, und von denen wir gewiss manches lernen könnten, äussern.

Ach so, fast hätte ich es vergessen... Wenn zu Ihnen heute jemand “du bist tierisch” sagt, dann ist das nicht unbedingt eine Beleidigung, oder man müsste wenigstens herausfinden, was dieses Tier dazu meint.

Schönen Tag auch!

Pater Oscar Pezzarini
Ordensprovinzial des Werks von Don Orione in Argentinien, Paraguay, Uruguay und Mexiko

 

Pater Oscar Pezzarini ladet uns zusammen mit Pater Leonardo Abregú Samstags von 8 bis 12 Uhr morgens (GMT-03:00) in dem von ihm geleiteten Programm "VENTANA A LA VIDA" auf RADIO PROVIDENCIA, 90.3 MHz zur Überlegung ein. Es wirken Einwohner des Cottolengos in Claypole mit (Raúl Romero, María Laura Andrada, Alberto Zoroch, Américo Torres), Produzent ist Roberto Beluzzo und die technische Leitung hat Ignacio Cavalli. Die FM PROVIDENCIA Sendung kann auch direkt hier abgerufen werden.

Pequeño Cottolengo Don Orione
 0800-333-6746 in Argentinien oder +54 (11) 4268-7722 vom Ausland aus.

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