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Unsere Werke > Provinz Buenos Aires: Ausgrenzung und Schutzlosigkeit Im Dezember 1993 gründete Pater Julio Grassi de Felices los Niños Stiftung in der Ortschaft Hurlingham. Die “Don Bosco Kinderstadt” ist der Hauptsitz des Werkes. Von hier aus hat sich die Arbeit der Stiftung in andere Gebiete der Vororte, in die Stadt Buenos Aires, und in den Rest des Landes ausgebreitet. Die Verbreitung der Werke der Stiftung in der Provinz Buenos Aires ist radial, sie folgt den Wegen der Armut, die sich ihrerseits mit den von öffentlichen Verkehrsmitteln befahrenen Strecken, besonders denen der Eisenbahn, vernetzen und verfilzen. Die die Stadt Buenos Aires umgebenden Siedlungsringe sind seit Jahrzehnten einem unaufhalbaren Wachstum unterworfen, so, dass das Gross Buenos Aires als eine der 10 grössten Weltstädte gilt. In einer derartigen Zusammenballung nehmen die Bedürfnisse zu, man kann Ausscheidung und Schutzlosigkeit tastbar fühlen. Deshalb hat die Felices los Niños Stiftung sich verpflichtet gefühlt, das Wachstum der Armut und die immer prekärer werdenden Sozialzustände mit mehr Werken zu begleiten. 60% der Kinder in der Provinz Buenos Aires sind arm oder notleidendIn Argentinien gibt es 10,2 Mio Kinder unter 14 Jahren, von denen 54,6% in armen Familien lebt. Für Posadas und Bahia Blanca sind diese Zahlen gestiegen. Im Gross Buenos Aires wohnen 2,5 Mio Kinder, von einer Gesamtzahl von 10,2 Mio in ganz Argentinien. 60,5% der bonaerenser Kinder leben in Armut, während dieses Verhältnis in der Bundeshauptstadt 23,4% beträgt. Diese Daten wurden vom INDEC (Instituto Naciona de Estadística y Censo, das argentinische Bundesamt für Statistik) veröffentlicht. Die Umfrage zeigte, dass in Argentinien 5,6 Mio Kinder im Schoss armer Familien wohnen, von welchen die Hälfte notleidend ist. Diese Zahlen weisen darauf hin, dass sechs von zehn argentinischen Kindern arm oder notleidend sind. Gemäss der Ver*offentlichung in der Tageszeitung Hoy ist diese Zahl höher als die der Erwachsenen. Arme Familien haben eine grössere Zahl Kinder. Die wenigen Mittel müssen unter zu vielen geteilt werden. Unter diesen Bedingungen ist die Zunahme der Kinderzahl ein Faktor der Armutsvermehrung durch die kulturellen, erziehreischen und arbeitlichen Wirkungen eines Heranwachsens in einem an Mitteln beschränkten Milieu. Im Vergleich zum Jahr 2003 ging die Armut um 8,8 Punkte zurück, damals zeigten diese Zahlen 64,4% an. Nichtsdestoweniger liegt dieser Zustand noch 10 Punkte höher als es vor sieben Jahren war. WERKE“María Auxiliadora” Tagesstätte “Colonia Mi Esperanza” Tagesstätte Von der Felices los Niños Stiftung unterstütztes Werk: “Barrio Qom” Tagesstätte “Virgencita de Luján” Wohnheim “Virgen de los Desamparados” Tagesstätte “San Martín de Porres” Tagesstätte “Sagrada Familia” Tagesstätte Werke denen die Felices los Niños Stiftung mit Lebensmitteln beisteht “Casa de Caridad Sagrado Corazón de Jesús” Tagesstätte Mobile Arbeitsgruppe “San Roque”
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